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Antonius „der Grosse“

Gedenktag am 17. Januar

Velázquez. Antonius besucht den greisen Paulus. Um 1635.

Velázquez. Antonius besucht den greisen Paulus. Um 1635.

Geboren um 250 in Kome (heute Heraclea) in Ägypten, gestorben um 356 in Tabennisi. Patron der Bauern, Hirten, Haustiere, Ritter, Weber, Metzger, Zuckerbäcker, Totengräber u.v.a.

Der reiche Gutsbesitzer Antonius aus Kome/Ägypten veränderte sein Leben aufgrund eines Jesus-Wortes in Mt 19,21: „Wenn du vollkommen sein willst, dann verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen.“

Zwanzig Jahre zog er sich in Armut und Abgeschiedenheit in die Wüste zurück, später lebten immer mehr Verehrer und Jünger in kleinen Unterkünften und Einsiedeleien und in Askese um Antonius herum, daher wird er auch „Vater des Mönchtums“ genannt.

Die Versuchungen während der Wüstenzeit sind Motiv für zahlreiche Werke in Malerei, Literatur und Musik. Oft wird er mit Schweinen zusammen dargestellt, dies mag jedoch eher daran liegen, dass die Mönche des in seiner Nachfolge gegründeten (und im Mittelalter aufgelösten) Antoniterordens oft und gerne Schweine hielten.

Marie-Louise Beyeler

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11.01.2007


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