Konzernverantwortungsinitiative

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: die Achtung der Menschenwürde und die Bewahrung der Schöpfung. Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen.

Die Unterstützung für die Konzernverantwortungsinitiative wächst: Nebst den 114 Organisationen der Zivilgesellschaft stehen ein Wirtschaftskomitee, ein neugegründetes «Bürgerliches Komitee für Konzernverantwortung» und Tausende von Freiwilligen in über 350 lokalen Komitees hinter der Initiative. Auch unterstützen zahlreiche kirchliche Akteur*innen unter der Bezeichnung Kirche für Konzernverantwortung die Initiative.

Kirche für Konzernverantwortung

Die kirchliche Unterstützung für das Anliegen der Konzernverantwortunginitiative ist ökumenisch sehr breit abgestützt: Nebst der Schweizer Bischofskonferenz stehen auch der Verband Freikirchen Schweiz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, die Schweizerische Evangelische Allianz sowie dutzende christliche Organisationen hinter dem Anliegen. Die Plattform «Kirche für Konzernverantwortung» macht die kirchliche Unterstützung für die Konzernverantwortungsinitiative sichtbar.

Zahlreiche Kirchgemeinden und Pfarreien machen bereits auf das Anliegen aufmerksam. Die Initiative wird in Pfarrblättern und Newslettern vorgestellt und bekannte Persönlichkeiten aus der Kirche treten für die Initiative auf. Für die Abstimmungskampagne ist die Unterstützung der Kirche zentral.

Unterstützen auch Sie die Initiative. Auf Kirche für Konzernverantwortung finden sie verschiedene Möglichkeiten dazu.

Neues zur Initiative

Im März wurde der neue Dokumentarfilm «Der Konzern-Report» veröffentlicht. Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Schweizer Konzerne geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne für Verfehlungen geradestehen müssen.

Da alle Filmvorführungen des Dokumentarfilmes im März & April aufgrund der vom BAG empfohlenen Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus abgesagt wurden, können Sie nun hier eine DVD des Filmes bestellen.