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Ein- und Rückblicke

Tag der Menschenrechte zur Konzernverantwortungsinitiative

Menschenrechte für alle statt Profit für wenige!

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Damit Schweizer Konzerne nicht länger die Augen verschliessen braucht es die Konzernverantwortungsinitiative. Denn Menschenrechte sind wichtiger als Profit! 

Dienstag, 10. Dezember 2019, 17.45 - 18.15 Uhr
Cercle de Silence, Rathausplatz Bern

Flyer

Dienstag, 10. Dezember 2019, 18.30 Uhr
Ökumenische Menschenrechtsfeier mit Louise Schneider in der Christkatholische Kirche St. Peter und Paul

Flyer

 

Artikel zum Tag der Menschenrechte im Pfarrblatt

 

 

 

Gottesdienste und Veranstaltungen zur Konzernverantwortungsinitiative

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: die Achtung der Menschenwürde und die Bewahrung der Schöpfung. Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen

Auch die Katholische Kirche Region Bern unterstützt das Anliegen der Initiative. So fanden im Herbst 2019 in Berner Pfarreien sieben Gottesdienste und zwei Veranstaltungen zur Konzernverantwortungsinitiative statt.

Flyer

Ökumenische Herbsttagung 2019

Kirche.Macht.Politik.

Kirche.Macht.Politik. eröffnet ein Spannungsfeld, das innerhalb und ausserhalb der Kirche für Gesprächsstoff sorgt. An der nationalen ökumenischen Herbsttagung gibt es Raum für die Debatte. In den Workshops werden Möglichkeiten zur exemplarischen Vertiefung und Beteiligung im Spannungsfeld von Kirche.Macht.Politik. geboten.

Samstag, 2. November 2019, 8.45-16.30 Uhr
Pfarrei Dreifaltigkeit, Rotonda, Sulgeneckstrasse11/13, 3011 Bern

Trägerschaft: Kath. Kirche Region Bern, Ref. Kirchen Bern-Jura-Solothurn, offene kirche bern, reformierte kirche kanton zürich, Brot für alle

Anmeldung: spätestens 30. Oktober 2019 an Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Bereich OeME-Migration, Altenbergstrasse 66, Postfach, 3000 Bern 22 (mit Workshop-Angabe, s. flyer)

Flyer

Gut 180 Personen haben an der Ökumenischen Veranstaltung in der Pfarrei Dreifaltigkeit teilgenommen, über das Verhältnis von Kirche.Macht.Politik debattiert und Einblicke in kirchlich-politisches Handeln, in Herausforderungen und Versäumnisse, gewonnen.

kurze Stellungnahme von Bischof Felix Gmür und Prof. Markus Müller im Pfarrblatt Bern

Matinée - Eröffnung des Jahresthemas im Haus der Religionen

UN/TYPISCH. Religion und Geschlecht

Das neue Jahresthema zu Religion und Geschlecht wird in einer Matinée zusammen mit der neuen Ausstellung festlich eröffnet. Veena als Instrument der Hindugöttin Sarasvatti und Lieder von Bahá'í Musikern umrahmen den Anlass.

Thematischer Rundgang durch die Religionsräume. Kinderführung.

Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00-14.00 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3008 Bern

Flyer

Kirchenleute für das Klima

Aufruf der oeku für die Klima-Demo vom 28. September 2019

Es braucht einen Wandel in der Klimapolitik. Die oeku unterstützt die Anliegen der Allianz für das Klima und lädt zur nationalen Klima-Demo vom 28. September ein. Unterstützen Sie die Anliegen der Demo:

• Mit einer konsequenten Klimapolitik sollen unsere Lebensgrundlagen geschützt werden.
• Der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas – auch auf dem Schweizer Finanzplatz – soll sobald als möglich   umgesetzt werden.
• Klimagerechtigkeit soll ein würdiges Leben für alle weltweit ermöglichen.

Kommen Sie um 12.30 Uhr zum interreligiösen Klimagebet in die Heiliggeist-Kirche.

Samstag, 28. September 2019, 12.30 Uhr
Heiliggeistkirche (am Bahnhof), Bern

Medienmitteilung Klimagebet

CJA-Preis an Fishel Rabinowicz

Der Preis der Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft geht dieses Jahr an Fishel Rabinowicz (95), ein in der Schweiz lebender Überlebenskünstler im wörtlichen Sinn. Er überlebte nicht nur neun Todeslager der Nazis, sondern verarbeitet seine traumatischen Erfahrungen seit Jahrzehnten in Form von Bildern und Grafiken.

Preisverleihung: Einführung und Würdigung, Fragen des Publikums, Apéro

Dienstag, 3. September 2019, 19.00 Uhr
Jüdische Gemeinde Bern, Kapellenstrasse 2, 3007 Bern

Bitte beachten: Zutritt nur mit gültigem Personalausweis

Anmeldung unter: mail(at)cja-bern.ch oder info(at)worthaus.ch

Flyer

Schöpfungstag - Sonntag 1. September

Götterspeise und Teufelshörnchen

Der Schöpfungstag vom 1. September dreht sich rund um unseren Geschmackssinn. Eine herzliche Einladung besondern an alle Familien

Sonntag, 1. September 2019, 14.30-19.30 Uhr
in und um das Münster Bern

Programm:

14.30-17.00 Uhr
Geschmacksparcours für Familien und alle Interessierten (Start Münsterplatz)

17.00 Uhr
ökumenischer Gottesdienst im Münster
anschliessend Teilete auf dem Münsterplatz

Organisation: AKiB Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Region Bern

Flyer Schöpfungstag mit Geschmacksparcours

Artikel Pfarrblatt Bern

 

 

Meine Schweiz - deine Schweiz - unsere Schweiz

Muslimisch-christliche Feier zum 1. August

Eintreffen ab 16.30 Uhr
Festprogramm 17.00 -20.30 Uhr:
Musik, Gebet in der Kirche, Muslimisches Abendgebet (17.39), Spiele

Erstaugust-Rede von Muveid Memeti, Student und Mitglied des
Muslimischen Vereins Bern

Ayurvedisches Essen: Fr. 18.90 pro Person (26.50 Essen inkl. Dessert
u. Kaffee); Reduktion für Kinder möglich. Anmeldung siehe Flyer

1. August 2019, 17.00-20.30 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3013 Bern

Flyer

Gleichberechtigung.Punkt.Amen

Am 14. Juni ist Frauen*Streiktag. Das Erkennungszeichen der Kirchenleute ist der pinke Punkt.

Wir solidarisieren uns mit allen streikenden Frauen in der Schweiz. Die gleichberechtigte Stimme der Frauen* in Entscheidungsgremien von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kirche ist unabdingbar für Gerechtigkeit, Friede und die Bewahrung der Schöpfung. Zudem setzen wir ein lautes Zeichen gegen sexuelle Belästigung und Gewalt an Frauen* und Kindern.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich am Frauen*Streik zu beteiligen


Flyer katholische Kirche Bern am Frauen*Streik

Programm in den Pfarreien

 

www.frauen-streiken.ch  

www.frauenbund.ch

NZZ: Katholikinnen haben genug...

KirchenStreik Maria 2.0 in Deutschland

 

Die Beteilung von Kirchenleuten war gross, die Heiliggeistkirche fast voll. Die katholische Kirche war auch präsent mit einem Beitrag auf der Bühne beim Streik-Brunch am Politforum im Käfigturm.

Warum nehmt ihr am Frauen*Streik teil? Pfarrblatt Bern

Hat sich der Streik gelohnt? Pfarrblatt Bern

 

 

Ostermarsch 2019

Frieden statt Krieg exportieren

Die Schweiz ist pro Kopf die viertgrösste Waffenexporteurin weltweit. Was im Ausland mit den Waffen geschieht, haben wir nicht in der Hand. Einschüchterung, Unterdrückung, offene Gewalt bis hin zu Kriegshandlungen sind möglich. Gleichzeitig rühmt sich die Schweiz ihrer Neutralität und humanitären Hilfe.
Stoppen wir den Waffenexport! Die Schweiz hat besseres zu exportieren als Waffen!

Ostermontag 22. April 2019
13.00 Uhr  Auftakt im Eichholz
14.30 Uhr  Schlusskundgebung auf dem Münsterplatz

Flyer

jazzvesper 2019

Kompositionen von John Voirol – Psalmgedichte von Pierre Stutz

Psalmen sind verdichtete Lebenserfahrung, Protest gegen Unrecht, Suche nach Sinn, Schrei in tiefster Not, Selbsterkenntnis und Selbstfindung...

Die modernen Jazzinterpretationen von John Voirol und die Psalmgedichte von Pierre Stutz lassen die urtümliche Kraft der Psalmen emotional erfahrbar werden.

Mit Franziska Brücker (vocal), John Voirol (saxophone, perc, conducting),
André Flury (concept) 

Samstag, 25. Mai 2019, 17.00-17.45 Uhr
St. Josefskirche, Stapfenstrasse 25, 3098 Köniz
mit Theologin Ute Knirim und André Flury (Worte)

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Heilige Bilder

Vortragsreihe zum aktuellen Semester-Thema im Haus der Religionen

Heilige Bilder – unterschiedliche Ansichten

Im ökumenischen Kirchenraum im Haus der Religionen gehen die Meinungen über heilige Bilder weit auseinander. Für or-thodoxe ChristInnen sind Ikonen ein fester Bestandteil aller Gottesdienste, für römisch-katholische gehören sie dazu,für reformierte und frei-evangelische sind Bilder eher unwichtig. Wie gehen die christlichen Gemeinschaften im Haus der Reli-gionen mit diesen Unterschieden konkret um?

Ein Abend mit Dr. Angela Büchel Sladkovic (römisch-katholisch), Pfr. Dr. Christian Walti (evangelisch-reformiert) und Zufan Jemberu (äthiopisch-orthodox) vom Verein Kirche im Haus der Religionen.

Donnerstag, 16. Mai 2019, 19.00 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3008 Bern

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Leselust-Veranstaltung in Köniz

Autorenlesung von und mit Vincenzo Todisco

Todisco, Bündner Autor mit italienischen Wurzeln, nimmt sein Publikum mit auf eine besondere Reise. Diese beginnt kurz vor Chiasso in einem fahrenden Zug voller italienischer Gastarbeiter. Dort kommen Rocco und Marittimo, die beiden Hauptpersonen seines gleichnamigen Romans, zur Welt und werden vertauscht. Ihre Lebensgeschichten bleiben auch in der Schweiz eng miteinander verknüpft. Zudem verrät uns der Autor, worum es in seinem neusten Buch «Das Eidechsenkind» geht (nominiert für den Schweizer Buchpreis 2018) und wie die beiden Romane zusammenhängen.
Anschliessend Gespräch mit dem Autor und Apéro.

Freitag, 15. März 2019, 19.00 Uhr
Pfarrei St. Josef, Saal, Stapfenstrasse 25, 3098 Köniz

Flyer Köniz

Leselust-Veranstaltungen 2019

Gemeinsam für starke Frauen - gemeinsam für eine gerechte Welt

Impulsveranstaltung zur ökumenischen Kampagne 2019

Der Rohstoffabbau in den Ländern des Südens trifft Frauen hart. Auf ihnen liegt die Hauptlast der Versorgung der Familien - ohne Zugang zu Wasser und Land, ohne faire Arbeitsbedingungen, ohne Mitsprachemöglichkeiten und Vernetzung ein schwieriges Unterfangen. Während die Menschen im Süden die sozial, ökonomisch und ökologisch negativen Folgen des Rohstoffabbaus tragen, fliessen die Gewinne in die Konzernzentralen in der Schweiz.

In dieser ökumenischen Kampagne sind die Kirchen aufgerufen, sich mit starken Frauen für einen Wandel einzusetzen. Wir brauchen eine Wirtschaft, die dem Leben dient.

Flyer mit Daten

Ökumenische Kampagne 2019: Für starke Frauen - für eine gerechte Welt

«Erkennst du dich selbst?» - Mystik und Meditation

Spiegelbilder - Das Fête KultuRel im Kirchenraum

Christliche Meditationspraktiken für Anfänger*innen und Geübte

Meditation als Blick in den Spiegel? Geht es um ein Sehen oder eher um ein Sich-Anschauen-lassen? Wir lernen verschiedene christliche Meditationsformen kennen (Shibashi, Kontemplation, Spiegelmeditation) und hören Texte christlicher Mystiker*innen.
Jede halbe Stunde kann man sich neu ein- und ausklinken.

  • 19.00 Uhr Labyrinthmeditation von Chartres
  • 19.30 Uhr Gehmeditation
  • 20.00 Uhr Shibashi - Körpermeditation aus den Philippinen
  • 20.30 Uhr Spiegelmeditation im Sitzen


Leitung: Dr. Angela Büchel Sladkovic (römisch-katholisch) und Pfr. Christian Walti (evangelisch-reformiert)

Freitag, 21. Juni 2019, 19.00-21.00 Uhr
Kirche im Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3013 Bern

Flyer «Erkennst du dich selbst?»

Programm 6. Fête KultuRel

«denn die Menschen sind alle Geschwister»

Ausstellung «Muslime und Musliminnen im Kanton Bern» in Worb

Religionen können Menschen beflügeln. Sie bieten ihren Gläubigen Heimat und Orientierung. Sie können zur Versöhnung aufrufen. Sie sind aber auch ein heikles Feld des Misstrauens und heftiger Emotionen. Oft sind sie deshalb auch Anlass für Reibereien und Unfrieden.

In der Ausstellung geben 10 muslimische Frauen und 10 muslimische Männer Einblick in ihren Alltag und sprechen über ihre Sorgen, Hoffnungen und ihren Glauben.

18. Januar - 13. Februar 2019, täglich von 09.00-18.00 Uhr 
Pfarrei St. Martin, Bernstrasse 16, 3076 Worb

Flyer 

 

 

 

Menschenrechte schützen

Verschiedene Kirchen und kirchliche Organisationen sagen entschieden NEIN zur Selbstbestimmungsinitiative:

Justitia et Pax, die beratende Kommission der Schweizer Bischofskonferenz, empfiehlt die SBI abzulehnen, denn «Freiheits- und Bürgerrechte sind keine Frage der Mehrheit! Die Selbstbestimmungsinitiative beschneidet die souveräne Freiheit aller».

Fastenopfer: Nein zur Selbstbestimmungsinitiative am 25.11.2018

Ruth-Gaby Vermot, Altnationalrätin, Friedenspolitikerin aus Bern, betont in Ihrem Referat in unserem Haus der Begegnung die Bedeutung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie der Europäischen Menschenrechtskonvention – letztere wird mit der SVP-Initiative untergraben.

«Meine Geschichte, mein Recht - bewegende Geschichten aus der Schweiz» – zeigt, dass auch heute in der Schweiz die Menschenrechte verteidigt werden müssen.

Humanrights gibt Einblicke in die Diskussion und Geschichte 

Für die Rechte von Menschen mit Behinderung

Ökumenische Feier zum Tag der Menschenrechte

Die Schweiz hat 2014 die UNO-Behindertenrechtskonvention als 144. Staat ratifiziert. Auch heute sind wir aufgefordert, für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen einzustehen. Wir wollen in einer ökumenischen Feier gute Entwicklungen aufzeigen, aber ebenso auf heute noch bestehende Missstände und auf gefährliche Entwicklungen hinweisen.

Zahlreiche Menschen setzten mit uns ein Zeichen der Solidarität: Behindertenrechte sind Menschenrechte. Rudolf Gafner sprach fundiert und persönlich über die Situation von Menschen mit Behinderung in der Schweiz. Die Steelband ?extrem normal – normal extrem! spielte einfühlsam und lebensstark zugleich.

Montag, 10. Dezember 2018, ab 18.30 Uhr
Dreifaltigkeitskirche Bern
mit Rudolf Gafner, stellvertretender Geschäftsleiter der Kantonalen Behindertenkonferenz Bern
und der Steelband ?extrem normal – normal extrem! unter der Leitung von Carola Bestgen
Kurt Meier, Orgel

Die Texte werden in die Gebärdensprache übersetzt. Anschliessend an die Feier sind Sie herzlich zu einer Kürbissuppe eingeladen.

Flyer

Behindertenrechte sind Menschenrechte, André Flury im Interview mit Rudolf Gafner (kbk), Berner Pfarrblatt  Nr. 49-15, 2018

«Meine Krankheit war immer auch eine Ressource», Dölf Barben, Der Bund, 10.12.2018

 

 

Bildende Kunst und Religion im Dialog

Die Veranstaltungsreihe im Kunstmuseum Bern und im Zentrum Paul Klee lädt ein zum Dialog zwischen Religion, Kirche und Kunst. 

Im Gespräch mit Vertreter*innen beider Seiten eröffnen sich neue Sichtweisen auf Kunstwerke aus Geschichte und Gegenwart.

Religion im Rechtsstaat – von der Neutralität zur Toleranz?

Die neue Buchpublikation «Religion im Rechtsstaat» (Stämpfli 2017) von Markus Müller, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Bern, provoziert und stellt brisante Thesen zur Diskussion:

  • An die Stelle der «matt und abgebleicht» wirkenden Forderung nach «religiöser Neutralität» soll «religiöse Toleranz als individuelle Grundpflicht und staatliche Handlungsmaxime» treten.
  • Der Staat soll «sich als tiefgreifend christlich-jüdisch geprägt» verstehen, ohne den freiheitlichen Anspruch und das Ziel des religiösen Pluralismus zu gefährden».
  • Die öffentlich-rechtliche Anerkennung macht eine Religionsgemeinschaft zur «staatlichen Einrichtung», weshalb der Staat von öffentlich-rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaften verlangen muss, dass sie rechtsstaatliche Grundprinzipien einhalten – z.B. die Gleichbehandlung der Geschlechter.
  • Der Staat soll rechtsgleiche und diskriminierungsfreie Anerkennungsverfahren für weitere Religionsgemeinschaften definieren.

 

Über hundert Personen erlebten eine überaus engagierte, spannende Disskussion. Vielen Dank an alle Referierenden, an die Teilnehmenden und an das Politforum-Team!

Dienstag, 3. Dezember 2018, 18.30-20.00 Uhr
Polit-Forum Bern im Käfigturm, Marktgasse 67, 3011 Bern

Einleitung: Prof. Dr. Markus Müller

Es diskutieren: Prof. Dr. Angela Berlis (Dekanin der Theologischen Fakultät, Universität Bern) PD Dr. Lorenz Engi (Privatdozent Universität St. Gallen, Delegierter für Religionsfragen in der Direktion der Justiz und des Innern, Kanton Zürich) Amira Hafner-Al Jabaji (Islamwissenschaftlerin, SRF-Moderatorin der «Sternstunde Religion») Christoph Neuhaus (Berner Regierungspräsident, ehemals Vorsteher Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion)

Organisation und Moderation: Dr. des. Michael U. Braunschweig (Leiter Fachstelle Reformierte im Dialog) Dr. André Flury (Leiter Fachstelle Kirche im Dialog) Dr. Daniel Kosch (Generalsekretär Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz)

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Vielfältige Paare und Familien – herausgeforderte Kirchen

Die nationale Tagung lädt ein zum offenen Dialog darüber, wie Kirchen und Gesellschaft mit der Vielfalt an Paar- und Familienformen umgehen sollen. Diese Fragen betreffen viele Menschen. Deswegen erwarten sie auch von ihren Kirchen klare und verbindliche Antworten. An der Tagung kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchen, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu Wort. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven, Standpunkte und Erfahrungen ein.

Samstag, 1. Dezember 2018, 09.45 Uhr
Universität Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern

Anmeldung:
bis 10.11.2018 via www.reformierteimdialog.ch

Tagungsbeitrag:
Pauschalpreis (inklusive Verpflegung) Fr. 40.00
Für Studierende und wenig Verdienende Fr. 20.00

Die Tagung ist öffentlich und richtet sich an alle Interessierten.

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Solidarität 4.0

OeME-Herbsttagung 2018

Die Digitalisierung prägt unser Zusammenleben und treibt die Individualisierung voran. Gesellschaften drohen in vielfältigste Modelle von Lebenswelten und Sinnkonzepte zu zersplittern. Wer ist da eigentlich noch mit wem solidarisch?An der diesjährigen Herbsttagung forschen wir gemeinsam mit solidarisch motivierten Menschen und Organisationen nach neuen Formen solidarischen Handelns. Wir nutzen die Ideen und das Wissen der Grossgruppe und arbeiten mit der Open-Space-Methode.

Samstag, 24. November 2018, 9.00-16.30 Uhr
Event-Fabrik, Fabrikstrasse12, Bern

mit Thomas Gröbly (Dozent für Ethik und Nachhaltigkeit FH Nordwestschweiz), Fabian Bracher (One Happy Family), Nicole Stolz (Caritas), Marc Schiess (Operation Libero) u.a.

Flyer und Anmeldung

Glaubt (nicht) ans Kapital!

Veranstaltung im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx. Wie die Kapitalismus- und Religionskritik von Karl Marx sich aus der Bibel speist und was wir in den Krisen von heute tun können.

Im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx wird an dieser Veranstaltung kritisch diskutiert, inwiefern dessen Religions- und Kapitalismuskritik in der biblisch-prophetischen Tradition wurzelt. Damit wird ein Raum geöffnet, um über die Funktion des Kapitalismus als Religion zu debattieren, die auch heute Gesellschaft und Ökonomie, unseren Alltag und unser Verhältnis zur Natur bestimmt. Und: Was sind die Alternativen?

Samstag, 13. Oktober 2018, 17.30 Uhr
offene kirche in der Heiliggeistkirche, Bern
mit Kuno Füssel (Theologe und Mathematiker, Andernach (D), Silvia Schroer (Professorin Institut für Bibelwissenschaft und Vizerektorin Universität Bern), Tamara Funiciello (Präsidentin JUSO Schweiz, Big Zis, Rap), Nicole Eggenberger Duo (Brecht-Weill-Lieder), Andreas Kessler (Poetry Slam) Moderation: Matthias Hui, Redaktor Neue Wege

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Geld fair und ökologisch anlegen

Impulsveranstaltung für Kirchgemeinden und kirchliche Organisationen

Dienstag, 13. November 2018, 16.45-18.30 Uhr
Impact Hub Bern, 5. OG, Spitalgasse 28, 3011 Bern

Beiträge und Referate:

André Flury, Dr. theol., Leiter Fachstelle Kirche im Dialog der Katholischen Kirche Region Bern

Yvan Maillard Ardenti, Brot für alle: Was sind negative und positive Wirkungen von Investmentpraktiken in benachteiligten Ländern?

Michael Diaz, Alternative Bank Schweiz: Wie legen Banken, Vorsorgeeinrichtungen und Versicherungen an? Welche Kriterien wendet die Alternative Bank Schweiz an?

Edwin Moser, fossil-free.ch: Was ist Divestment? Welche Fragen sollten Kirchgemeinden klären? Wo liegen die Möglichkeiten bezüglich der Pensionskassen?

Flyer

Jazz-Vesper 2018

Psalmen sind verdichtete Lebenserfahrung, Protest gegen Unrecht, Suche nach Sinn, Schrei in tiefster Not, Selbsterkenntnis und Selbstfindung… Psalmen sind zweieinhalbtausend Jahre alte jüdische Gebete, von christlichen Kirchen, Klöstern, von Musik und Literatur vielfältig aufgenommen.

Die modernen Jazzinterpretationen von John Voirol lassen die urtümliche Kraft der Psalmen emotional erfahrbar werden.

Mit Franziska Brücker • vocal • Jonas Beck • bass-trombone • John Voirol • saxophone • perc • conducting

Sonntag, 28. Oktober 2018, 16.30-17.15 Uhr
St. Antoniuskirche, Burgunderstrasse 124, 3018 Bern
mit Theologin Katrin Schulze und André Flury (Worte)

Und hier die neue Homepage.

Migrationscharta

Die Migrationscharta von «KircheNordSüdUntenLinks» formuliert Grundsätze einer neuen Migrationspolitik aus biblisch-theologischer Perspektive.

Hier kann die Charta gelesen und unterschrieben werden.


Teilhabe für alle!

Internationales Politfestival in Bern

18.-20. Januar 2018

Programm

 

 

«Lass dich nicht im Stich» – Pierre Stutz

Die spirituelle Botschaft von Ärger, Wut und Zorn.
Vortrag von Pierre Stutz

Wie geht das, sich wehren zu lernen, ohne zum Wutbürger zu werden? Wie kann ich Selbstvertrauen entfalten und authentisch Ärger in Selbstverantwortung verwandeln?

Pierre Stutz bietet Reflexionen und Impulse an, sehr persönlich, sehr engagiert.

Mittwoch, 21. März 2018, 19.00 Uhr
Rotonda der Pfarrei Dreifaltigkeit, Sulgeneckstrasse 13, 3011 Bern
Veranstalter: aufbruch – die unabhängige Zeitschrift für Religion und Gesellschaft

Das gleichnamige Buch – «Lass dich nicht im Stich. Die spirituelle Botschaft von Ärger, Wut und Zorn» ist sehr lesenswert, eine echte Entdeckung. Wir empfehlen voirol-buch.ch

Buchbesprechung, Berner Pfarrblatt, Nr. 26, 2017

Filmischer Einblick mit Pierre Stutz

Herzwärts

Segensfeier für mancherlei Liebende jeweils am Valentinstag in einer Katholischen Kirche in Bern

aktuell zum Thema «Segnung von Homosexuellen»
«Bibel befreiend lesen» von Profn. Dr. Silvia Schroer, Ev.-theol. Fakultät der Universität Luzern (Berner Pfarrblatt, 22.8.2015)

Link- und Textsammlung der «Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V.» (www.huk.org), Umgang mit Bibeltexten

Link- und Textsammlung der ökumenischen «lesbischen und schwulen Basiskirche Basel» (www.lsbk.ch): Homosexualität in der Bibel

Diskussionspapier des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes:
«Unsittliches Tun oder anerkennenswerte Lebensform? Lesben, Schwule und Bisexuelle in Kirche und Gesellschaft», 7. Aufl. 2004.


Pressestimmen zu Segnung von homosexuellen Paaren:

Streitpunkt: Segnung von homosexuellen Paaren (Radio SRF 2 Blickpunkt Religionen, 15.2.2015)

Segensfeier für allerlei Liebende (Katholisches Medienzentrum, 15.2.2015)

Über 25'000 Unterschriften gegen Bischof Huonder (Tagesanzeiger, 13.2.2015)

Liberalerer Wind in der Katholischen Kirche Bern (Der Bund, 10.2.2015)

Segnung homosexueller Paare: In Bern, Basel und Zürich gang und gäbe (Katholisches Medienzentrum, 10.2.2015)

Dann gewinnt die Scheinheiligkeit (Rundschau SRF 1, 18.2.2015)

7. Ökumenisches Bibelseminar

Verstörende Bilder - befreiende Texte

Zwischen «Fake News», «alternativen Wahrheiten» und Troll-Robotern im Internet sind Analyse und Orientierung gefragt. Das Siebte Ökumenische Bibelseminar in Bern hat deshalb die Offenbarung/Apokalypse des Johannes aus dem Neuen Testament zum Thema.

Mit Prof. Dr. Klaus Wengst (Bochum) und Prof. Dr. Néstor Miguez (Buenos Aires)

Reformiertes Kirchgemeindehaus Johannes, Wylerstrasse 5, 3014 Bern

Flyer

«Jenseitige Begegnungen»

mit Jürg Steigmeier & Patrik Zeller

Freitag, 24. November 2017, 19.30 Uhr
Taubenstrasse 4, Saal(bei Dreifaltigkeitskirche / kleiner Schanze, 5 Min. zu Fuss vom HB Bern)
Veranstalter: Kirche im Dialog Bern

«Wie mer‘s glaubt, so isch es nììd, und wie s isch, so glaubt mer s nììd.» Ab November dürfen die Toten der Sage nach wieder zurück in ihre Häuser kommen, wo sie gelebt haben oder gestorben sind. In dieser Zeit sind Jürg Steigmeier, das Urgestein des helvetischen Erzählertums und Patrik Zeller, das Theater- und Filmerprobte Klangchamäleon mit ihrem Programm «Jenseitige Begegnungen» auf Tour.

Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des menschlichen Daseins: Keine leichte Kost, und doch bleibt sie für uns Menschen essentiell, schliesslich sind wir alle davon betroffen. In der Kunst wird seit einigen Jahren wieder vermehrt thematisiert, wie aktuell der Tanz um das Thema Tod in der Gesellschaft ist.

So widersprüchlich es klingt: Durch die Beschäftigung mit dem Tod wird ein Bewusstsein für das Leben geschaffen.
 Trauer zu ritualisieren, sie durch mythische Erzählungen in seine Denkweise einzuordnen, ist dem Menschen seit jeher eigen.

In «Jenseitige Begegnungen» sind die Erzählungen Ausdruck unterschiedlicher menschlicher Emotionen, sowie archaisch-heidnischer Glaubensreste unserer Volkskultur. Dazu spricht die Musik, einmal mit modernen Mitteln begleitend zu den Erzählungen, zum andern tragen am Klavier und Akkordeon begleitete Lieder das Thema in die Gegenwart. Das Publikum erwartet ein einzigartiges Programm, in dem zwei Kunstrichtungen fein verwoben werden und Inhalt wie Mittel einen eindrücklichen, zeitlichen Bogen spannen.

André Flury, Leiter von Kirche im Dialog Bern, sieht in der Auseinandersetzung mit diesen archaischen, volksmythologischen Erzählungen über den Tod und die Toten sowie ein Leben nach dem Tod eine spannende Herausforderung: «In der Begegnung mit diesen Erzählungen wird die Frage nach der christlichen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod virulent. Existentielles Suchen wird dadurch angeregt: Welche Vorstellungen habe ich persönlich vom Tod? Was erhoffe ich für mich – und für die Menschen, die ich liebe? Und ebenso sehr: Was ist mir wichtig im Leben vor dem Tod?»

HIOB – nach Joseph Roth

Die Frage nach dem Leid wird in allen Religionen gestellt – weil es eine Frage von uns Menschen ist. Wie mit Leid umgehen? Wie Leid verhindern? Wie trotz Leid weiterleben? 

Zwei Theatergottesdienste in der Dreifaltigkeitskirche und der Marienkirche in Bern nahmen 2016 den Dialog zwischen dem biblischen Hiob und jenem von Joseph Roth auf.

Ein Symposion im Haus der Religionen lud am 7. Februar 2016 zum Fragen, Nachdenken, Diskutieren und Suchen ein. Weit über 150 Personen nahmen an dem spannenden, humorvollen, interreligiösen und interdisziplinären Anlass teil.

Herzlichen Dank an alle!

Besonders auch den Mitwirkenden: Regisseur Ingo Berk, KTB, Schauspielensemble KTB, Prof. Dr. Konrad Schmid, Univerität Zürich, Rabbiner Tovia Ben Chorin, St. Gallen, PD Dr. Abbas Poya, Univerität Erlangen, Gastprofessor Univerität Zürich, Prof. Dr. Andreas Kilcher, ETH Zürich, Dr. Christine Stark, Redaktorin SRF.

Flyer zum Symposion 

Inhaltliche Gedanken zum Hiob bei Joseph Roth und in der Bibel:

Die Frage nach Gott im Leid, André Flury (Berner Pfarrblatt, 21.11.2015)

Der zerbrochne Krug - 2014

Zu Heinrich von Kleists «Der zerbrochne Krug» konnten wir in einer Vortragsreihe und Theatergottesdiensten einen überaus spannenden Dialog mit dem Konzert Theater Bern führen.

Herzlichen Dank allen Schauspielenden, Schauspieldirektorin Iris Laufenberg sowie besonders der*m Dramaturg*in Karla Mäder und Jan Stephan Schmieding.

TRAILER

Flyer

Pressestimmen:

Theater und Kirche: Zwillinge der Sinnsuche, Schauspieldirektorin Iris Laufenberg und Pfarrer Peter Weigl im Gespräch (Radio SRF 2, Kontext, 25.5.2015)

Krug kaputt: Zoff im Theater (Berner Zeitung, 31.10.2014)

Adam und Eva in Huisum (NZZ, 05.11.2014)

Wenn Kirchen zur Bühne werden (Der Bund, 30.10.2014)

Jazzvesper

Psalmen sind verdichtete Lebenserfahrung, Suche nach Sinn, Schrei in tiefster Not, knallharter Protest gegen Unrecht. Psalmen sind Selbsterkenntnis und Selbstfindung, Loblieder auf das Leben, Gotteslob – Vertrauen & Hoffnung trotz allem.

Psalmen sind zweieinhalbtausend Jahre alte jüdische Gebete, von christlichen Kirchen, Klöstern, Musik und Literatur vielfältig aufgenommen. 

Die modernen Jazzinterpretationen von John Voirol lassen die urtümliche Kraft der Psalmen emotional erfahrbar werden. 

«Als würde ich zwei Instrumente singen» – Interview mit der Jazz-Sängerin Franziska Bruecker (Berner Pfarrblatt, 23.02.2019)

«Offenbarung des Unendlichen» – Interview mit John Voirol und André Flury (Berner Pfarrblatt, 24.02.2018)

 

Jazz-Vespern 2020 Bern

Kompositionen: John Voirol 

Samstag, 6. Juni 2020, 18.00-18.45 Uhr
St. Martinskirche, Bernstrasse 16, 3076 Worb
mit Gemeindeleiter Peter Sladkovic und André Flury (Worte)

Sonntag, 7. Juni 2020, 17.00-17.45 Uhr
St. Mauritiuskirche, Waldmannstrasse 60, 3027 Bern-Bethlehem
mit Theologin Katrin Schulze und André Flury (Worte)

Freitag, 12. Juni 2020, 19.00-19.45 Uhr
Dreifaltigkeitskirche, Taubenstrasse 4, 3011 Bern
mit Theologin Ursula Fischer und André Flury (Worte)

Samstag, 13. Juni 2020, 17.00-17.45 Uhr
St. Josefskirche, Stapfenstrasse 25, 3098 Köniz
mit Gemeindeleiterin Christine Vollmer und André Flury (Worte)

 

«Jazz und Psalmen im Dialog» – Interview mit Franziska Bruecker, Jonas Beck und John Voirol (Berner Pfarrblatt, 03.05.2017)

«Jazz und Mystik in einer Vesper verbunden» – Interview mit John Voirol (Berner Pfarrblatt, 02.03.2017) 

Weitere Durchführungsorte und Termine finden sich hier: jazzvesper.info