Die Redaktion freut sich über Zuschriften, behält sich aber vor, sie gekürzt zu veröffentlichen. Je kürzer Ihr Leserbrief, desto grösser die Chance, dass er abgedruckt wird. Bitte Namen und Adresse angeben.
Die Sorge um die neue Judenfeindlichkeit belastet uns alle, die Frieden und Gerechtigkeit erhoffen. Ziel des Nicht-Vergessens des Holocaust, der Gräueltaten gegen die Juden, ist «den Wert der Menschenwürde zu ermessen », wie der Vatikansprecher sagt. Mit dieser Absicht kann ich mich mit meinem Verstand und von Herzen voll identifizieren. Ich habe aber die Befürchtung und die Sorge, dass diese dauernd inszenierte Erinnerung des Nicht- Vergessens ins Gegenteil umkippen könnte. Kommt hinzu, dass heute die Gruselgeschichten der Nazis mit Adrenalin- und Suchteffekt konsumiert werden – offensichtlich ein gutes Geschäft für die Verlage. Sie legitimieren zur Untat, sind Vorbild und Rechtfertigung für radikale Kreise und Despoten. Trotz Nicht- Vergessen ist kein Völkermord im Gedenken an die ermordeten Juden verhindert worden, Geheimdienste auch demokratischer Staaten foltern weiter – wer hat die Lehren aus der Geschichte gezogen? Niemand. Das Nicht- Vergessen blockiert auch bei vielen deutschen Kollegen das Geschichtsbewusstsein. Rückwärtsschauen ist verpönt, viele schämen sich dafür und andere haben genug von der Last, zu welcher sie keine Beziehung haben und keine Schuld trifft. Das staut gefährliche Emotionen. Es gibt eine Richtung für eine Lösung: Demut, Verzeihen gegenüber der heutigen Generation, Fairness im Umgang mit anderen und der zugehörige Tatbeweis (siehe auch Evangelium). Von der geschliffenen Rhetorik und dem gewundenen Ausdruck habe ich eigentlich genug.
Robert Droux, Bern
______________________________________________________________
Ich betrachte den Antisemitismus als Waffe mit der chauvinistische, demagogische Politiker zur Machtergreifung streben. Antisemitismus ist eine psychische Krankheit, der man mit Bildung und Aufklärung begegnen muss. Es gibt in Polen Kreise, wo der Antisemitismus Nährboden findet, aber in Yad-Vashem in Jerusalem, wo Menschen geehrt werden, die Juden gerettet haben, sind die Polen zahlenmässig an erster Stelle. Unter den gebildeten, aufgeklärten Polen ist ein Trend und Willen festzustellen, die jüdische Geschichte und Kultur kennenzulernen und zu restaurieren. Der Aufruf des grossen polnischen Papstes Johannes Paul II. ist lebendig: «Die Juden sind die älteren Brüder der Christen.» Und: «Der Antisemitismus ist im Widerspruch zumChristentum. » Die Juden haben eine Jahrtausende dauernde Leidens- und Verfolgungsgeschichte. Es darf nicht sein, dass «der Jude» immer als Sündenbock benutzt wird. Hoffentlich erleben wir, dass Menschen sich näher kommen und einander mit Respekt und Freundlichkeit begegnen und zusammenleben, ohne Rücksicht auf die Religionszugehörigkeit. Eine ehrenvolle Aufgabe für alle, die dazu beitragen können.
Bronislav Erlich, Belp
Hinweis: Bronislav Erlich, Ein Überlebender berichtet. Von Warschau durch das KZ Wolkowysk und nach Fluchtversuchen als Zwangsarbeiter in Deutschland, dann von Polen nach Israel, Deutschland und in die Schweiz. Hartung- Gorre Verlag Konstanz 2007, 110 Seiten, 20 Franken. ISBN: 3-86628-141-2
Ich nehme an, dass Herrn Maier von Amtes wegen Besuche in Alters- und Pflegeheimen nicht erspart sind. Da kann es doch nicht sein, dass sich in ihm nichts bewegt als die niedergeschriebenen, unappetitlichen Kraftausdrücke. Wären diese grunzenden Greise bei ihrem Tod noch im Besitz ihrer Kräfte, sie würden wortreich gewürdigt für das, was sie geleistet haben. Zu später Stunde werden es nur noch wenige sein, die ihrer liebend gedenken. Das mit den Fachgremien und Spezialisten-Teams ist heikel. Da droht Gefahr des Überbordens, in allen Disziplinen übrigens. Im Alltag aber gelten jene mit ausufernden Recherchen mehr als die stinkende Töpfe leerenden jungen Menschen, die wir von weither holen müssen. Es kann aber auch in übelriechender Luft zwischen einem unwirtlich rauen Pflanzengemisch eine Lilie erblühen. Und wenn es so bedrohlich ist mit dem hässlichen Lärm in kirchlichen Gremien – es werde vieldeutig geseufzt, tief geschnauft, dumm gegrunzt und hemmungslos gerülpst – was für ein Reichtum an Absonderlichkeiten – wenn es also so bedrohlich ist, dann steht es uns frei, einfach Christ zu sein, zu versuchen, unkompliziert in eine ehrliche Liebe einzutauchen.
Lucie Wenker, Bern
Als Pfarreimitglied während 52 Jahren möchte ich zuerst meine grosse Dankbarkeit ausdrücken für den Segen, den wir in dieser Zeit erfahren durften. Unsere acht Kinder haben durch den Religionsunterricht starke Wurzeln im christlichen Glauben erhalten. Durch die regelmässige Messe haben mein Gatte und ich die Kraft gefunden, örtliche, nationale und internationale Hilfswerke zu gründen (alles nebenamtlich, also freiwillig). Dank vieler Gleichgesinnter konnten wir so Millionen von Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Eine dieser Gesinnungsfreunde, die aktiv dabei war, ist Rosalina Latour, die einen Leserbrief im «pfarrblatt» veröffentlichte, zugunsten des Priesters von Wabern. Ich unterstütze sie vollumfänglich, weil ich ihren gesunden Menschenverstand schätze und besonders ihr gutes Herz. In der katholischen Kirche befiehlt der Priester, weil er Gott verpflichtet ist und nicht der Welt. Die Laien (auch die Räte!) haben nur beratende Funktion. So steht es im Kirchenrecht! Heute will man nicht mehr Gott gehorchen. Wie einst im Paradies, laut Bibel. Und die Menschen bezahlten es mit Streit und Tod. Es ist höchste Zeit, mit der Neu-Evangelisierung Ernst zu machen. Der Priester muss wieder eingestellt werden. Die Gläubigen guten Willens stehen hinter ihm.
Theres Farine, Zollikofen
Oliver Schneiter berichtete von Weihnachten in Jerusalem, in Bethlehem. Während der Festvorbereitung wurden einige Kilometer entfernt am Rand von Beit Sahour (Feld der Hirten) in Al Walaja von israelischen Soldaten Olivenbäume ausgerissen, das Land von schweren Bulldozern plattgewalzt, damit die Trennmauer – auf enteignetem palästinensischem Land – fertig gebaut werden kann. Die jüdischen Siedler drangsalieren das Dorf ständig. Die Not, die Ohnmacht der palästinensischen Bauern zählt nicht. Dorfbewohner wurden (wieder) verhaftet – auch einige junge Israeli unterstützten den friedlichen Widerstand – vergeblich. Nein, es geht nicht um «Politik» – es geht um die palästinensische Realität im Alltag: Mit dem Kairos-Palästina-Dokument appellierten 2009 palästinensische Christen an die Christen der Welt: Schaut her! Christen und Muslime betrifft es gleichermassen. Im «Bethlehem Ruf» vom Dezember 2011 der erneute Hilfeschrei: Kommt und seht! Die Palästinenser sind gastfreundliche Menschen, lieben es, wenn Besucher vom Ausland kommen. Die von Oliver Schneitter erwähnte Siedlung Efrat ist Teil des Etzionsblocks. In den jüdischen Siedlungen gibt es keinen Baustopp. Tausende Palästinenser, Männer Frauen (auch Kinder) sitzen in israelischen Gefängnissen, weil sie gegen Enteignung und Zerstörung Widerstand geleistet haben Am 23. Januar ist Beit Arabiya, das Friedenszentrum im Ostjerusalemer Stadtteil Anata, von schweren Baggern dem Erdboden gleichgemacht worden. Jesus gab uns Anweisungen für unser konkretes Leben hier auf Erden: «Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit – alles andere wird euch dazu gegeben werden.» Gerechtigkeit ist Voraussetzung für Frieden. Wären die Vertreter der drei Religionen im Anschluss an die Pilger-Konferenz («pfarrblatt » Nr. 4) gemeinsam zu den verzweifelten Obdachlosen nach Silwan gegangen – 40 Minuten zu Fuss durchs Kidrontal – hätte sich der Iman Sheik Abdul Karim Zurba bestimmt neben Rabbi Rabinowizc gesetzt.
Elisabeth Lutz, Bern
Mit grossem Interesse habe ich den Beitrag zum Problem um Pfarrer Miklaszewski gelesen. Mit diesen Zeilen möchte ich meine Solidarität bekunden. Es ist erfreulich, dass sich endlich jemand mit dieser leidigen Angelegenheit offen auseinandersetzt. Nach meiner Ansicht kann sich eine Pfarrei nicht leisten, aus undurchsichtigen Gründen eine Abwahl eines anerkannten und geschätzten Pfarrers zu provozieren. Ich hoffe, dass endlich Ruhe einkehrt und die oberste Instanz dafür sorgt, dass endlich eine christliche Versöhnung möglich ist.
Erna Zimmermann, Kehrsatz
Frau Rosalina Latour hat im Pfarrblatt Nr. 4 ihre Meinung über den freigesetzten Pfarrer von St. Michael dargelegt, und sie vertritt dabei die Meinung einer bestimmten Gruppe unserer Pfarrei, die mit Sicherheit aber nicht der Mehrheit entspricht. Bezüglich der priesterlichen Amtsausübung möchte auch ich Herrn Miklaszewski nichts vorwerfen, ausser dass der Religionsunterricht der Schüler durch die Streitereien mit der Hauptkatechetin lange unter einem schlechten Stern stand. Für Frau Latour sind die Führungseigenschaften des Pfarrers offenbar unwesentlich; die groben und lang andauernden Führungsfehler waren aber schliesslich für die Freistellung massgebend. Die Nächstenliebe, auf die Frau Latour anspielt, hat in der christlichen Religion ein grosses Gewicht, aber man muss sich schon fragen, wieso ein Pfarrer sein Team so schlecht behandelt, dass viele Kündigungen erfolgt sind. Meine Frau und ich haben Herrn Miklaszewski zweimal eingeladen, um ihn vor einer massiven Änderung unserer Kirche zu warnen und um ihm darzulegen, dass die Berner Kirche eine weltliche (Regierung) und eine religiöse Seite (Bischof) hat, aber es hat nicht viel genützt. Er fand vielmehr, er habe während vieler Jahre eine Pfarrei geführt und er wisse, was zu tun sei. Die Kirche wurde schliesslich ohne Änderungen renoviert, was die Pfarreimehrheit sehr schätzt. Auch ich zähle mich wie Frau Latour zu den praktizierenden Kirchgängern, habe aber Mühe mit einem Pfarrer, der sein Team gar nicht gut behandelt hat; das gelebte Christentum ist mir wichtig!
Theodor Stolz, Wabern
Zum Leserbrief von Valentin Oehen: "Abtreibungsfinanzierung"
Ich kann ihre Sichtweise bezüglich des Schwangerschaftsabbruchs und Ihre Argumentation anhand christlicher Werte nachvollziehen, auch wenn ich nicht in allem Ihrer Meinung bin. Als ich dann in Ihrem Leserbrief den Abschnitt las: «in unserem Volk fehlen 15 000 Geburten zur Erhaltung des Volkskörpers ...» und «Dafür importieren wir Menschen aus aller Herren Länder und Kulturen und mit ihnen absehbare Spannungen und Schwierigkeiten», wurde es mir flau im Magen. Nicht nur, dass die Wortwahl an düstere Zeiten erinnert, sondern auch die Tatsache, dass plötzlich Ihre zuvor so vehement verteidigten christlichen Werte irgendwie nicht mehr zu gelten scheinen. «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst» (Matthäus 22, 37–40) bezieht sich nicht auf die geographische und ethnische Nähe der Menschen, sondern ist Basis unserer schweizerischen Tradition von Nächstenliebe und Hilfe für alle Menschen in Not. Abgesehen davon wäre die Schweiz nicht ein so schöner Ort ohne die Schar von ausländischen Arbeitskräften, die unsere Heimat sauber und funktionsfähig halten. Ich wünsche mir Volksvertreter, die eine differenzierte Meinung der Dinge haben und nicht bigott mit Urwerten unserer Gesellschaft umgehen.
Christian Moser, Muri bei Bern
Pfarrer abgeblitzt – was für ein Titel in einem Pfarrblatt. Vor 2000 Jahren ist auch einer „abgeblitzt“, vor Kajafas und vor Pilatus.
Ausgerechnet am Palmsonntag machten die Präsidentin des Kirchgemeinderates und der Dekanatsleiter Waldmüller dem Kirchenvolk die schockierende Mitteilung, dass sie gegen unseren geschätzten Pfarrer ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet haben. So ein Wahnsinn, ausgerechnet gegen Pfarrer Miklaszewski, den so viele so sehr verehrten! So ein schändliches Vorgehen, ohne jegliche Vorwarnung, ohne auch uns Kirchgänger zu Wort kommen zu lassen. Wir hatten keine Chance, unsere Meinung über unseren Pfarrer zu äussern. Von uns erwartet man, dass wir Kirchensteuern bezahlen und schweigen. Auch von auswärts kamen Gläubige nach Wabern und waren sehr von unserem Pfarrer angetan. Seine Gottesnähe war vor allem in der heiligen Eucharistie spürbar, die er gern und so oft wie möglich feierte. Pfarrer Miklaszewski ist auch ein guter Beichtvater und seine Andachten, wie Rosenkrank, Maiandacht, an die Herz-Jesu Litanei, die er so innig betete, an den Kreuzweg und an die Kreuzesmeditationen, die er in Wabern eingeführt hat, erinnern wir uns gern und vermissen unseren Pfarrer und sein Wirken sehr. Ja, es war eine gnadenvolle Zeit mit diesem guten polnischen Priester.
Auch wenn verdankenswerterweise einige Priester in Wabern aushelfen und der Sakristen, Herr Röthlin, sich nach wie vor sehr um Kirche und Pfarrei bemüht, so fehlt doch die Seele der Pfarrei. Viele von uns mögen nicht mehr in St. Michael gehen und verteilen uns auf andere Kirchen. Die Pfarrei ist zerstritten und gespalten wie noch nie. Wenn Satan sagt: „Ich zerschlage den Hirten, dann zerstreut sich die Herde“ so ist ihm dies in Wabern voll gelungen.
Dem Pfarrer die Schuld in die Schuhe zu schieben für die Kündigungen ist unfair und die Verantwortlichen wissen das auch.
Dem Pfarrer wurde auch vorgeworfen, dass er nicht fähig sei, die Pfarrei zu leiten. Seit er weg ist, kriegen die Verantwortlichen aber ziemlich nichts auf die Reihe. Seither hatten wir viele Eucharistiefeiern weniger, den ganzen Sommer über bis Oktober waren die Angaben in den Tageszeitungen über die Gottesdienste völlig falsch, die Kinder wurden sträflich vernachlässigt, Alte und Kranke jammerten und jammern immer noch, dass der Herr Pfarrer sie nicht mehr besucht und die Heilige Kommunion bringt. Wir hatten auch an den katholischen Feiertagen wie Fronleichnam, Maria Himmelfahrt, Allerheiligen usw. keinen Gottesdienst und selbstverständlich an Weihnachten keine Mitternachtsmesse. Auch bei der Neueröffnung der Kirche nach der Renovation gelang es der Leitung offenbar nicht, eine Eucharistiefeier zu organisieren! Ein Wortgottesdienst musste genügen.
Auch die Weihnachtszeit vermochte die Verantwortlichen nicht zu einem Einlenken zu bewegen. Schon bald jährt sich dieser Skandal und schon bald haben wir wieder Ostern. Es wäre an der Zeit, dass sich die dafür Verantwortlichen auf das Christsein besinnen und den Pfarrer endlich wieder zurückrufen würden. Wie wollen sie beten „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben….“ usw. wenn sie nicht einmal daran denken, den Pfarrer und auch uns um Vergebung zu bitten, sich mit ihm und mit uns zu versöhnen?
Die Pfarrei ist verwahrlost. Pfarrer Miklaszewski ist bis 2014 gewählt. Die christliche Nächstenliebe falls vorhanden, müsste es ermöglichen, ihm wenigstens bis zu diesem Zeitpunkt die Chance zu geben, aus St. Michael wieder eine katholische Pfarrei zu machen. Die Pfarrei darf nicht nur finanziell von der römisch katholischen Kirche profitieren, sie muss auch das Katholischsein praktizieren. Die praktizierenden Kirchgänger werden sich nicht mir irgendeiner Lösung zufrieden geben.
Nicht immer ist derjenige, der vor den (weltlichen Gerichten) „abblitzt“ der wirkliche Fehlbare.
Rosalina Latour, Wabern
Als Christ, der die 10 Gebote ernst nimmt, bin ich entsetzt über die Stellungnahme des SKF zur Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache ». Das Gebot «Du sollst nicht töten» beinhaltet zweifellos den Schutz des Lebens ab der Zeugung bis zumnatürlichen Tod. Jegliches Zuwiderhandeln gegen dieses Gesetz Gottes ist so schwerwiegend, dass die Gründe des SKF gegen die Initiative als leichtfertig und gegen christliche Grundwerte gerichtet beurteilt werden müssen. Die «ungeplanten Schwangerschaften» sind im Zeitalter der Möglichkeiten der sicheren Empfängnisverhütung keine Begründung für den Teilnahmezwang unbeteiligter Dritter für die Finanzierung des Tötungsdeliktes. Dass der schweizerische katholische Frauenbund nicht einmal die Möglichkeit keuschen Lebens, resp. das Leben der Sexualität in einer tragfähigen Ordnung in Erwägung zieht, lässt die Frage aufscheinen nach dem (un)christlichen Selbstverständnis dieses Frauenbundes. Aus rein gesellschaftspolitischer Sicht ist festzustellen, dass in unserem Volk pro Jahr mindestens 15000 Geburten zur Erhaltung des Volkskörpers fehlen. Dafür importieren wir Menschen aus aller Herren Ländern und Kulturen und mit ihnen absehbare Spannungen und Schwierigkeiten. Die Lösung dieser Probleme ist dann allerdings keine Privatsache mehr!
Valentin J. Oehen, alt Nationalrat, Köniz
Als Sänger im reformierten Kirchenchor Wimmis darf ich mit den Pfarrerinnen Rosmarie Fischer und Nicole Staudenman im Jahreskreis verschiedene Gottesdienste mitfeiern. Bei Taufen, Abdankungen oder beim Abendmahl schaffen die beiden eine starke Atmosphäre, die sich mit dem Begriff übersinnlich nur erahnen lässt. Als katholisch aufgewachsener Christ kommt in mir leise Trauer auf im Bewusstsein, welches Potential bei uns unterdrückt wird. Männer können das Wesen des religiösen Erlebnisses auch „rüber bringen“. Doch das päpstliche Verbot, über die Frauenordination nur schon zu reden, macht denkende Menschen nicht mal mehr wütend; sie werfen die Mütze auf und kehren auch der Ortskirche den Rücken zu. Paul. E. Zulehner, emeritierter Professor der Moraltheologie, ermutigte in Österreich mit seiner Studie „Aufruf zum Ungehorsam – Taten, nicht Worte reformieren die Kirche“ sogar viele Priester zum Protest. Unsere Synode nahm die Anliegen um Zölibatsverpflichtung, Weihe von geeigneten Männern (Viri Probati), Wiedereinsetzung dispensierter Priester und Ordination von Frauen mit der Arbeitsgruppe „Erklärung der röm.-kath. Synode des Kantons Bern“ auf, doch der Antrag, der Synodalrat solle sich für die Umsetzung der Anliegen im Rahmen seiner Möglichkeiten einsetzen, klingt eher nach Resignation, als nach Hoffnung. Wie lange lassen wir uns unsere innerste Überzeugung noch ausreden, die ein katholischer Pfarrer schon kurz nach dem Konzil in Basel aussprach: "Zum Glück ist Gott nicht ans (menschliche) Kirchengesetz gebunden."
Guido Lauper, Mitglied Begleitgruppe Pastoralraum Berner Oberland.
"Der Glaube an eine übernatürliche Quelle des Bösen ist unnötig. Der Mensch allein ist zu jeder möglichen Art von Bösem fähig." (Spruch auf der Titelseite des "pfarrblatt")
Das entspricht nicht der Kath. Lehre. Jesus kam auf die Welt um Satan sein Reich zu entreissen. Hier noch folgendes Zitat von Pater Hans Buob aus seinem Buch "Bilblische Predigten zu den Sonntagsevangelien Lesejahr A" Seite 399: "Es ist falsch, wenn Leute behaupten, es gibt keine Hölle. Dann wäre die ganze Heilige Schrift falsch und ebenso die Lehre Jesu und die Lehre der Kirche. Was stimmt dann überhaupt noch? Aber es geht ja nicht bloss darum, ob etwas stimmt oder nicht. Es geht um die Menschen, die durch solche Behauptungen irregeführt werden, die sich nicht bekehren. Denn wenn wir sowieso alle in den Himmel kommen, bedarf es ja scheinbar gar keiner Entscheidung. Solche Lehren von der Nichtexistenz der Hölle sind daher unverantwortlich!"
Alexandra Pirovino, per E-Mail
___________________________________________________
Ihre „blauen“ Zeilen unten auf der Titelseite erwarte ich jedes Mal wie Lottozahlen. Ich bin dabei aber noch nie leer ausgegangen!
Martin Sigrist, Niederhünigen
„Den Jugendlichen Raum in der Kirche geben“, diesen Satz hörte ich letzte Woche in Taizé im Sinne einer Zukunft für unsere christliche Kultur. Dieser Satz ist mir hängen geblieben, und mir wurde bewusst, dass unser Pfarrblatt ihn bereits in die Tat umgesetzt hat. Bravo!
Persönlich hat mich im letzten Pfarrblatt vor allem der Artikel von José Balmer über Myanmar angesprochen. Manchmal sieht man seine eigene Religion in einem fremden Umfeld wie in einem Spiegel. Gerne würde ich noch mehr Artikel von José Balmer im Pfarrblatt lesen.
Maria Furrer, Herrenschwanden
Das Pfarrblatt Bern ist immer wieder für Überraschungen gut. Die Redaktion hat offensichtlich keine Angst vor heissen Eisen. Im konkreten Fall geht es um die sogenannte Pfarrer-Initiative (oder vielleicht besser -Rebellion?) in Österreich, über welche Paul M. Zulehner in einem langen, ausgewogenen und fundierten Artikel berichtet. Paul Zulehner ist in Bern kein Unbekannter. In den 80er Jahren war er einige Male in der Prairie anzutreffen, wo ich ihm auch begegnen durfte. Er ist einer der kompetentesten und engagiertesten Pastoraltheologen Europas.
Sein Artikel veranlasst mich, auf zwei Punkte kurz näher eingehen.
1. Vieles, was von der Kirchenleitung als Unveränderlich und gar göttliches Recht dargestellt wird, wird auf Jesus von Nazareth zurückgeführt als dem sogenannten Stifter der Kirche. Das ist bibeltheologisch einfach nicht haltbar. Jesus von Nazareth war Jude, nicht der erste Christ, und ist auch als Jude am Schandpfahl des Kreuzes gestorben. Es lag nie in seiner Absicht, eine Bewegung zu gründen, welche in ihrer Weiterentwicklung zur heutigen Form der Kirche geführt hat. Jesus wollte, wie es einmal der verstorbene Alttestamentler Herbert Haag ausdrückt hatte, „aus Juden bessere Juden machen“. Die Jünger, welcher er um sich scharte, waren ebenfalls Juden. Nach dem frühen Tod ihres Meisters trugen sie seine aus dem jüdischen Kontext heraus formulierte Botschaft weiter. Es bildete sich eine eher lose Bewegung von zunächst jüdischen Anhängern, welche sich, der Erinnerungs-Aufforderung Jesu folgend, periodisch zum Brotbrechen, meist in Privathäusern versammelten (Mahlgemeinschaften - völlig undogmatisch). Dabei spielten die Frauen offenbar eine wichtige Rolle, wie aus den Briefen des Apostels Paulus hervorgeht. Häufig waren es Frauen, welche ihr Haus oder ihre Wohnung für solche Versammlungen zur Verfügung stellten und den Mahlfeiern auch vorstanden. In den Paulusbriefen kommt sogar eine Apostolin vor. Es ist deshalb schleierhaft, wie die Kirche mit dem Rückgriff auf den Ursprung der Kirche den Frauen die volle Teilhabe an kirchlichen Leitungsämtern verwehren will.
Es ist, um es noch einmal deutlich herauszustreichen, unzulässig, den Juden Jesus von Nazareth auf dem Hintergrund der später unter hellenistischem Einfluss erfolgten christlichen Lehrentwicklung zurückdogmatisieren zu wollen, wie dies immer wieder, gerade unter dem heutigen Papst, geschieht.
2. In ihrer 2000-jährigen Geschichte ist die römische Kirche nie auf ein Reformbegehren eingegangen, angefangen mit den Katharern im 12. Jahrhundert, welche jahrhundertlang blutig verfolgt wurden bis zur Reformation Luthers, Zwinglis und Calvins. Luther wollte ursprünglich gar keinen Abfall von Rom. Anstatt mit Dialog, antwortete die römische Kirche mit dem konfrontativen Konzil von Trient 1545 – 1563, in welchem die katholische Lehre ausformuliert und für Jahrhunderte verfestigt wurde, ohne auch nur einen Millimeter auf auch berechtigte Anliegen der Reformation einzugehen. Die unheilvolle Konsequenz war, dass sich sowohl die katholische Kirche wie auch die reformierten Kirchen dogmatisch verhärteten, sich für Jahrhunderte festlegten und sich bis ins 20. Jahrhundert hinein einen sterilen ’Grabenkrieg’ lieferten. Sie verkeilten sich dauernd in Lehrfragen und nahmen gar nicht wahr, in welche Richtung sich die Welt entwickelte und veränderte, – weg von den Kirchen! Diese verpassten buchstäblich die Neuzeit, in welcher heute, um es etwas drastisch auszudrücken, „die Welt vor die Hunde geht“. Erst das 2. Vatikanische Konzil (1962 - 1965) nahm einige Anliegen der Reformation auf.
In diesem Zusammenhang wäre auch der sogenannte Ritenstreit zu erwähnen. Anfangs 17. Jahrhundert drangen katholische Missionare, bekannt unter ihnen der Jesuit Matteo Ricci, bis nach China vor und konnten Angehörige vor allem gehobener Kreise für sich und das Christentum gewinnen. Diese Erfolge verdankten sie dem Umstand, dass sie sich in Kleidung und Umgang den chinesischen Sitten weitgehend anpassten, aber auch sinngebende Elemente übernahmen, z.B. aus dem Konfuzianismus, und mit christlichen Dogmen verbanden, soweit es zulässig war. Dieses Experiment wurde schliesslich von Rom abgewürgt. In der Folge wurde die Missionstätigkeit verboten, Konvertiten wurden verfolgt und unterdrückt, das kirchliche Leben wurde weitgehend in den Untergrund abgedrängt. Zahlreiche Missionare mussten das Land verlassen. Die Mission war insgesamt gescheitert. China war für das Christentum verloren. Ein unverständlicher und unentschuldbarer Entscheid Roms. Ricci und seine Gefährten machten ja nichts anders, als was Paulus und die frühen Kirchenväter mit der Botschaft Jesu in den ersten Jahrhunderten machten, nämlich diese Botschaft in das Weltbild und Begrifflichkeit der damals vorherrschenden Kultur, der sogenannt hellenistischen, zu übersetzen, um sie den damaligen Menschen verständlich zu machen. Man nennt diesen Vorgang „Inkulturation“, d. h. Übersetzung eines Gedankens/Sachverhalts in die Ausdrucksweise einer fremden Kultur.
Dieses Trauerspiel geht leider heute weiter. Wider besseres Wissen wird an Positionen festgehalten, welche durch die Erkenntnisse der modernen Bibelwissenschaft schon längst überholt sind. Und immer nimmt man in schuldhafter Weise eine Spaltung in Kauf, wie seinerzeit mit der Orthodoxie, dann mit den Katharern, dann mit der Reformation und zuletzt, im Gefolge des 1. Vatikanischen Konzils, mit den Christ- oder Altkatholiken.
Wie lange noch? Wie lange noch diese sinnlose Zeitvergeudung für im Grunde Nebensächlichkeiten angesichts der immensen Weltprobleme.
Arnold Eichmann, Münchenbuchsee
___________________________________________________
Christus hat die Form des Abendmahles endgültig festgelegt; ein Konserven-Mahl ist also kein Abendmahl. Vier Jahrhunderte lang ging es ohne geweihte Priester. Per einfachem Dekret könnte der Papst darum Gemeindeleiter und -leiterinnen ermächtigen, die volle Messe zu feiern. Das entspräche dem Auftrag Christi und dem Recht der Gläubigen. Braucht es dazu Ungehorsam, massiven Druck, Streik?
Dr. Bruno Portmann, Zollikofen
___________________________________________________
Arnold Eichmann und Dr. Bruno Portmann behaupten im Berner Pfarrblatt (41-42/2011, S. 6), dass Jesus Christus nicht Gründer der Kirche gewesen sei und auch die Eucharistie nicht eingesetzt habe. Diese liberalen Thesen sind schon längst widerlegt, von reformierten wie katholischen Theologen (vgl. z.B. Thomas Söding: Jesus und die Kirche. Was sagt das NT? 2007). Schade, dass das Berner Pfarrblatt solch veralteten Hypothesen und anderen unhaltbaren Behauptungen seine kostbaren Pfarrblatt-Spalten zur Verfügung stellt – ohne Gegendarstellung oder Richtigstellung. Bei kontroversen Themen sollte das Pfarrblatt nicht verwirren, sondern klären.
Martin Gächter, Weihbischof
Dieser Titel auf der Frontseite des Berner Pfarrblattes hat mich richtig gehend aufgeschreckt, aber noch tiefer erschüttert hat mich der entsprechende Leserbrief. Eines der ersten Bilder, das ich zur aktuellen Hungerkatastrophe am Horn von Afrika gesehen habe, zeigte einen jungen Vater mit der Leiche seines 7-jährigen Sohnes im Arm. Die Bildlegende berichtete, der Knabe hätte in Somalia die kleine Herde von Schafen und Ziegen der Familie gehütet bis sie alle aus Mangel an Wasser und Futter dahinsiechten. „Das war unsere letzte Lebensgrundlage und wir waren gezwungen hierher zu fliehen, wenn wir nicht alle sterben wollten. Mein Sohn ist aus Erschöpfung auf dem langen Marsch gestorben und ich habe ihn ins Flüchtlingslager gebracht, damit ich ihn hier wenigstens würdig begraben kann“, meinte der Vater. Soviel „zum fehlenden Arbeitseifer junger Afrikaner.“ 1982 besuchte ich zum zweiten Mal Afrika. In Kinshasa, der Hauptstadt Kongos brachte mich ein Mitbruder zu Erzbischof Malula; dieser hatte sein bischöfliches Palais verkauft um das Geld für die Armen einzusetzen. Da sass er mir gegenüber in einem einfachen afrikanischen Hemd und ein schlichtes Holzkreuz auf der Brust. Mitten im sehr angeregten Gespräch sagte er mir plötzlich : „Bruder Viktor, wenn Sie zurück sind in Europa, sagen Sie doch diesen Herren (ganz bewusst sagte er : „ces messieurs !“, weil er wusste, dass es nicht nur um die Politiker ging, sondern auch um die Wirtschaftsführer) sie sollen endlich aufhören Mobutu zu stützen. Denn am Tag, wenn sie aufhören ihn zu stützen, wird er fallen." Und er fügte noch hinzu: „Selbst wenn es stimmen würde was sie sagen, dass das Volk ohne ihn auch leiden müsste, wenigstens wüsste das Volk dann warum sie leiden.“ Es hat noch fünfzehn Jahre gedauert bis Mobutu gefallen ist und bis das veruntreute Geld auf den Schweizer Banken freigegeben wurde, noch einige mehr. In diesen Tagen erinnern Artikel an den 50. Jahrestag des tragischen Todes vom damaligen Uno-Generalsekretär Dag Hammarskjöld. Auf einer Friedensmission in der Kongo-Krise stürzte sein Flugzeug aus nie genau geklärten Umständen ab. Mein verstorbener Mitbruder Reginald traf ihn auf seinen Friedensmissionen im Kongo und kannte ihn persönlich. Mehrere Male erzählte er mir was seine tiefste Überzeugung war: „Dag hat mir gesagt, wenn es uns (gemeint war die internationale Gemeinschaft) gelingt Länder wie den Kongo in die Unabhängigkeit zu begleiten, dann sehe ich eine grosse Zukunft für Afrika, wenn nicht befürchte ich das Schlimmste.“ Vor fast fünfzig Jahren hörte ich auf der kleinen Friedensuniversität eines anderen Friedens-Nobelpreisträgers und Mitbruders Dominique Pire in Belgien von einem anerkannten Professor für Entwicklungszusammenarbeit Vorträge zu Afrika. Einen Satz habe ich nie vergessen: „Für Afrika ist das Hauptproblem, dass ein Vielfaches von dem was an Spenden nach Afrika fliesst, bereits heute nach Europa zurückfliesst.“ Ja, schon damals !!!
Viktor Hofstetter, Dominikaner, Zürich
„Beim französischen Fernsehen gibt es heute noch Arbeiterpriester, als Beleuchter, Tontechniker, Hilfsarbeiter. Auf der Bühne erscheinen sie nicht: sie gehören zu denen, die unsichtbar bleiben. Einen Star-Priester akzeptiert unsere Zeit ja gern. Aber wenn er Tontechniker ist, interessiert er niemand. Aber die anderen Techniker und Hilfsarbeiter können den Priester nur verstehen, wenn er sich mit ihnen verbirgt. Indem er schweigt, spricht sein Dienst. So soll die Kirche kommunizieren. Wenn sie von aussen kommt, wie es alle Welt tut, entsteht die falsche Art von Beziehung. Diese Art, sich breit zu machen, sich vorzudrängen und das Wort zu ergreifen, passt allzu gut zum Stil dieser Zeit. Je mehr die Kirche sich so benimmt, entwertet sie sich, weil sie dann nur eine Stimme unter vielen ist. Je mehr sie schreit, sie sei einzigartig, ordnet sie sich in den grossen Chor der Einzigartigen ein. Wenn die Kirche eine platte Lesbarkeit, eine zu starke Identität vor sich her trägt, die nicht wirklich Platz hat für den anderen, steht die Kirche neben sich. Sie stellt sich an den Rand der Gesellschaft, gerade indem sie den Mittelpunkt beansprucht. Es gibt ein Paradox des allzu Sichtbaren, allzu Massiven, das nicht darüber nachdenkt, wie eine Beziehung zum anderen entsteht. Wir sind doch nicht die einzigen, die ihre Identität ausdrücken wollen! Je mehr wir auf unserer selbsternannten Einzigartigkeit herumreiten, desto weniger einzigartig ist sie. Einzigartig nennt sich heute jedes beliebige Waschmittel! Es ist ja das einzige, das grüne, rote und weisse Wäsche zugleich waschen kann …“ (Aus: Albert Rouet, Erzbischof von Poitiers, J’aimerais vous dire, Montrouge 2009, 149f.)
Thomas Philipp, Bern
Als ich heute Morgen den Frontartikel im Pfarrblatt las schmeckte mir irgendwie mein Café nicht mehr. Hat die Katholische Kirche nichts Besseres zu tun als sich in die Politik einzumischen? Das Problem mit kriminellen Ausländern besteht schon länger, darum wird es Zeit, dass das Übel angepackt wird. Wäre es nicht gescheiter die Kirche würde vor der eigenen Haustüre wischen(Pädophile Geistliche, Unzucht mit Abhängigen)als sich in die Politik einzumischen? Ich überlege mir ernsthaft meinen Austritt aus der Kirche und werde das gesparte Geld anderweitig sinnvoller ausgeben.
B. Kuhn, Därligen
___________________________________________________
Ich möchte Euch danke für Euren Mut zu klaren Statements! Wenn ich es richtig verstanden habe ist das „pfarrblatt“ nicht nur eine Mitgliederinfozeitung, sondern darf und kann sich eine eigene Meinung leisten! Ich bin froh, wenn Ihr das Rückgrat behaltet!
Eberhard Jost, Ins
Da beklagt sich eine Asylantin, dass ein Paket Windeln 17 Franken koste. Könnten die Damen vielleicht Stoffwindeln verwenden und sie jeweils waschen, wie das unsere Grossmütter noch gemacht haben? Zeit haben sie ja offenbar jede Menge, wie man immer wieder klagen hört. Auch sehe ich immer wieder Asylanten, die Dutzende von Mineralwasserflaschen einkaufen (während ich meist Hahnenburger trinke!). Hier ist bei der Asylantenbetreuung irgendetwas faul.
Ulrich Krummenacher, Glütsch/Zwieselberg