Gerechtigkeit - Frieden - Schöpfung

Kirche im Dialog engagiert sich für Anliegen der weltweiten Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung.

Durch das Mittragen der Aktionen von Fastenopfer / Brot für alle:
mehr zur Kampagne 2020 «Für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert»
mehr zu «Volksinitiative für mehr Konzernverantwortung»

Durch das Thematisieren der Umweltenzyklika «Laudato si» und dem Einsatz für eine ökologisch und sozial nachhaltige Welt für alle Menschen heute und morgen

Durch das Mitgestalten der jährlichen Ökumenischen Herbsttagung und durch die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Religion und Migration (AKRM), z.B. mit dem Projekt: Leselust – 12 Romane zu Migration und Integration

Durch das Mittragen des Berner Ostermarsches: jeden Ostermontag.

Durch Mitorganisation des Cercle de Silence zu verschiedenen Anlässe, durch Vernetzen der Gruppen im Pastoralraum oder durch punktuelle Zusammenarbeit mit Oeku (Kirche und Umwelt).

 
 

Saatgut - Schweizer Bauer trifft südafrikanische Aktivistin

Ökumenische Kampagne 2020

70 Prozent der Lebensmittel werden weltweit von Kleinbäuer*innen produziert, die auf bäuerliches Saatgut angewiesen sind. „Bäuerlich“ heisst, dass die Bäuerinnen und Bauern zum Aussäen, jeweils auf Samen aus der vorherigen Ernte zurückgreifen, dieses immer wieder an die lokalen klimatischen Gegebeheiten anpassen, tauschen und verkaufen. Diese Art von Landwirtschaft ist bedroht – obwohl sie eine Antwort auf den Klimawandel sein könnte und auf Jahrtausende altem Wissen beruht.

Die Ökumenische Kampagne musste wegen Covid19 abgebrochen werden. Bevor der Gast aus Südafrika, Mercia Andrews, wieder nach Hause flog, kam es jedoch zu einer wunderbaren Begegnung auf dem Napf.

Film: Ein Schweizer Bauer aus dem Napfgebiet trifft eine südafrikanische Aktivistin

Aktiv werden: Verschenken Sie eine digitale Rose

Kirchliches Umweltmanagment

Grüner Güggel - Freie Plätze im Herbstkurs 2020

Beim Kurs "Kirchliches Umweltmanagement" lernen Interessierte, wie sie ihre eigene Kirchgemeinde zum Zertifikat Grüner Güggel führen. Als Reaktion auf die grosse Nachfrage bietet die oeku im Herbst 2020 parallel drei Kurse an.

Weitere Info: oeku

Konzernverantwortungsinitiative

Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, Umweltverschmutzung beim Rohstoffabbau – solchen unethischen Geschäftspraktiken muss endlich ein Riegel geschoben werden. Deshalb hat eine breite Allianz aus rund 80 Organisationen (Hilfswerken, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen) die Konzernverantwortungsinitiative lanciert. Das Ziel: verbindliche Regeln für Konzerne zum Schutz von Mensch und Umwelt – auch bei Auslandstätigkeiten. Dadurch wird im wirtschaftlichen Wettbewerb auch mehr Fairness geschaffen. Was selbstverständlich klingt, ist derzeit freiwillig – und soll nun verbindlich werden.

Am 10. Oktober 2016 wurde die Konzernverantwortungsinitiative eingereicht. Am 14. Juni 2018 hat der Nationalrat den Gegenvorschlag angenommen. Am 12. März 2019 lehnte der Ständerat den Gegenvorschlag ab, mit 22 zu 20 Stimmen.

 www.kathbern.ch/kovi