
- Foto Roger Ruggli, sonos
ökumenischer Begrüssungsgottesdienst für beide Basel
Am Sonntag, 11. März um 14.30 war der ökumenische Begrüssungsgottesdienst in der reformierten Stadtkirche Liestal für Felix Weder.
Thomas Mauchle, der Regionalbeauftragter des Bistums verlas die "Missio canonica" des Bischofs. Damit erteilt mir Bischof Felix offiziell den Auftrag für die Gehörlosenseelsorge beider Basel. Ich freue mich auf die neue Aufgabe.
Herr Christian Griss, Präsident der römisch-katholischen Kirche Basel begrüsste Felix Weder herzlich in diesem Gottesdienst und konnte alle zum anschliessenden Apéro einladen.
Taufe der Gehörlosenseelsorge
Besuch des Kirchentages in Dresden
Seelsorge für Gehörlose und Hörbehinderte

- Foto: F. Weder
Mit der Stellenerhöhung auf 1.1.2011 für die Gehörlosenseelsorge kann ich mehr Einzelgespräche für Gehörlose und Hörbehinderte anbieten.
Ihr könnt kommen, um mich kennen zu lernen. Vielleicht habt ihr eine Frage, die ihr mit jemandem besprechen möchtet. Den Inhalt des Gepräches oder Kontaktes bestimmt ihr.
Alle Gespräche und E-Mails stehen unter dem Seelsorgegeheimnis. Ich alleine habe Zugang zu den E-Mails. Die Gespräche können im Lindehus Münchenbuchsee oder an einem Ort nach Absprache stattfinden.
Ich biete auch Seelsorge per E-Mail oder SMS 078 833 51 01 an.
Felix Weder-Stöckli
Gottesdienste

- Kirche Ligerz, Foto: Felix Weder
Die Gottesdienste sind offen für alle, Gehörlose und Hörende, katholische und reformierte Menschen. Verkündigung und Kommunionfeier gehören zu jedem Gottesdienst. Texte und Bilder werden mit einem Beamer gezeigt. Es wird in der Gebärdensprache und deutsch gesprochen.
Der anschliessende Austausch bei Kaffee und Kuchen ist Teil jedes Gottesdienstes.
hier draufklicken für die aktuellen Gottesdienste
Schwerpunkte der Gehörlosenseelsorge
- Gottesdienste in Olten, Grenchen, Solothurn, Bern und Basel (Riehen) mit anschliessendem Austausch bei Kaffee und Kuchen
- Einzelseelsorge im Büro in Münchenbuchsee oder einem Ort nach Vereinbarung
- Vernetzung mit anderen Gehörlosenorganisationen und Pfarreien
- Kommunikation mit dieser Internetseite, Beiträge im Gemeindeblatt der ref. Gehörlosenseelsorge Nordwestschweiz, Quartalsprogramm als Beilage der reformierten Hörbehindertengemeinde Bern, Pfarrbrief für beide Basel, Pfarrblatt Bern Kirchenblatt Solothurn, Kirche-heute Basel, Newsletter des SGB-Nordwestschweiz und der IGGH Bern, Hinweise zum nächsten Gottesdienst auf Teletext (Seite 722)
Tipps für die Kommunikation mit Gehörlosen
Schau mir in die Augen...!
Auch Gehörlose können nicht sehen, was hinter ihnen gesprochen wird. Deshalb ist es erforderlich, dass Sie sich, bevor das Gespräch beginnt, dem Gehörlosen zuwenden und Blickkontakt aufbauen.
Worum geht's eigentlich?
Nennen Sie Ihrem gehörlosen Gesprächspartner zu Beginn der Unterhaltung das Thema. Dadurch ist es leichter, vom Mundbild auf das Wort zu schließen. Das Gespräch kann besser verfolgt werden. Teilen Sie Ihm auch mit, wenn Sie das Thema wechseln wollen.
Sorgen Sie für klare Sicht!
Die Zigarette im Mundwinkel, Kaugummi im Mund oder ein vom Bart zugewachsenes Gesicht erschweren das Absehen von den Lippen erheblich.
Rücken Sie sich ins richtige Licht!
Achten Sie immer darauf, dass Ihr Gesicht gut beleuchtet ist. Vermeiden Sie es, sich ins Gegenlicht zu stellen, z.B. vor ein Fenster oder eine andere helle Lichtquellen, da Gehörlose sonst beim Absehen von den Lippen geblendet werden.
Das verstehe ich nicht!
Lächeln Sie nicht verlegen und stimmen allem zu, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Bitten Sie um Wiederholung des Gesagten. Wenn das nicht hilft, bitten Sie den Gehörlosen es aufzuschreiben. Wenn der Gehörlose Ihnen erklärt, dass er Sie nicht verstanden hat, wiederholen Sie den Satz oder schreiben Sie ihn ebenfalls auf. Sie haben das Gefühl, dass Sie nicht verstanden worden sind? Fragen Sie lieber noch einmal nach.
Immer langsam!
Sprechen Sie langsam und deutlich, jedoch nicht übertrieben. Eine überdeutliche Aussprache wie "Laaaaaampeeeee" verzerrt ihr Mundbild.
Nicht so laut!
Gehörlose werden Sie trotzdem nicht hören! Schreien verzerrt das Mundbild und macht das Absehen von den Lippen unmöglich. Sie erschrecken höchstens andere Gesprächsteilnehmer.
(Quelle: www.gehoerlosenverband-hamburg.de)









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