Kirchliche Hilfswerke

Kirchliche Hilfswerke

Bild: cc, ora international, flickr.com
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Fastenopfer setzt sich für Menschen ein, die unter Hunger und Armut leiden. Sie sollen ein Leben in Würde führen. Die Menschenrechte und der Kampf gegen den Hunger stehen für Fastenopfer an erster Stelle. Das katholische Hilfswerk unterstützt Menschen, die ihre Zukunft selber in die Hand nehmen. Die Erfahrung hat gezeigt: Ein Projekt wirkt nur dann nachhaltig, wenn es von der Gemeinschaft getragen wird. Daher stärkt Fastenopfer Dorfstrukturen und Gemeinden. Das Hilfswerk arbeitet in 14 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Jedes Jahr erreicht Fastenopfer mit seiner Hilfe eine Million Menschen.

Nebst dem Engagement vor Ort setzt sich Fastenopfer in der Schweiz und weltweit für gerechte Strukturen in Wirtschaft und Politik ein. Seine Informationsarbeit regt an, sich mit den Lebensbedingungen benachteiligter Menschen auseinanderzusetzen.

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Brot für alle ist der Entwicklungsdienst der evangelischen Kirchen der Schweiz. Das Ziel ist eine gerechtere Welt. Dafür betreibt Brot für alle entwicklungspolitische Bildung in der Öffentlichkeit, nimmt Einfluss bei wirtschaftlichen und politischen Akteuren, setzt entwicklungspolitische Akzente mit Sensibilisierungs- und Informationskampagnen zu Nord-Süd-Fragen und sammelt Spenden für ihre 13 evangelische Partnerwerke in der Schweiz. Insgesamt werden so weltweit rund 350 Entwicklungsprojekte unterstützt. Mit eigenen Programmen fördert Brot für alle das Recht auf Nahrung, Gerechtigkeit im Klimawandel, fairen Handel & faire Arbeitsbedingungen, faire Finanzbeziehungen sowie die Bekämpfung der Korruption. 

Jeweils in der Fastenzeit (40 Tage vor Ostern) führt Brot für alle gemeinsam mit dem katholischen Hilfswerk Fastenopfer und dem christkatholischen Hilfswerk Partner sein die ökumenische Kampagne durch.

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Durch Partner sein zeigen die Schweizer Christkatholikinnen und -katholiken ihre Solidarität mit den Christen anderer Länder. Die Partnerorganisationen sind Kirchen der Utrechter Union (welche autonome katholische Kirchen vereinigt) sowie solche, mit denen eine kirchliche Gemeinschaft vereinbart wurde oder angestrebt wird (wie die anglikanischen und orthodoxen Kirchen). Da bei der Suche nach Partnerkirchen die Ärmsten bevorzugt werden, welche sich nicht auf traditionelle oder finanzkräftige Beziehungen stützen können, gehören anglikanische Bistümer in Afrika und die Philippinisch Unabhängige Kirche in Asien neben altkatholischen und orthodoxen Kirchen im ehemaligen Osteuropa zu den häufigsten Partnern. Die Projekte sollen zudem als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden. Wichtig ist der partnerschaftliche Dialog mit den Projektpartnern, Zeichen einer gelebten Katholizität der Kirche.

Seit 1993 wird mit dem evangelisch-reformierten Hilfswerk Brot für alle und dem römisch-katholischen Hilfswerk Fastenopfer zusammen gearbeitet, was ein gemeinsames Auftreten der Hilfswerke der drei Landeskirchen während der Kampagne zur Fastenzeit ermöglicht. Durch die gemeinsame Sensibilisierungskampagne wird ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung angesprochen.

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