Todesfälle

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Sie haben es wahrscheinlich auch schon erlebt! Plötzlich bricht der Tod in unser Leben ein. Gerade wenn jemand aus dem Kreis unserer nächsten Angehörigen stirbt, machen wir diese Erfahrung besonders schmerzlich. So gehört es zu unserem Leben untrennbar dazu, dass wir den Tod begegnen.

In dieser Situation möchte Ihnen die Kirche helfen. Wir sagen nicht nur, dass das Sterben eben zum menschlichen Leben mit dazu gehört. Mehr noch: Als Christen glauben wir, dass wir Menschen auch in der Situation des Todes und des Abschieds nicht ohne Trost und Geborgenheit sind.

Wenn jemand zuhause gestorben ist, muss dies dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden. Denn der Arzt hat den Tod zu bestätigen. Er stellt die Todesbescheinigung aus, die Sie dann auf dem Bestattungsamt der Gemeinde bei der Meldung des Todesfalles brauchen.

Stirbt der Angehörige im Spital, dann erhalten Sie die nötigen Unterlagen von der Spitalverwaltung. Sie müssen im Spital zunächst die sogenannten Austrittsformalitäten erledigen. Dabei erhalten Sie den Todesschein.

Beim Tod durch Unfall oder Suizid muss die Polizei beigezogen werden.

Nach dem Tod eines Angehörigen nehmen Sie möglichst rasch mit dem Pfarramt Kontakt auf. Dort wird im Einvernehmen mit der Gemeindeverwaltung der Zeitpunkt für den Beerdigungsgottesdienst festgelegt.

 



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