Aus den Pfarreien

Eine Auswahl an Nachrichten

Seja bem-vindo! Benvenuti! Benvenidos!

Pastoralraum Bern Zentrum
Herzlich willkommen heissen wir unseren Bischof Felix Gmür und die Firmandinnen und Firmanden der Gemeinden portugiesischer, spanischer und italienischer Sprache. Sie werden am Samstag, 27. Mai, um 16.30 in der Dreifaltigkeits- basilika das Sakrament der Firmung erhalten. Über 90 Jugendliche aus diesen Sprachgruppen werden mit ihren Eltern und Angehörigen bei uns im Samstagabend-Gottesdienst zu Gast sein. Als Pfarrei mit der grössten Stadtkirche ist es uns nicht nur eine Pflicht der Gastfreundschaft, sondern auch eine grosse Ehre, mit anderssprachigen Mitgläubigen unsere Kirche zu teilen und mit ihnen unseren Glauben zu feiern. Die Vielfalt der Sprachen und Kulturen, versammelt im selben Vertrauen, drückt auf schönste Weise unseren katholischen Glauben aus.
Abbé Christian

Herzensgebet

Dreifaltigkeit Bern
Dienstag, 30. Mai, von 18.00–19.00 in der Rotonda, Sulgeneckstrasse. Kontemplation in Form des Herzens- gebetes mit der Kontemplationsleiterin Regula Willi, Bern.

«Echte Franken für alle?»

offene kirche in der Heiliggeistkirche Bern
Ein kritischer Gesprächsabend zur Vollgeld-Initiative Mittwoch, 7. Juni, 19.00 Gäste: Dr. Martin K. Hess, Leiter Wirtschaftspolitik der Schweizerischen Bankiervereinigung; Raffael Wüthrich, Journalist, Konsumentenschützer und Mitinitiant der Vollgeld-Initiative. Moderation: Andreas Nufer

Leselust

Pastoralraum Bern Nord
Ich fahre oft und gern Zug, auch weite Strecken. Nehme Lesestoff mit, Strickware, mein iPadchen. Herrlich, sooo viel Zeit! Gerne sitze ich am Fenster, rückwärts fahrend, damit die Landschaft an mir vorbeiziehen kann. Manchmal bin ich völlig ergriffen von der Schönheit, wie gerade im Frühling. Manchmal tauche ich ab in ein Buch. Ab und zu schaue ich auf, zu den Nachbarn, aus dem Fenster, kann mich entfernen und wieder eintauchen. Aber wenn ich mich ins iPad einklinke, vergeht die Zeit, und der Raum, und die Fahrt und alles um mich herum, alles vergeht … weil ich verschwinde. Ich lasse mich vom digitalen Universum aufsaugen und bin völlig absorbiert. Um mich herum im Zug übrigens – 90% der Reisenden verschwinden ebenfalls. Über Stunden verharren sie in der gleichen Position. Wir sind uns keine Gegenüber. Keine miteinander Reisenden. Wir sind Verschwundene in einem Abteil … Ich lege (mir) das Lesen eines Buches nahe – es heisst immer noch «Ich habe das Buch verschlungen» – besser so als andersrum!
Sylvia Rui

Seniorentisch

St. Franziskus Zollikofen
Am Mittwoch, 31. Mai, sind Sie zum gemeinsamen Mittagessen in den Pfarreisaal in Zollikofen eingeladen. Melden Sie sich bitte bis am Montag, 29. Mai, im Sekretariat (031 910 44 00) an und vergessen Sie nicht, falls nötig, den Fahrdienst anzufordern.

Eher indirekt, in Andeutungen

Bern Inselspital
Einige Menschen äussern als Patienten im Spital ihre religiösen oder spirituellen Anliegen direkt. Sie bitten um ein Gebet, ein seelsorgliches Gespräch. Viel zahlreicher allerdings sind diejenigen, die sie in Andeutungen äussern: In beiläufig Erzähltem legen sie indirekt Spuren zu ihrer Innenseite. Nach Fulbert Steffensky ist Spiritualität eine Lesekunst. Es sei die Fähigkeit, das zweite Gesicht der Dinge wahrzunehmen. Wir sollen das Geäusserte als Ausdruck für etwas von innen wahrnehmen, für etwas, was dieses Wesen ausmachen, für diese Person bedeutsam sein könnte, für etwas, wovon sie sich möglicherweise nährt und aufbaut. In seinen einleitenden Worten zu einem geistlichen Konzert hat der Organisator auf einen Psalmtext hingewiesen, wo es heisst (42,5), wenn ich des inne werde … und er hat gesagt, das sei vermutlich ein grösstes Geschenk für die Musiker, wenn sie zum Innewerden beitragen können, zu dem, «was bei Menschen innen wird», und diese bei dem Geschehen gerade dabei sind; also dass Menschen mit ihrer Seele in Kontakt sind und so gestärkt werden. – Mit dem Konzert sind eigentlich Gott und ich auch gesegnet worden, kann ich nach diesen Zeilen resümieren.
Ingrid Zürcher, ref. Seelsorgerin

Gott gehört nicht den Religionen

Pastoralraum Bern Süd
Gott gehört nicht allein den Christen und nicht allein den Musliminnen; nicht allein den Jüdinnen und auch nicht allein den Hindus; nicht allein den Buddhisten, noch allein irgendeiner Religion. Jesus gehört nicht allein den Christen und noch viel weniger allein den Reformierten, den Orthodoxen, den Katholikinnen, den Freikirchlern oder den Anglikanern. Und erst all die ursprünglichen, einfachen, wirkungsvollen Gesten und Zeichen: die aufgelegten Hände, das übergegossene Wasser und das geteilte Brot. Sie gehören nicht allein den Religionen und auch nicht irgendwelchen Kirchen allein. Religionen und Konfessionen haben Anteil an dieser Suche nach dem, was zu einem guten Zusammenleben aller beiträgt – manchmal mehr, manchmal weniger. Religionen und Konfessionen entdecken mögliche Wegweiser, versuchen Worte zu finden und Zeichen für das Innerste, das Wahre, das Bleibende, das Lebensfördernde. Gewiss ist, dass es nicht nur einen einzigen Weg gibt. Gewiss ist, dass niemand die Wahrheit alleine für sich hat.
Felix Klingenbeck

Pfingsten

Auferstehung Konolfingen
Sonntag, 4. Juni, 10.30 Möge die Geistkraft Gottes in diesem festlichen Gottesdienst spürbar werden. Musikalisch beflügelt mit Querföte und Cello, begehen wir das Pfingstfest.

«Arbeiten Sie noch oder leben Sie schon?»

Pastoralraum Bern Ost
Arbeit gibt dem Leben Sinn. Schmerzlich wird dies vielen erst bewusst, wenn sie erwerbslos werden. Während man früher vielfach einen Beruf erlernt und dann bis zur Pensionierung ausgeübt hat, oft sogar im gleichen Betrieb, sind heute Wechsel der Stelle und des Berufs die Regel. Die meisten haben heute die Möglichkeit, in ihrem Wunschberuf zu arbeiten. Dies war nicht immer so! Und doch gibt es auch jetzt jene, die «ihren» Beruf noch nicht gefunden haben, sondern die primär arbeiten, damit sie finanziell abgesichert sind. Einige davon machen sich, vielleicht sogar nach erfolgreicher Karriere, auf die Suche nach dem, wofür ihr Herz wirklich brennt, was ihrem Leben (neuen) Sinn gibt. Garantie, dass eine solche Neuorientierung gelingt und dass man davon leben kann, gibt es keine. Auch die Bibel und die Kirchengeschichte erzählen von Menschen, die ihren Lebensweg radikal ändern, weil ihr inneres Feuer für etwas anders brennt, oder anders gesagt, weil sie dem Ruf Gottes Folge leisten; aber nicht nur damals, auch heute gibt es sie.
Stefan Küttel

Musik an Pfingsten

St. Marien Bern
Den Gottesdienst am Sonntag, 4. Juni, um 09.30 gestaltet die Jodlermessgruppe Bern unter der Leitung von Renate Wälti musikalisch mit. Es erklingen Stücke aus der Jodlermesse von Jost Marty und aus der Schwander Mäss.

Es grünt und blüht

Pastoralraum Bern Südwest
Seit Ende April stehen auf dem Kies- platz zwischen logisplus, Bibliothek und Pfarreizentrum drei Paletten mit Zucchetti, Krautstielen, Gewürzen, Erdbeeren und vielem mehr. Es darf auch wenig genascht werden. Das Urban Gardening wird durch Mitglieder der AG Schöpfungsverantwortung und Freiwilligen betreut. Schaut man raus auf den Kiesplatz, sieht man gar manche Person, die stehen bleibt, Gross und Klein, Jung und Alt und schaut, was da wohl wächst. Ein Ort für einen kurzen Wortwechsel, ein Ort der Begegnung. Zum Urban Gardening organisiert die AG verschiedene Anlässe, ein Apéro, ein Openairfilm im August, ein Abend mit Texten ... Und dies nicht nur für Blumenfreaks, schauen Sie doch rein! Aber nicht nur dort macht sich der Grüne Güggel, unser Label, das wir als Pfarrei seit gut einem Jahr haben, bemerkbar, neu werden auch die Igel und die Fledermäuse ein Zuhause bei uns finden. Chantal Brun

Strassenfest Wabern

St. Michael Wabern
Samstag, 17. Juni Auch die Pfarrei St. Michael ist von 10.00–22.00 mit einem Stand vertreten! Dies mit Gebäck aus aller Welt, Spielen, Schlangenbrot und Infos zu unserer Pfarrei. Für den Stand suchen wir noch Personen, die uns für 2 bis 3 Stunden beim Betreuen und/oder beim Auf- bzw. Abbau helfen. Anmeldung und mehr Infos bei Christa Grünenfelder oder Chantal Brun

Eisheilige und Co.

Pastoralraum Emmental
Die Auferstehung Jesu fühlt sich für seine entsetzten Jünger an wie das Frühlingserwachen nach einem kalten Winter. Ihr Herr und Meister ist wieder da, wenn auch nicht mehr ganz so fassbar wie zuvor, aber Er lebt! Da müssen sie zusehen, wie er am Auffahrtstag endgültig aus ihrer Sicht entschwindet und schon erleben ihre Herzen neu die Kälte der Eisheiligen. Sie frieren und haben Angst vor den Verfolgungen der Pharisäer und Schriftgelehrten. Sie scharen sich verängstigt um die Mutter Jesu, schliessen Fenster, Türen und Herzen. Harren der Dinge, die da kommen werden, beratend und betend. Maria begleitet sie in ihren Sorgen und Leiden, spricht ihnen Mut zu. Da bricht am Pfingstmorgen die Sonne mit ihren Feuerzungen durch und verjagt die Eisheiligen des Herzens für immer. Der Heilige Geist erfüllt all seine Jünger mit Freude und Begeisterung, mit Wärme, Licht und Liebe. Es öffnen sich Fenster, Türen und Herzen weit für die Fülle des Lebens. Wie steht es mit uns?

Jugendgottesdienst vom 2. Juni

Maria Himmelfahrt Burgdorf
Zu diesem Gottesdienst sind alle Kinder/Jugendlichen des Modulunterrichts 5.–7. Klasse ganz herzlich eingeladen.

Cross-Media

Pastoralraum Seeland
 «Cross-Media bezeichnet die Kommunikation über mehrere inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Kanäle, die den Nutzer zielgerichtet über die verschiedenen Medien führt». (Wikipedia) Der Begriff «crossmedial» taucht immer mehr in der Arbeit unserer kirchlichen Medien auf. Das «pfarrblatt» wird ab nächstes Jahr intensiver crossmedial arbeiten und auf den verschiedenen Instrumenten, wie Druckausgabe, Internet und die s.g. «sozialen Medien» (Facebook, Twitter etc.) spielen. Cross-Media hat für mich auch einen anderen Blickwinkel: die Botschaft vom Kreuz (engl. «cross») und der Auferstehung Jesu Christi auch mithilfe unserer zur Verfügung stehenden Medien zu verkünden. Wir nutzen diese Kanäle noch viel zu wenig, um die Menschen mit Gottes Heilsplan vertraut zu machen. Aber gerade eine der erfolgreichsten und ältesten Fernsehsendungen «Das Wort zum Sonntag» zeigt, wie sehr die Menschen hierzulande bereit sind, ihr Leben und ihren Alltag aus christlicher Sicht reflektiert zu bekommen und selber zu reflektieren. Das Kreuz als Heils-Symbol für die Schöpfung gehört in die Medien –aller «Bad- und Fake-News» zum Trotz.
Jerko Bozic

Pfarreigrillfest

Maria Geburt Lyss
Dieses Jahr findet das Sommerabendfest am Samstag, 10. Juni, im Anschluss an den Familiengottesdienst statt! Die Minis mixen von 15.00–19.00 fruchtige Drinks. Wir bitten Sie, selber für Essen, Grilladen und Gedeck besorgt zu sein. Grill und Gratisgetränke stehen zur Verfügung. Wer etwas zum Salatbuffet für alle beitragen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Wir freuen uns, wenn Sie und Ihre ganze Familie an diesem hoffentlich warmen und geselligen Sommerabend teilnehmen!
Diakon Thomas Weber

Velotour

St. Katharina Büren a.A.
Im Rahmen des Reformationsjahres hat sich die Kirchgemeinde Rüti b. Büren vorgenommen, ihre katholischen Nachbarn etwas besser kennenzulernen. Eine Möglichkeit dazu bietet die geplante gemeinsame Velotour für kleine und grosse Radlerinnen und Radler aus dem Gebiet des Pfarreizentrums St. Katharina und der reformierten Kirchgemeinde Rüti b. Büren. Der Anlass ist eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, bestehende Kontakte zu vertiefen oder neue zu knüpfen. Wir treffen uns am Pfingstsamstag, 3. Juni, um 13.00, vor der reformierten Kirche Rüti und machen eine einfache, familienfreundliche Tour in der nahen Umgebung. Unterwegs gibt’s einen Zvierihalt mit Bräteln. Um ca. 17.00 sind wir zurück in Rüti. Flyer zu diesem Anlass liegen in der reformierten Kirche Rüti und im Pfarreizentrum St. Katharina auf.

Die Lebensmelodie erklingen lassen

Pastoralraum Bern Oberland
Im geschäftigen Tun des Menschen braucht es Zeiten der Reflexion. Ich halte also inne und schaue mich um. Wo bin ich im Augenblick? Vielleicht räume ich etwas auf, um mehr Ordnung in meine Umgebung zu bringen? Was hilft mir, mehr inneren Frieden zu empfinden? «Schweige und höre!» Kann ich dem Geheimnis meines Lebens auf die Spur kommen? Im Buch Genesis heisst es: «Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild.» Wenn ich diese Aussage ernst nehme, dann trifft das auch ganz persönlich auf mich zu! Gottes Kraft und Liebe scheint auch durch mich! Und durch die anderen Menschen! Kann ich diese Melodie Gottes in mir, im anderen, in der Umwelt vernehmen? Ich sehe mich im Spiegel – Ebenbild Gottes? Weiss ich überhaupt, wer ich bin? Verändere ich mich nicht dauernd im Laufe des Lebens? So sehr wir Gewohnheiten und Sicherheit brauchen, wir sind frei, unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen. Was sagt mir meine innere Stimme? Vielleicht lässt die Sehnsucht eine Melodie immer deutlicher werden. Lasse ich meine Lebensmelodie erklingen? Wie erklingt sie in der Symphonie (syn=zusammen, phone=Stimme) mit den anderen Menschen?
Dr. Helen Hochreutener

Fronleichnam in Hauterive

St. Marien Thun
Donnerstag, 15. Juni. Wir fahren mit dem Pfarreibus zur feierlichen Eucharistie mit Prozession im Kreuzgang und feiern die Liturgie mit den Mönchen. Anschliessend ist eine Stunde Möglichkeit zur stillen Anbetung in der Kirche, einem Spaziergang zum Fluss oder … Anmeldung im Sekretariat. Abfahrt: 08.00 mit dem Pfarreibus; Rückfahrt: je nach Situation zwischen 12.30–14.30; Ankunft Thun zwischen 13.30–15.30; Bitte Picknick mitnehmen.

Pfingstgottesdienst auf dem Thunersee

St. Martin Thun
Die Kirchen in Thun (AKiT) laden am Pfingstsonntag, 4. Juni, zum ökumenischen Gottesdienst auf dem Thunersee ein. Die Feier zum Thema «bewegt unterwegs» wird musikalisch von der Thuner Kantorei begleitet. Abfahrt: 10.00, Schiffsanlegestelle Thun, Ländte Nr. 8. Das Schiff ist geheizt und rollstuhlgängig. Rückkehr: 12.30. Billette: Erwachsene Fr. 25.–, inkl. Getränk und Tübeli nach dem Gottesdienst. Kinder bis 16 fahren gratis. Vorverkauf: BLS-Schalter für Schiffsbillette in Thun.