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Adelhelm von Engelberg

Gedenktag am 25. Februar

Adelhelm von Engelberg. Gemälde von Franziskus Kraus, um 1700. Mit freundlicher Genehmigung des Klosters Engelberg

Adelhelm von Engelberg. Gemälde von Franziskus Kraus, um 1700. Mit freundlicher Genehmigung des Klosters Engelberg

Gest. 25. Februar 1131, seine Verehrung ist seit 1147 bezeugt.

Welch ein Glück für den Engelberger Adligen Konrad von Sellenbüren, dass sich sein Kummer, für das von ihm 1120 gegründete Kloster keine Mönche zu finden, in Freude wandelte: Eine Schar Mönche wurde aus dem Kloster Muri nach Engelberg berufen; ihr Anführer Adelhelm wird in den Annalen als Mann von grosser Frömmigkeit und Regeltreue und von organisatorischem Weitblick beschrieben.

Er wurde erster Abt, arbeitete eng mit dem Klostergründer zusammen, unterstellte das Kloster dem Schutz von Papst, Kaiser und Bischof und erhob die Klosterkirche zur zehntberechtigten Taufkirche.

Wo er seinen Abtsstab einst bei einer Prozession fest auf den Boden aufsetzte, soll fortan eine Quelle mit heilkräftigem Wasser hervorgesprudelt sein.

Adelhelm ist im Schiff der Kirche begraben. Die Engelberger sagen von ihrem Heiligen, dass er in seinem Leben durch Tugenden, nach seinem Tode durch Wunder leuchtete.

Marie-Louise Beyeler, Quelle: Gall Heer: Aus der Vergangenheit von Kloster und Tal Engelberg, 1120–1970, Engelberg 1975

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22.02.2007


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