Aus den Pfarreien

Eine Auswahl an Nachrichten

«Be-Geistert»: Firmung 2017

Pastoralraum Bern Zentrum
In eine völlig andere Welt tauchen die Firmanden und Firmandinnen jeweils ein, wenn wir die Schwes-tern im geschlossenen Kloster Santa Croce in Assisi besuchen. Die Schwestern erzählen so begeistert von ihrer Berufung und ihrem Alltag. Gesang und Gebet, einfacher Lebensstil und Abgeschiedenheit machen sie glücklich. Ohne Handy, ohne Social Media und ohne persönlichen Besitz leben sie im franziskanischen Geist der Armut. Auf die vielen Fragen der Jugendlichen gehen sie vorbehaltlos ein – nichts ist tabu. «Be-Geisterung» einer ganz besonderen Art. «Be-Geisterung» wünschen wir auch den 27 Jugendlichen, die am 17. Juni bei uns in der Kirche gefirmt werden.
Adrian Ackermann


Dreif-Treff

Dreifaltigkeit Bern
Möchten Sie am Samstagabend nach dem 16.30-Gottesdienst Bekannte treffen, neue Kontakte knüpfen, dem Alleinsein entgegenwirken, über Gott und die Welt diskutieren … und sich dabei mit einem einfachen Essen kulinarisch verwöhnen lassen? Im Pfarrhaus, im Saal im Untergeschoss, bietet Ihnen das Dreif-Treff-Team Gelegenheit dazu.

Vernissage Ausstellung «Ikonen²»

offene kirche in der Heiliggeistkirche Bern
Nun ist es soweit: Nach einer längeren Vorbereitungszeit eröffnen wir am 30. Juni die Ausstellung «Ikonen²». Zehn speziell für unsere Ausstellung geschaffene Ikonen des rumänischen Ikonenmalers Petru Tulei treten in Dialog mit avantgardistischen Werken von Schweizer Kunstschaffenden. Besuchende sind eingeladen, sich berühren oder herausfordern zu lassen und sich Gedanken zu machen darüber, was sakrale Bilder ihnen bedeuten: Anker oder Stolpersteine für die eigene Spiritualität? Nach einem Grusswort des rumänischen Botschafters führt der Kunsthistoriker Jan Straub ins Thema ein. Stefan Maurer, Künstler und künstlerischer Leiter der Ausstellung, schlägt die Brücke von den klassischen Ikonen zu den avantgardistischen Werken. Der Ikonenmaler Petru Tulei ist ebenfalls anwesend und kann Auskunft geben über sein Schaffen. Musikalisch wird die Vernissage umrahmt von Roman Tulei, Pianist, und Antonio Albanellos elektronischen Klängen. Herzlich willkommen!
Irene Neubauer, offene kirche

Einheit in der Verschiedenheit

Pastoralraum Bern Nord
In der Pfingst-Messe auf dem Petersplatz nannte der Papst es eine «Versuchung», eine Einförmigkeit in der Kirche herstellen zu wollen, in der alle alles «gleich zu machen und immer in derselben Weise zu denken» hätten. Dann gebe es keine Freiheit mehr. Gott bewirke «einfallsreich und unvorhersehbar» Unterschiede in der weltweiten Kirche. Zu jeder Zeit lasse er vielfältige Geistesgaben aufblühen. Christen sollten um die Gnade bitten, eine Einheit anzunehmen, die über persönliche Vorlieben hinausgehe, so der Papst. Zugleich warnte er vor der Versuchung, «Verschiedenheit ohne Einheit» zu suchen. Dies geschehe, wenn Gläubige mehr «unbeugsame Bewahrer der Vergangenheit oder Avantgardisten der Zukunft» seien als «demütige und dankbare Söhne und Töchter der Kirche». Franziskus plädierte für einen «Geist der Vergebung» in der Kirche. Dieser sei «das Bindemittel, das uns zusammenhält» und Neuanfänge ermögliche. Ohne Vergebung könne man die Kirche nicht aufbauen. Es gelte auf Verurteilungen, Ausgrenzung und einseitige Kritik zu verzichten. Nur wer sich dank der Vergebung selbst bessere, könne auch andere «in der Liebe zurechtweisen».
aus: www.kath.ch

Waldgottesdienst im Zehndermätteli

Heiligkreuz Bern
Sonntag, 25. Juni, 10.00, mit Udo Schaufelberger und Johannes Knoblauch. Bei schlechtem Wetter in der Matthäuskirche (Telefon 16.00 ab 08.00). Bitte Sitzunterlage und Sonnenschutz mitbringen. Anschliessend Apéro

Kleine Schritte

Pastoralraum Bern Süd
Es beginnt nicht erst, wenn getötet, geschlagen, in Brand gesteckt und beschädigt wird. Es beginnt lange vorher. Es beginnt mit kleinen Schritten: Menschen werden nicht mehr als Einzelne gesehen, sondern als Gruppe. Menschen werden nicht mehr als Menschen gesehen, sondern auf ihre Lebensform, ihr Aussehen, ihre Religion, ihre Gesinnung, ihre Herkunft reduziert. Menschen werden als Abgesonderte, ganz andere gesehen. Man spricht über sie von «denen» und redet sie an mit «ihr da». Menschengruppen werden mit negativen Adjektiven betitelt: Politiker sind korrupt, Muslime sind fundamentalistisch, Sozialhilfeempfänger sind unehrlich. Es werden dieselben Geschichten und die gleichen Unwörter wiederholt, bis sie als normal gelten und ungestraft offen gesagt werden dürfen. Literatur und Kunst, Religion und Philosophie werden als unnütz abgetan. Es beginnt mit kleinen Schritten. Und darum ist es gut, in den Häusern, in den Schulen, in den Theatern, in den Kirchen all die Geschichten zu erzählen vom geteilten Brot und dem gleichen Boot, von der geliehenen Erde und vom grossen Tisch, an dem alle Platz haben.
Felix Klingenbeck

Konzert Blockflöte und Orgel

Auferstehung Konolfingen
Freitag,16. Juni, 20.00, kath. Kirche Die Flötistin Karin Schneider und der Organist Luigi Lore spielen Werke aus diversen Epochen. Eintritt frei, eine Kollekte wird am Ausgang erbeten.

Flüchtlingssonntag

Pastoralraum Bern Ost
«Heimat ist unerlässlich, aber sie ist nicht an Ländereien gebunden. Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir wahrnehmen und erreichen», schrieb Max Frisch. Flüchten heisst unter anderem, das Land zu verlassen, in dem man geboren ist, in dem man aufgewachsen ist und sozialisiert wurde. Nach der Flucht ist plötzlich alles neu, plötzlich wird alles hinterfragt, plötzlich ist alles fremd, und das Bedürfnis nach Sicherheit bekommt hier andere Dimensionen. Und dann bekommt auch der Begriff «Heimat» eine grössere, wichtigere Bedeutung. Was wir als Heimat empfinden, kann sich im Laufe unseres Lebens ändern und wird neu definiert. Heimat wird gesucht, weiterentwickelt und gelebt. Aber was sich nicht ändert, ist, dass Heimat der Ort ist, wo wir uns sicher und geborgen fühlen. Heimat heisst die Seele wärmen, Heimat heisst Freude haben und Freude teilen können. Für den nächsten Flüchtlingssonntag wünsche ich uns allen, dass jede und jeder ein Stück Heimat empfindet …
Yasmin Gutiérrez, Sozialarbeiterin, Pfarrei Guthirt

Ökumenischer Gottesdienst am Egelsee

Bern Bruder Klaus
Am Sonntag, 18. Juni, um 10.45, feiern wir den traditionellen ökumenischen Gottesdienst am Egelsee. Zusammen mit dem Schosshalden-Ostring-Murifeld-Leist (SOML), der reformierten Petrusgemeinde und der Heilsarmee lädt unsere Pfarrei am Flüchtlingssonntag zum Gottesdienst im Freien ein. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Die Veranstaltung beim Leist-Haus (Ecke Muristrasse/Segantinistrasse) findet bei jedem Wetter statt.

Deutschkurs im Pfarreizentrum St. Mauritius

Pastoralraum Bern Südwest
Ich lerne Deutsch – Deutsch ist eine schwierige Sprache – vor allem die Aussprache. Wie kann ich wissen, ob arm Armut oder der Körperteil gemeint ist? Jede Woche kommen sie mit dem Velo oder zu Fuss vom NUK Brünnen bis zu uns in die Pfarrei. 8 bis 10 Bewohner der Notunterkunft Brünnen. Ihre Heimatländer sind Eritrea, Somalia, Sudan, Afghanistan und Marokko. Felicitas Jundt, die Deutschlehrerin, unterrichtet sehr praxisbezogen und fantasievoll. Für sie sind Pünktlichkeit und Verbindlichkeit sehr wichtig, denn bei uns gelten diese Werte als Basis. Frau Jundt gestaltet den Unterricht spielerisch, z.B. stellen die TeilnehmerInnen eine Tätigkeit in ihrem Herkunftsland dar, und die andern müssen erraten, was es ist. Oder sie machen Memory mit Deutschkarten oder ein Kim-Spiel. Wie lange der Deutschunterricht erteilt werden kann, ist ungewiss. Der Kanton schliesst nach und nach die Notunterkünfte und ist bestrebt, die Menschen in oberirdische Gebäude umzusiedeln.
Antoinette Kost

Begegnungsfest zum Nationalen Flüchtlingstag

Heiliggeist Belp
Unter dem Motto «Farbe bekennen – für eine menschliche Schweiz» findet am Samstag, 17. Juni vor der ref. Kirche, ab 15.00 ein Fest mit Workshops, Tänzen, Kinderprogramm und Plauderecke statt. Für das leibliche Wohl stehen Kaffee, Kuchen und am Abend ein Buffet mit Bekanntem und Speisen aus aller Welt bereit. Zum Besuch wird herzlich eingeladen! Wenn Sie für 2 Stunden mithelfen oder etwas für das Buffet mitbringen möchten, melden Sie sich bei Albrecht Herrmann.

Strassenfest Wabern

St. Michael Wabern
Samstag, 17. Juni Auch die Pfarrei St. Michael ist von 10.00–22.00 mit einem Stand vertreten! Dies mit Gebäck aus aller Welt, Spielen, Schlangenbrot und Infos zu unserer Pfarrei. Für den Stand suchen wir noch Personen, die uns für 2 bis 3 Stunden beim Betreuen und/oder beim Auf- bzw. Abbau helfen. Anmeldung und mehr Infos bei Christa Grünenfelder oder Chantal Brun

Urban Gardening - Apéro im Stapfengarten

St. Josef Köniz
Dienstag, 20. Juni, 19.00–21.00 Gemütliches Beisammensein bei einem leckeren Apéro. Zwischendurch hören wir Texte zur Pflanzenwelt. Einfach vorbeikommen, keine Anmeldung nötig. Die AG Schöpfungsverantwortung freut sich auf Sie!

Ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel für Chlini und Grossi

St. Antonius Bümpliz
Der Gottesdienst findet statt am Sonntag, 18. Juni, 10.00 auf dem Areal der Schulanlage Stöckacker, Bienenstrasse Bümpliz. Thema: Was heisst denn schon erwählt? Gottesdienstgestaltung: Evelyne Heuscher, Adelheid Heeb Guzzi, Linda Grüter, Patrick Schafer, Theo Rickenbacher, Walter Heinzmann. Anschliessend sind Sie zu einem kleinen Apéro eingeladen. Bei Regenwetter findet der Gottesdienst in der reformierten Kirche Bümpliz statt. Bei unsicherem Wetter gibt Tel. 1600-1 ab 08.00 Auskunft.

Frauengruppe St. Mauritius, Bethlehem

St. Mauritius Bethlehem
Am Donnerstag, 29. Juni, besuchen wir den Rosengarten. Wir besammeln uns um 14.00 vor dem Rosengarten. (Mit Tram Nr. 8 um 13.24 ab Bethlehem Kirche bis Hirschengraben und umsteigen auf den Niederflur Bus 10 um 13.44 ab Hirschengraben). Die Kosten trägt jede Teilnehmerin selbst. Auf rege Teilnahme freut sich die Vorbereitungsgruppe.

Gemeinsamer Fronleichnamsgottesdienst

Bruder Klaus Huttwil
Am Sonntag nach Fronleichnam, am 18. Juni, ist um 10.30 in Wangen eine gemeinsame Eucharistiefeier mit allen vier Pfarreien zu diesem Fest. Dazu sind vor allem alle Erstkommunionkinder vom ganzen Pastoralraum eingeladen.

Das liebe Wetter ...

Pastoralraum Emmental
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie viele Menschen über das Wetter meckern? Im Winter ist es zu kalt und zu grau. Oder zu mild. Dann gibt es keine weisse Weihnacht. Oder es hat zu viel Schnee. Das Räumen ist so mühsam. Der Frühling ist zu verregnet oder zu trocken. Der Wind ist zu stark. Einmal ist der Sommer zu heiss, dann wieder zu nass. Im Herbst gibt es viel zu viel Laub. Und überhaupt war früher alles anders. Es gibt immer was zu schimpfen. Der arme Petrus kann es aber auch keinem rechtmachen. Einigen ist es jetzt zu heiss, andere blühen in der Hitze des Sommers erst richtig auf. Die Einen freuen sich auf die Badi, die anderen stöhnen, weil sie schwitzen. Mir geht das richtig auf die Nerven. Wir können ja am Wetter nichts ändern, also nehmen wir es doch, wie es kommt, und freuen uns, dass Gott uns die verschiedenen Jahreszeiten geschenkt hat. In jeder finden wir etwas Schönes zu entdecken. Sonnige Grüsse.
Anne Keuser

Nationaler Tag der Musik

Heiligkreuz Langnau i.E.
Am nationalen Tag der Musik sind Sie zu einem besonderen musikalischen Genuss willkommen. In Kooperation mit «Langnau jubiliert» anlässlich von 500 Jahre Reformation lädt Sie die Musikschule Oberes Emmental zum Kammermusik-Konzert ein. Préludes aus fünf Jahrhunderten werden Sie begeistern! Mittwoch, 21. Juni, 19.30 in der reformierten Kirche Langnau. Flyer mit ausführlichen Angaben finden Sie im Schriftenstand in der Kirche.

Gesprächsabend «Reform – Reformation»

Heiliggeist Interlaken
Am Mittwoch, 21. Juni, 19.30 findet im Beatussaal ein Gesprächsabend zum Gedenkjahr der Reformation im Blick auf die Zukunft statt. Wie gelingt eine Erneuerung in der Kirche, ohne diese zu spalten? Wir folgen dabei den Kriterien, welche der bekannte französische Theologe Ives Congar in seinem Buch «Wahre und falsche Reform in der Kirche» benennt. Gesprächsleitung: Stefan von Däniken. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Ökumenischer Gottesdienst auf der Wintermatte im Turbach

St. Josef Gstaad
 Die Kirchen des Saanenlandes laden am Sonntag, 25. Juni, 11.00 zu einem ökumenischen Gottesdienst auf der Wintermatte im Turbach ein. Beachten Sie dazu die Angaben betreffend Shuttle-Bus, Verpflegung, Rahmenprogramm, Schlechtwettervariante usw. im nächsten Pfarrblatt und im Anzeiger von Saanen.

Gottesdienst im Rebberg

Bruder Klaus Spiez
«Himmelsduft und Höllengestank» Sonntag, 18. Juni, 10.00, unterhalb des Katzensteins, bei Regenwetter in der Schlosskirche. Mitwirkende: Thomas Josi, Paul Bachmann, Andreas Steiner, Stefan Keiser. Musikalisch begleitet uns der Posaunenchor Spiez. Herzliche Einladung: Kirchl. Arbeitsgemeinschaft Spiez, KAS Rebbau-Genossenschaft Spiez

Gletscherwanderung auf den Wildstrubel

St. Marien Thun
Es erwartet uns ein unvergessliches Abenteuer in der wunderbareren Schöpfung Gottes! Vom 1.–2. Juli, also schon bald. Ein professioneller Bergführer wird uns führen. Gedanken zur Tour: Leichte Gletschertour ohne grosse Gletscherspalten; beeindruckender Aussichtsberg; anfangs Juli noch viel Schnee im Abstieg zum Runterrutschen; Rückweg auf der gleichen Route, es müssen nicht alle unbedingt bis auf den Gipfel.Voraussetzung: Freude am Wandern, gute Ausdauer, gute Ausrüstung, ab ca. 4. Klasse; Kosten Erwachsene: Fr 160.–, Jugendliche: Fr. 80.–. Infos auf der Homepage oder bei Patrick Erni.

Jubiläumsfestgottesdienst

St. Martin Thun
Am Sonntag, 18. Juni, feiern wir gemeinsam mit der Pfarrei St. Marien um 10.00 den Festgottesdienst zum Jubiläum «125 Jahre katholische Kirche in Thun» in Thun-Expo. Alle sind zum Mitbeten und Mitfeiern herzlich eingeladen. Danach Apéro und Mittagessen für die angemeldeten Pfarreiangehörigen. In St. Martin findet am 17. und 18. Juni kein Gottesdienst statt.