Chlothilde von Burgund
Gedenktag am 3. Juni

Chlothilde. Buchmalerei aus dem 14. Jahrhundert
Geb. um 474 in Lyon, gest. 544 in Tours. Chlothilde ist Patronin der Frauen und der Notare.
Chlothilde, Tochter des burgundischen Königs Chilperich, verbrachte ihre Jugend am Hof ihres Onkels Godegisel in Genf.
Unter der Bedingung, dass sie ihren christlichen Glauben behalten konnte, heiratete Chlothilde von Burgund etwa im Jahr 492 den Frankenkönig Chlodwig I.
Die Kinder des Königspaares wurden getauft, und nach überzeugenden Erlebnissen konvertierte auch Chlodwig: Zusammen mit 3000 weiteren Franken liess er sich an Weihnachten 497 (möglicherweise 498 oder 499) von Bischof Remigius in Reims taufen.
Chlothilde gilt deshalb heute als Wegbereiterin für das Christentum in Europa.
Nach dem Tod Chlodwigs I. (511) zog sich Chlothilde nach Tours zurück, sie gründete zahlreiche Klöster und stiftete Kirchen.
Die als Heilige Verehrte ist wie ihr Mann und ihre Tochter in der Apostelkirche in Paris, der späteren Kirche Sainte-Geneviève, begraben.
Quelle: www.bautz.de - Biographisch-Bibliographisches Online-Kirchenlexikon
Alle bisher erschienenen Artikel finden Sie im Pfarrblatt-Archiv.
Im Kirchenlexikon von kathbern.ch wird Ihnen Kirchenlatein einfach erklärt.
31.05.2007
Aus cathberne.ch
Vivre la vieillesse comme un don
Orientations pour la mission des catholiques du Jura pastoral