Willkommen bei der Kirchenmusik der Dreifaltigkeitsbasilika
Weg
weiser
>> Unsere Ensembles
>> Die Instrumente
>> Zur Terminübersicht
Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen oder Anregungen unter musik@dreifaltigkeit.ch
Schon
....gewusst?
Am Spieltisch, dem "Cockpit" unserer Orgel verfügt der Organist über 168 Tasten verteilt auf drei sogenannte "Manuale" und 31 Pedaltasten, die mit den Füssen gespielt werden.
Dazu kommen 39 Registerzüge die auf beiden Seiten des Spieltisches angebracht sind und die die verschiedenen Register, die Klangfarben der Orgel ein- und ausschalten. Ausserdem gibt es oberhalb der Pedaltasten verschiedene Fusstritte, die dem Organisten die Arbeit erleichtern, wenn er die Hände bereits voll zu tun hat.
Oberhalb des Spieltisches gibt es den "Rückspiegel", um das Geschehen im Altarraum und in der Kirche im Blick zu haben - natürlich auch, um den Dirigenten sehen zu können, wenn der Chor auf der Empore ist.
Klappe
zu
Hinter der Orgel versteckt befindet sich das sogenannte "Schwellwerk" - das einzige Werk der Orgel, welches fähig ist, Dynamik zu gestalten. Dies wird dadurch bewirkt, dass sich das Werk in einem geschlossenen Holzkasten befindet, welcher an der Vorderseite mit Jalousien ausgestattet ist. Durch das Öffnen und Schliessen der Jalouisen (mittels eines "Schwellpedals") kann der Klang der Pfeifen lauter und leiser gemacht werden.
Schon
...im Kalender eingetragen?
"The Vanity of Vanities"
Am 25. Januar ist das Ensemble Leonardo mit der Chorsinphonie "The Vanity of Vanities" (UA: 1914) in der Dreifaltigkeitskirche zu Gast. Unter Leitung von Nicolas Fink bringt es dieses selten gehörte Werk von Granville Brantock (1868-1949) zur Aufführung.
Alle Konzerte sind mit freiem Eintritt, am Ausgang erbitten wir eine Kollekte. Herzlich Willkommen!
Feiern
Wir freuen uns, Sie in unseren zahlreichen Gottesdiensten begrüssen zu dürfen. Wir wollen gemeinsam feiern - und wie könnte man dies besser, als mit Musik?
Wir laden Sie ein, an der Musik im Gottesdienst teilzuhaben, sei es hörend, mitsingend oder gar als Mitglied eines unserer zahlreichen Ensembles!
Hören
Wir heissen Sie herzlich willkommen zu unseren Konzerten.
Entdecken Sie mit uns ein kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Œuvre, welches für Orgel, Instrumente, Gesang und Chor komponiert wurde.
Mitmachen
Haben sie Freude an gemeinsamen Singen und Singen im Gottesdienst? Wir freuen uns über neue Mitsänger in unseren zahlreichen Ensembles.
Für weitere Informationen stehen wir gerne unter
+41 31 313 03 05
oder musik@dreifaltigkeit.ch
zur Verfügung.
Unterstützen
Der Freundeskreis Kirchenmusik an der Dreifaltigkeitskirche fördert und unterstützt die Musik, welche in den Gottesdiensten und den Konzerten in der Basilika erklingt.
Für Ihre Unterstützung wären wir dankbar, sei es durch eine feste Mitgliedschaft oder einen einmaligen Beitrag.
Die nächsten Termine:
17:30, Pfarrei Dreifaltigkeit, Kirche, Taubenstrasse 6, 3011 Bern
"Vanity of Vanities"
Chorsinfonie von Granville Bantock (1868-1946)
Ausführende:
Ensemble Leonardo
Nicolas Fink, Leitung
Eintritt frei / Kollekte
Die Ensembles
Dreif-Chor
Dreifchor
Der Dreifchor wurde 1876 als “Pfarr-Cäcilienverein” gegründet und zunächst von Pfarrer Jakob Stammler geleitet. Ab 1922 übernahm Josef Ivar Müller („Wenn am Sonntag weniger als 100 Chorleute auf der Empore sind, dirigiere ich nicht!“) die Direktion. Es folgten als musikalische Leiter 1966-1985 Erwin Mattmann und 1985-2004 Joseph Bisig. Seitdem steht der Dreifchor unter der musikalischen Leitung von Kurt Meier.
1972 wurde aus dem Pfarr-Cäcilienverein der Chor der Dreifaltigkeitskirche, welcher heute aus 43 Aktivmitgliedern besteht (15 S, 18 A, 5 T, 5B).
Das musikalische Repertoire innerhalb der geistlichen Musik ist sehr vielseitig und reicht von mittelalterlicher Gregorianik über Barock, Klassik und Romantik bis hin zu modernen Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Wir singen à capella, von der Orgel oder einem Orchester begleitet.
Weitere Informationen finden Sie auch hier: www.dreifchor.org
...
Mitsingen
Mitsingen
Wir sind offen für alle neuen, begeisterten MitsängerInnen, unabhängig von Konfession und politischer Überzeugung. Für gelungenes Musizieren ist Notenlesen bei uns keine zwingende Voraussetzung, aber von Vorteil. Musikalisches Flair sowie eine gewisse Verbundenheit mit der christlichen Tradition sind erwünscht, denn die Mitgestaltung der katholischen Liturgie ist unsere Hauptaufgabe. Wir gestalten etwa alle 4 bis 6 Wochen einen Gottesdienst mit, meist an Sonntagen, seltener an Samstagen. Fixe Termine sind für uns die Orchestermessen am Weihnachtsmorgen und Ostermorgen. Es ist jederzeit möglich, nur an einzelnen Einsätzen mitzuwirken. Da wir als Verein den Zusammenhalt schätzen, organisieren wir gelegentlich Ausflüge oder treffen uns zu einem "Höck". Es würde uns freuen, dich in der nächsten Probe bei uns kennenzulernen. Unverbindliches Reinschnuppern und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!
Wir proben jeweils dienstags von 19.30 - 21.15 in der Rotonda der Dreifaltigkeitskirche Bern
...
Chorleiter
Unser musikalischer Leiter Kurt Meier ist ausgebildeter Kirchenmusiker und ein versierter Kenner der musikhistorischen und liturgischen Hintergründe der eingeübten Werke. Sein Feingefühl und seine Geduld zeichnen ihn menschlich und fachlich aus. Wir sind sehr glücklich, dass wir seit 2004 mit ihm arbeiten dürfen.
...
Kontakt
Falls Sie Interesse haben, bei uns mitzusingen freuen wir uns über eine Nachricht.
Sie erreichen uns über info@dreifchor.org
Choralschola
Choralschola
Die Choralschola der Berner Dreifaltigkeitskirche besteht seit gut 50 Jahren und formiert sich durch Sänger des Chores der Dreifaltigkeitskirche und von ausserhalb.
Sie singt regelmässig in Gottesdiensten jeweils das Proprium vom Tag und im Wechsel mit der Gemeinde das Ordinarium, wirkt aber regelmässig auch in Konzerten an der eigenen Kirche und auswärts mit.
Die Schola orientiert sich an der Choralpraxis vom Kloster Einsiedeln (Pater Roman Bannwart) und somit am St. Galler Choraldialekt. Geleitet wird sie seit 2004 von Kurt Meier.
Kinderchor
Wir haben an der Dreifaltigkeit einen Kinderchor gegründet.
Wir wollen singen, spielen und Geschichten über Gott in unserer Welt hören.
Was Euch erwartet:
-
Bewegungs- und Konzentrationslieder, die Kindern Spass machen
-
Altersgerechte Stimm- und Gehörbildung
-
Ein kreativer Ort mitten in unserer Gemeinde
Kinder zwischen 7 und 12 Jahren sind herzlich eingeladen!
Probe: Immer Dienstags, 16.45 - 17.45 Uhr
Treffpunkt ist der Eingang zur Rotonda (Zugang über die Sulgenecktrasse, Tor neben der “Prairie”)
Die Leitung des Chores hat Brigitte Scholl
Die Teilnahme ist kostenlos.
Frauenschola
Die Frauenschola wurde 2012 gegründet und singt unter der Leitung von Kurt Meier vier- bis fünfmal projektweise in Gottesdiensten an der Dreifaltigkeitskirche, hie und da auch in auswärtigen Gottesdiensten und in Konzerten. Ihr Repertoire besteht auch aus gregorianischen Gesängen (des Graduale simplex), nicht zuletzt aber aus mittelalterlichen Lauden (Montserrat, Laudario di Cortona).
Vokalensemble
Vokalensemble
Das Vokalensemble der Dreifaltigkeit besteht aus professionellen Sängerinnen und Sängern, die in verschiedenen Besetzungen den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Dabei erklingen mehrstimmige Werke aller Epochen.
Besonderes Gewicht wird aber auch auf die aufwändige Gestaltung der musikalisch - liturgischen Teile (Antwortpsalm, Halleluja, Wechselgesänge mit der Gemeinde, etc.) der Messe gelegt.
Das Vokalsemble musiziert immer wieder zusammen mit der Capella Trinitatis - einem klein besetzen Instrumentalensemble, welches aus professionellen Musikern je nach Anforderungen der Werke zusammengestellt wird.
Im Format "Bach für Kinder" erklären, erleben und musizieren wir Kantaten Johann Sebastian Bachs mit unseren jüngeren Zuhörern.
...
Impressionen
Ensemble Voce Umana
„Voce umana“ mit Sitz an der Berner Dreifaltigkeitskirche besteht seit 2008 und formiert sich locker aus interessierten und chorisch einigermassen versierten Sängerinnen und Sängern, die vor allem Chormusik mögen, welche mit der Chororgel der Dreifaltigkeitskirche von Marco Fratti im altitalienischen Stil in Zusammenhang steht. Von deren schwebendem „Voce umana“-Register stammt auch der Name des Ensembles.
Das Ensemble singt vornehmlich in den Gottesdiensten der Dreifaltigkeitskirche, gestaltet aber gelegentlich auch die Samstagabendvespern am Berner Münster mit. Ausserdem singt “Voce Umana” in Konzerten an der Dreifaltigkeitskirche und auswärts.
Das Ensemble steht unter der musikalischen Leitung von Kurt Meier.
Die Instrumente
Basilika - Grosse Orgel
Grosse Orgel: Mathis-Orgelbau, 1980
Die grosse Orgel der Basilika vereint im massiven Eichengehäuse drei Manuale und Pedal. Die Disposition entstand aus dem Wunsch heraus, eine möglichst breite Palette des Repertoires abbilden zu können. So findet man ein eher barock ausgerichtetes Positiv und ein romantisch orientiertes Schwellwerk, welche jeweils gut mit dem Hauptwerk zu kombinieren sind. Hinter der Orgel, rechts und links vom Schwellwerk aufgestellt findet man die massiven und ca. 5 m grossen Holzpfeifen des 32’ - Untersatzes aus dem Pedal.
Disposition:
| I Hauptwerk C–g3 Bourdon 16′ Principal 8′ Flauto 8′ Gemshorn 8′ Octave 4′ Spitzflöte 4′ Octave 2′ Mixtur III-IV 1 1⁄3′ Cymbel II-III 2⁄3′ Cornet 8′ Fagott 16′ Trompete 8′ | II Schwellwerk C–g3 Rohrgedackt 8′ Gambe 8′ Voix céleste 8′ Principal 4′ Traversflöte 4′ Nasard 2 2⁄3′ Nachthorn 2′ Terz 1 3⁄5′ Mixtur IV 2′ Oboe 8′ Trompette 8′ Tremulant | III Positiv C–g3 Gedackt 8′ Praestant 4′ Rohrflöte 4′ Octave 2′ Larigot 1 1⁄3′ Sesquialter II Scharf III-IV 1′ Krummhorn 8′ Tremulant | Pedal C–f1 Untersatz 32′ Principal 16′ Subbass 16′ Octave 8′ Pommer 8′ Choralbass 4′ Rauschbass IV 2 2⁄3′ Posaune 16′ Zinke 8′ Clairon 4′ Tremulant |
Basilika - Chororgel
Basilika - Chororgel: Marco Fratti, 2008
Disposition: Manual FF - c’’’ Principale 12’ (Prospekt) Pedal FF - d 0 Temperatur |
Die Orgel, die für die Dreifaltigkeitskirche in Bern erstellt wurde, lehnt sich hinsichtlich ihrer klanglichen, mechanischen und baulichen Eigenschaften stark an die Instrumente der italienischen Renaissance an, dies unter Berücksichtigung der Antegnati-Schule.
Aus Materialien erster Güte entstand sie gemäss der Technik der Tradition des klassischen Orgelbaus. Auf einer Empore, «in cornu evangeli», ist ein Gehäuse mit einem 12-Fuss-Prinzipal im Prospekt zum Hauptschiff hin gebaut, der auf dem FF basiert.
Das Instrument besitzt einen zweiten Prospekt im Seitenschiff, der zum ersten spiegelbildlich ist und aus den 12-Fuss-Pfeifen des zweiten Prinzipals besteht. Das Orgelgehäuse, die Empore und die Ausschmückung sind aus Zypressenholz.
Die Pfeifen im Orgelinnern sind aus Blei (98%) verstärkt und gehämmert, während diejenigen der beiden Prospekte aus Zinn (95%) bestehen und gehobelt und poliert sind. Die Springlade ist aus Nussbaum gefertigt, die Pfeifenraster aus Leder, welches auf einen Tannenrahmen gespannt wurde.
Alle im Inneren befindlichen mechanischen Teile sind aus handgeschmiedetem Eisen hergestellt und weisen weder Schweissnaht noch Lötstellen auf. Im Innern des Unterbaus befinden sich der Gebläsemotor unddrei Keilbälge, die mit Seilen und Rollen auch für die manuelle Betätigung ausgestattet sind. Die Ausschmückung haben Marco Fratti und Mariano Scotto di Vetta entworfen, die Zeichnungen und die bildhauerische Ausführung sind das Werk des Schnitzers Sergio Bellani.
Die Wahl der Ikonographie sollte den neoromanischen Stil der Kirche berücksichtigen. Deshalb schien es angebracht, sich vom berühmtesten Monument des romanischen Stils inspirieren zu lassen, nämlich von der Kathedrale von Modena mit ihrer von Viligelmo und Lanfranco geschaffenen Ausschmückung. In den Schnitzereien finden sich die Darstellung der Schöpfung, das Opfer von Abel und Kains Brudermord. Die allegorischen Figuren, die die traditionellen Kapitelle ersetzen, bilden den Alltag ab, der in der romanischen Ikonografie einen privilegierten Platz belegt: Für den Gläubigen kann der Alltag, in rechter Weisegelebt, sowohl in mühevoller Arbeit wie in Musse zur Wiederversöhnung mit Gott führen. Die klassizistischen Voluten, in welche die Flachreliefs eingefügt sind, wurden vom Seitenportal der Kathedrale von Modena übernommen. Auf der Balustrade umrahmen die Symbole der vier Evangelistenden Christus Pantocrator, Alpha und Omega der Schöpfung, Quelle der Wiederversöhnung der Menschheit mit Gott.
Krypta - Orgel
Krypta - Orgel (Kuhn, 1987)
Für die Dreifaltigkeitskirche baute die Fa. Kuhn eine zweimanualige Orgel, welche für die zahlreichen Gottesdienste in der Krypta genutzt wird. Der schlanke Orgelkorpus fügt sich unauffällig in die sonst farbenreich ausgestattete Krypta ein. Die kräftig intonierte Flöte im Hauptwerk bietet eine gesunde 8’ Basis für die 10-registrige Orgel.
Disposition:
1. Manual Flûte 8’ | 2. Manual Bourdon 8’ | Pédale
|
Truhenorgel
Truhenorgel
Für das Musizieren mit kleineren Besetzungen oder das Basso-Continuo- Spiel im Orchester des Barocks und der Klassik steht im Altarraum der Basilika eine Truhenorgel, die freundlicherweise aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt wird.
Die Disposition:
Gedackt 8’
Flöte 4’
Octave 2’
Quinte 1 1/3’
Transponiervorrichtung für das Musizieren in 415 und 440 Hz.
Flügel
Yamaha - Flügel
Für Gottesdienste, welche mit Musik aus dem Bereich Pop, Jazz, Soul und Gospel gestaltet werden, steht der Dreifaltigkkeitskirche ein Flügel der Fa. Yamaha zur Verfügung. Er kommt zur Begleitung des Kinder- und des Gospelchores zum Einsatz, nicht zuletzt in Familiengottesdiensten und auch Konzerten.
Die Musiker
Peter Anderhalden
Chorleiter
Chorleiter
Musikalische Leitung Gospelchor
Kurt Meier
Organist und Chorleiter
Organist und Chorleiter
Musikalische Leitung Dreifchor, Ensemble Voce Umana und Gregorianik Schola
Hans Christoph Bünger
Organist und Koordination Kirchenmusik
Organist und Koordination Kirchenmusik
Brigitte Scholl
Chorleiterin
Chorleiterin
Musikalische Leitung Chœur St. Gregoire und Kinderchor der Dreifaltigkeit
Maurizio Croci
Organist
Organist
Jürg Lietha
Organist
Organist