Zum Tod von Kurt Marti

«Das Jenseits war ihm eher fremd»

Der Poet, Theologe und Schriftsteller Kurt Marti ist am vergangenen Samstag 96-jährig in Bern gestorben. 20 Jahre lang war er Pfarrer an der Nydeggkirche. Theologie, so sagte er einmal, also das Reden von Gott, sei keine Wissenschaft, darum betreibe er Theopoesie. Der politisch engagierte Marti war über all die Jahre sehr präsent. Mit kritischem Geist hat er hinterfragt, gezweifelt, kommentiert. Wir haben Freundinnen, Weggefährten, Theologen und Schriftsteller gefragt, wie sie Kurt Marti erlebten, was sie erinnern werden, was bleibt.

Kurt Marti (1921–2017). Foto: Edouard Rieben

Der fromme Kurt Marti

Kurt Marti ist tot. Mit 96 gestorben. «Endlich», würde er wohl selber kurz, bündig und schnörkellos sagen – mit einem für ihn so typischen, etwas schrägen Lächeln. Hochbetagt werden fand er nicht erstrebenswert. In der letzten Lebenszeit hat er sich zurückgezogen, ist sogar seine Wortkargheit verstummt.
Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich ihn nach dem Unterschied von gläubig und fromm gefragt. Gläubig sein, so meinte er, sei unhinterfragt, treu zu etwas stehen. Fromm aber sei eine Haltung. Kurt Marti war ein frommer Mensch, ein frommer Theologe, ein frommer Schriftsteller.
Christentum war für ihn eine politische Haltung mit allen Konsequenzen. Deshalb war ihm auch das Jenseits eher fremd. Er lebte, liebte, arbeitete für das Diesseits, das Hier und Jetzt. Er war der fromme Mensch der klaren Worte: wortkarg im buchstäblichen, besten Sinne. Schwurbeln war nicht sein Ding. Er liebte Sprache. Meist freute er sich über neue Worte, vorausgesetzt, dass sie nicht technisch waren.
Alte, fast vergessene Worte heranzuholen und den Wortsinn zu ergründen machte ihm Spass. Seine eigene Sprache war unmittelbar. Sie hat einem mitten ins Herz getroffen – und dem Hirn einen Schubs versetzt.Unpolitischer Aktionismus der Kirchen ärgerte ihn. Von Ökumene werde viel zu viel geredet, meinte er. Für ihn war sie eine Selbstverständlichkeit. So las er nicht nur den «saemann/reformiert», sondern auch das «pfarrblatt». Sein Lob, seine Anerkennung und auch seine freundschaftlich vorgetragene Kritik haben gut getan. Würde Kurt Marti diese Zeilen lesen, wäre sein Kommentar wohl: «Ein Satz hat ein Substantiv und ein Verb.» Für so karge und präzise Worte habe ich ihn geliebt. Und genau so will ich ihn in Erinnerung behalten.

Angelika Boesch, ehemalige Redaktorin «pfarrblatt» Bern

Die gesellige Gottheit

Eigentlich wollte er mit 90 Jahren nicht mehr öffentlich auftreten. Dann aber liess sich Kurt Marti doch noch einmal gewinnen. An der OeME-Tagung 2010 mit dem Thema «Hinstehen und Bekennen» durfte ich mit ihm ein Podiumsgespräch führen über sein Gedicht «ein nachapostolisches bekenntnis». Es war eine kleine Sternstunde und ein grosses Geschenk, Kurt Marti an diesem Tag so lebendig und inspirierend zu erleben. Und es war ein kleines Exerzitium in kritischer und kreativer Theologie.
Etwa wenn Kurt Marti erzählte, was ihn an der Trinität fasziniert. Die «Dreieinheit» Gottes bedeute für ihn, dass Gott kein Autokrat sei, sondern eine Beziehungsgemeinschaft. Insofern sei die Trinität ein Urmodell von Demokratie in Gott selbst. Und er empfahl der Theologie, über diese «Urzeugung von Demokratie in Gott selbst» nachzudenken.
Das sei doch ein unerhört anregender und vielleicht sogar revolutionärer Gedanke.Oder wenn er den trinitarischen Gott, die «gesellige Gottheit», als den «Gott der Vielfalt» der herrschenden Globalisierung entgegenstellte, die die Vielfalt von Kreaturen, Möglichkeiten und Wirklichkeiten der Schöpfung einschränke und teilweise vernichte: «Für mich ist Gott kein Monopolist, sondern eben ein Gott der Beziehungen.»Ich bin Kurt Marti für solche und manche anderen theologischen Impulse dankbar, weil sie zum Weiterdenken anregen und zum Handeln Mut machen.

Albert Rieger, Theologe, ref. Pfarrer, langjährige Leiter derOeME-Fachstelle Bern

Auf den Punkt

Ich danke Kurt Marti für Anregungen aus seiner Auslegung des Markus-Evangeliums. Fast fünf Jahre hat er es «durch-»gepredigt. Er nimmt die Fragen der Zeit auf (60er Jahre), betrachtet sie im Licht des Evangeliums und umgekehrt. Von den Zumutungen des Evangeliums an die Zuhörenden nimmt er sich selber nicht aus. Er ist sich bewusst, dass er als Teil des Bürgertums schwerlich den radikalen Forderungen des Mannes aus Nazareth entspricht. Er lädt ein, die Spannung auszuhalten, sich hinterfragen zu lassen. Wer fragte wie er und anderes in der Bibel entdeckte als die Legitimation bürgerlicher Politik, wer den Kalten Krieg und den heissen (Vietnam) kritisierte, wurde rasch in die Nähe Moskaus gerückt. Kurt Marti liess sich nicht beirren.
In seiner Freizeit, im Schreiben der Gedichte, fand er seine Form, spitzte die Gedanken und Fragen zu und störte und zerstörte die gedankenlose Reproduktion frommer Phrasen. Wer bringt heute, im Gedenkjahr der Reformation, die Grundfragen so auf den Punkt wie Kurt Marti in seinem Gedicht «gerecht»?

nie hab’ ich
begriffen
was das bedeutet: «gerecht vor gott»
paulus ist gross
und luther vielleicht
ich aber bleibe betreten: gerecht vor gott?
wär’ es
nicht besser
wir würden gerecht einander?

Wie dankbar bin ich ihm für diese theologisch kraftvolle Sprache, die nicht veraltet. Vor wenigen Jahren hat er seine «Spätsätze» vorgelegt, im Buch «Heilige Vergänglichkeit». Komprimiert und kompromisslos hat er gesagt, was ihm im Altersheim, als Witwer, aufgefallen ist, an sich selber, an der Welt, an Gott. Er hält der Trostlosigkeit stand («Still nagt Verzweiflung am Gemüt»), er redet nicht schön, er lässt das Schöne reden. Die Schönheit (nicht Beschönigung!) der Bergpredigt: «ist alle Theologie vielleicht eine Flucht vor den einfachen, aber radikalen Aussagen und Aufforderungen der Bergpredigt Jesu?» Warum hält er sie aus, diese Regeln des Gottesreichs? Die Antwort ist bestürzend schön: «Ihm, Jesus, glaube ich Gott.»

Danke, Kurt Marti, dir glaube ich Jesus.
Manfred Ruch, Pfarreileiter St. Marien Bern

Kurt Marti (1921–2017). Foto: Angelika Boesch

Dr Mönsch la Mönsch sy

Hesch GOTT Gott la sy
Hesch gschribe so angersch aus d
Gottkenner aus d Dogmatiker aus d
Wahrheitswüsser u aus d Chlymacher wo aui
so sicher sy
Hesch nis Muet gmacht z sueche z taschte z
probiere u nis geng wider la z erhudle u la z
verunsichere u nid z wüsse u Wort drfür
sueche u nöi afa z sueche z taschte z
probiere u nis wider la z erhudle u wider
angeri Wort drfür z sueche
Wüu ÄR angers isch geng wider angersch
aus mr ne dänke u ne gärn hätte
Du hesch nis d Theologie wider ufta u ds
Gott-Rede müglech gmacht
Dank heigisch u Vrgäutsgott
Du I-d-Tiefi-Flüger Du I-d-Höchi-Toucher
Hesch GOTT Gott la sy
U hesch’s usghaute dass är di nid het la sy dr
ke Rueh het glah u hesch trotzdäm nid
ufghört uf ne z hoffe

Hesch d Wäut nid la Wäut sy wi si isch
Hesch gschribe so angersch aus d
Klugscheisser aus d Parteipolitiker aus die
wo mit dr Fahne voruustschaupe u aus die
wo überau heiligi Ornige gseh
Hesch nis Muet gmacht über das wo isch use
z dänke o we nid aues klar isch geng wider
uszprobiere was de Gottesriich hienide wär
nis nid la feschtnagle vo däm wo itz grad giut
u nis scho gar nid la gschweigge vo de Herre
Wüu d Wäut angers chönnt sy aus es die
gärn hätte wo ar Schprütze sy
Du hesch nis d Wäut wider gross gmacht u ds
Dänke frei
Dank heigisch u Vrgäutsgott

Du Wäut-Dänker Du Wäut-Tröimer Du Klar-
Seher
Hesch d Wäut nid la Wäut sy wi si isch
U hesch’s usghaute dass es di einzigi Wäut
isch wo mr glücklech chöi sy o we de ke Rueh
hesch gha so wie’s i ihre zue- u härgeit

Hesch dr Mönsch la Mönsch sy
Hesch gschribe so angersch aus d
Psychotechniker aus d Moralischte aus d
Zyniker und aus d Spiritualitätsschwafler
Hesch nis Muet gmacht dr Mönsch (üs) ganz
ärnscht z näh dr Mönsch mit au syne Syte mit
syre Begabig zur Berüehrig u Umarmig mit
syre (heilige) Ändlechkeit u furchtbare
Verletzlechkeit mit syre Troschtlosigkeit mit
syre Fähigkeit z tröschte u syre Zärtlechkeit
(was süsch het er gäge d Gwaut?)
Wüu dr Mönsch u Gott sech necher sy aus
me’s cha dänke (aber mängisch villecht
erfahre)
Du hesch nis dr Mönsch zrüggäh i syre ganze
Mönschlechkeit (u so über Gott gredt)
Dank heigisch u Vrgäutsgott
Du Tröschter Du Läbestänzer Du unbegabte
Witwer
Hesch dr Mönsch la Mönsch sy
U hesch’s usghaute dass grad usgrächnet dä
gross Zerschtörer so wunderbar cha sy

Du Wortfinder
Du Worttröschter
Mängisch hesch nis ds Ougewasser vüretribe
u hesch nis preicht mit dim ärnschte Schalk u
dire heitere Ärnschthaftigkeit
Mängisch hesch nis gmacht z schtoupere u
nis üsi gwohnti Dänkwäut dürenang braacht
Diner Wörter hei gschtumme gäg ine u gäg
use Du Künschtler

Wi ne rosa Loui bisch gsy für ds Rede vo
Gott u für ds Bruuche vor Schprach
E sanfti Loui so rosa
Wi nie meh eini wird sy

Angelo Lottaz, Theologe, Schriftsteller, Psychotherapeut

Heilige Unberechenbarkeit

«Heilige Unberechenbarkeit»: Kurt Marti sprach von Gott so, wie es niemand erwartete. Seine Worte trafen, und sie trafen oft wie Pfeile. Seine eigene, die reformierte Kirche, hatte Marti zu gern, als dass er sie verschont hätte: «Die reformierte Kirche ist verletzbar, indem sie die geistige Freiheit zulässt. Das ist ihre Stärke und Schwäche zugleich.» Martis Analyse trifft unverändert zu.
Der langjährige Pfarrer an der altehrwürdigen Berner Nydeggkirche sah sich nicht als Schmieröl im bestehenden Machtapparat. Seine Kraft galt vielmehr denjenigen, die nicht gehört wurden. Ihnen lieh er seine Stimme - und was für eine: Marti sprach so, dass man nicht weghören konnte. Und er schrieb so, dass seine Texte noch immer jung sind: lebensnah und farbig, und doch auch präzise und im besten Sinn theologisch. Marti erzählte das Leben und sprach doch von Gott. In vielen von uns haben sich seine Worte eingenistet.

Gottfried Locher, Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund, Medienmitteilung

Kurt Marti (1921–2017). Foto: Edouard Rieben

Kurt Marti presente!

Schon sein Name, dann seine Kittel und seine Brille, seine Familie und sein Zuhause am Kuhn-weg in Bern und sein letzter Ort im Altersheim: ein Leben und eine Erscheinung unspektakulär, verlässlich, konstant, unprätentiös. Weltkriegsgeneration, wie mein Vater. Mein Vater war, gerade politisch, sehr anders als Kurt – in einer reformierten, helvetischen Identität und nüchternen Art ihm aber doch nahe. In seinem Büchergestell stand das erste Buch von Kurt, das ich zur Hand nahm mit vielleicht siebzehn. Seither begleiten mich Sätze, Haltungen, Bekenntnisse von Kurt Marti, ein Leben lang. Sie helfen über bisweilen nicht geringe Trost- und Phantasielosigkeit hiesiger Theologie und Kirchenverwaltung hinweg, sie inspirieren Beobachtungen im Alltag und politischen Mut.

Kurt Marti war und ist zum Glück nicht so pfleglich und handlich, wie es nun da und dort in Nachrufen auf einen «Dichterpfarrer» scheint.

Mich hat stets interessiert und fasziniert, wie ein Theologe und Dichter dieser Generation so offen und glaubwürdig als Mann über Geschlechterrollen nachdenken und schreiben konnte: «Zärtlichkeit, eine der Töchter Gottes und unbeirrt subjektiv. Wie schwach sie auch sein mag, sie legts darauf an, das männliche Spiel zu beschämen, zu verwirren, damit wir uns vielleicht und endlich entschliessen, es abzubrechen und ein anderes, besseres zu beginnen.»
Kurt Marti hielt, als ich in den 80er Jahren studierte, einmal eine Vorlesung an der Theologischen Fakultät. Dort, wo ihm einst aus politischen Gründen vom Regierungsrat eine Professur in dreister Art verwehrt blieb. Nach der Vorlesung setzte er sich, zusammen mit seiner Frau Hanni, mit uns jungen Studierenden in eine Beiz. Herkömmliche, universitäre theologische Bücher lese er eigentlich kaum mehr, sagte er unverblümt. Befreiungstheologie und feministische Theologie hingegen würden ihn inspirieren. Ohne diese Literatur und ohne Kurt Marti wäre auch meine Theologie ausgetrocknet.
2011 inspirierte uns sein «nachapostolisches bekenntnis» zu einer OeME-Tagung: «ich glaube an jesus, den messias der bedrängten und unterdrückten.» Als über 90-Jähriger liess er sich auf dem Podium in ein unvergessliches Gespräch verwickeln über die Dreieinigkeit.
Dieses Denkbild, sagte Kurt, verweise auf Liebe, auf Beziehungsgemeinschaft, auf Vielfalt, auf einen urdemokratischen, geselligen Gott. So etwas hören wir jetzt zum Reformationsjubiläum kaum, diese Botschaften kommen eher formelhaft und ratlos, publikumsträchtig oder weichgespült daher.

Gott, sagte Kurt damals auch, sei eben kein Monopolist. Deshalb gelte es, Widerstand zu leisten gegen die falsche Vereinheitlichung der Welt in der Globalisierung nach den Prinzipien des Kapitalismus. Kurts Theologie war nicht anders denkbar als in ihrer Konsequenz anti-kapitalistisch, anarchisch-herrschaftskritisch, gewaltfrei, sozialistisch. Noch im Gespräch, das ich mit ihm für die Neuen Wege 2013 führen konnte, sagte er. «Die unsichtbare Hand des Marktes, die alles aufs Beste regelt, das ist immer noch Götzenanbetung.»

Aber Kurt war alles andere als der Ideologe. Er setzte seine Zeichen schöpferisch, mit Biss und Schalk, er experimentierte mit der Sprache, die ihm immer zum Spiel geriet. Er liebte und beschrieb die Menschen konkret und sah in ihnen nie Schablonen. Er bewunderte das Leben, er lobte die Schöpfung. Kurt war früh ein revolutionärer Ökologe (welche Dichter, welche TheologInnen sind das auch?): «Jede bloss technische Lösung von Umweltproblemen schafft neue Probleme, die technisch, wenn überhaupt, noch schwieriger zu lösen sein werden.» (Im Sternzeichen des Esels)Kurt Marti schrieb und sprach in einer klaren und präzisen, ehrlichen und glaubwürdigen Sprache. Von ihr können wir zehren in dieser Zeit hingeworfener News und abgegriffener Religiositäten. Zutiefst berührt haben mich seine schonungslosen Aussagen zum Altwerden, zur Einsamkeit ohne Partnerin und zum Tod. Das Leben werde für ihn zum Leerlauf, sagte er mir im erwähnten Gespräch für die Neuen Wege. Er bete am Abend dafür, am nächsten Morgen nicht mehr zu erwachen. Jetzt ist es so weit. Ich bin Kurt Marti für den Reichtum unendlich dankbar, den er uns zurücklässt.

PS: Unsere Kinder fragten nach Kurt Marti in diesen Tagen. Ich sagte ihnen: Wenn ihr die neuen Songs von Lo&Leduc und von Züri West hört, hat das mit ihm zu tun. Er hat den Boden bereitet, die Tür aufgestossen in den 60er Jahren, dass die Berner Mundart so phantasievoll, so spielerisch und experimentell daher-kommen kann, so gegenwärtig. Kurt Marti presente!

Matthias Hui, Theologe, Co-Redaktor «Neue Wege»

 

 

 

Kurt Marti * 31. Januar 1921 – † 11. Februar 2017

Kurt Marti wurde am 31. Januar 1921 in Bern geboren. Er studierte zunächst zwei Semester Rechtswissenschaft, dann evangelische Theologie in Bern und in Basel. Er war Pfarrer in Leimiswil, Niederlenz und von 1961 bis 1983 an der Nydeggkirche in Bern. Er ist Mitbegründer der «Erklärung von Bern» – für mehr Solidarität mit der Dritten Welt (heute «Public Eye») und der Gruppe Olten (einer Vereinigung von Schweizer Autoren).
Kurt Marti gehört zu den bedeutenden Gegenwartsautoren, sein literarisches Werk umfasst hauptsächlich Gedichte, Essays, Kolumnen, Tagebücher und Erzählungen. Er war ein Meister der Kurzform. Marti ist Ehrendoktor der theologischen Fakultät Bern. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Grossen Literaturpreis der Stadt Bern und den Tucholsky-Preis für sein Gesamtwerk.
Kurt Marti starb am 11. Februar 2017 in Bern.

Bücherhinweise

·  Kurt Marti, Notizen und Details. 1964-2007. Herausgegeben von: Bernard Schlup, Hektor Leibundhut, Klaus Bäumlin, Theologischer Verlag Zürich 2010, 1422 Seiten (Kolumnen und Kommentare aus der Zeitschrift Reformatio)
·  Kurt Marti, Heilige Vergänglichkeit – Spätsätze, Radius Verlag 2010, 48 Seiten
·  Kurt Marti, Ein Topf voll Zeit – 1928-1948, Nagel & Kimche 2008, 240 Seiten
·  Kurt Marti, Der Traum, geboren zu sein, Meistergedichte, Nagel & Kimche 2003, 240 Seiten
·  Kurt Marti, Leichenreden, Nagel & Kimche 2001, 72 Seiten

Nachrufe

Zum Tod von Kurt Marti, NZZ vom 12. Februar 2017, von Roman Bucheli: «Poesie ist Arbeit an der Zukunft»
Nachruf auf Schriftsteller Kurt Marti, Radio SRF 2 Kultur, Sendung Kontext vom 13. Februar 2017. Die Sendung wirft einen Blick auf das grosse Werk Kurt Martis und lässt den Dichter und Theologen nochmals zu Wort kommen.