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Konzernverantwortungsinitiative

Benefizkonzert für die Konzernverantwortungsinitiative

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne mit Sitz in der Schweiz im Ausland Flüsse vergiften oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen.

Deshalb engagieren wir uns für die Konzernverantwortungsinitiative (KVI). Helft mit, damit am 29. November das JA an der Urne eine Mehrheit findet.

 

Programm:

Vokalensemble Suppléments Musicaux

Christian Spitzenstätter und Paula Häni, Klarinetten, und Moritz Achermann, Gesang

Laura Schuler, Geige und Gesang

Wael Sami Elkholy, Gesang und Oud NacNecc, Sänger, Songwriter und Beatbastler

Schlammassel, Balkan, Klezmer & mehr

 

PS: Wir halten uns betreffend Covid 19 an die Vorgaben des Kantons Bern. Wir bitten Sie, in der Kirche eine Maske zu tragen und die Kontaktdaten anzugeben.

Freitag, 30. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Heiliggeistkirche Bern, Spitalgasse 44, 3011 Bern

Flyer

 

 

Berner Kirchen zeigen Flagge für Konzernverantwortung

In einer ökumenischen Aktion haben 20 Kirchgemeinden und Pfarreien im Raum Bern am Dienstag ein Banner für ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative aufgehängt. Die Initiative beruht auf zentralen christlichen Werten: der Bewahrung der Schöpfung und der Menschenwürde. Die Wirtschaft braucht Menschenrechte.

«Die Konzernverantwortungsinitiative will, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz dafür geradestehen müssen, wenn sie im Ausland Flüsse vergiften oder ganze Landstriche zerstören», erklären Pastoralraumleiter Patrick Schafer und der Leitende Priester Ruedi Heim der Katholischen Kirche Region Bern: «Es geht darum, Verantwortung wahrzunehmen. Es muss möglich sein, Konzerne mit Sitz in der Schweiz zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie ihre Verantwortung im Ausland nicht wahrnehmen.»

Auch die Katholische Kirche Region Bern und Kirche im Dialog sagen JA zur Konzernverantwortungsinitiative!

Artikel

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: die Achtung der Menschenwürde und die Bewahrung der Schöpfung. Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen. Die Initiative wird am 29. November zur Abstimmung kommen.

Die Unterstützung für die Konzernverantwortungsinitiative wächst weiter: Nebst den 114 Organisationen der Zivilgesellschaft stehen ein «Wirtschaftskomitee für verantwortungsvolle Unternehmen», ein «Bürgerliches Komitee für Konzernverantwortung» und Tausende von Freiwilligen in über 400 lokalen Komitees hinter der Initiative. Auch unterstützen zahlreiche kirchliche Akteur*innen unter der Bezeichnung Kirche für Konzernverantwortung die Initiative.

Kirche für Konzernverantwortung

Die Plattform «Kirche für Konzernverantwortung» macht die kirchliche Unterstützung für die Konzernverantwortungsinitiative sichtbar, welche ökumenisch breit abgestützt ist: Nebst der Schweizer Bischofskonferenz stehen auch der Verband Freikirchen Schweiz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, die Schweizerische Evangelische Allianz sowie dutzende christliche Organisationen hinter dem Anliegen.

Zahlreiche Kirchgemeinden und Pfarreien machen bereits auf das Anliegen aufmerksam. Auch treten bekannte Persönlichkeiten aus der Kirche wie Bischof Markus Büchel, Simone Curau-Aepli oder Gabriela Allemann für die Initiative auf. Für die Abstimmungskampagne ist die Unterstützung der Kirche zentral.

Unterstützen auch Sie die Initiative. Auf Kirche für Konzernverantwortung finden sie verschiedene Möglichkeiten dazu.

 

 

Bürgerliches Komitee für Konzernverantwortung

Um das Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen, wurde 2019 das Bürgerliche Komitee für Konzernverantwortung gegründet, inzwischen gehören ihm über 350 Politikerinnen und Politiker aus BDP, CVP, EVP, FDP, GLP und SVP an. Die ersten Parolenfassungen unterstreichen, dass die Konzernverantwortungsinitiative in den bürgerlichen Parteien grossen Rückhalt geniesst. Bisher haben die BDP Schweiz, die EVP Schweiz, die JCVP Schweiz sowie diverse Kantonalparteien der Grünliberalen (VD, GE, LU, BL) die JA-Parole zur Konzernverantwortungsinitiative beschlossen. 

Béatrice Wertli, Kantonalpräsidentin CVP Bern und frühere Generalsekretärin der CVP Schweiz, ist Mitglied im Bürgerlichen Komitee für Konzernverantwortung und äussert sich zur Initiative mit den Worten: «Macht es einen Unterschied, ob ich zu Hause oder in der Fremde gegen Grundnormen unserer Gesellschaft verstosse? Ich meine: Nein! Denn Grundwerte und Grundnormen sind per se nicht verhandelbar. Das gilt im Kleinen wie im Grossen.»

Initiative unterstützen

Wenn Konzerne auf Kinderarbeit setzen oder Flüsse verschmutzen, sollen sie dafür geradestehen. Das fordert die Konzernverantwortungsinitiative. Damit diese gegen die Millionen der Konzernlobby eine Chance hat, ist es wichtig, dass die Konzernverantwortungsinitiative möglichst sichtbar gemacht wird. Hier können Sie Kampagnenmaterial wie Fahnen, Taschen oder Velodreiecke bestellen.

Weitere Informationen, wie Sie die Initiative unterstütze können, finden Sie auf der Webseite der Konzernverantwortungsinitiative.

 

 

 

 

 

 

 

Argumentarium

Hier finden Sie die wichtigsten Argumente für die Konzernverantwortungsinitiative. 

Die Initiative ist eine Selbstverständlichkeit
Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Initiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne auf Kinderarbeit setzen oder Flüsse verschmutzen, sollen sie dafür geradestehen. Sie sollen nicht mehr länger die Augen verschliessen können.

Eine Lösung mit Augenmass
Die Haftung ist auf Gesellschaften beschränkt, über die ein Konzern tatsächlich die Kontrolle ausübt. Wer verantwortlich wirtschaftet, hat nichts zu befürchten. Viele Länder haben bereits ähnliche Gesetze verabschiedet, beispielsweise gegen Kinderarbeit oder den Handel mit Mineralien aus Konfliktgebieten.

Kein Konkurrenzvorteil durch Verantwortungslosigkeit
Die meisten Konzerne halten sich an die Regeln. Einige skrupellose Konzerne setzen sich jedoch über Umweltstandards hinweg und ignorieren Menschenrechte. Sie verschaffen sich Konkurrenzvorteile durch Verantwortungslosigkeit. Um das zu verhindern braucht es die Konzernverantwortungsinitiative.

Für unsere Nächsten und Gottes Schöpfung
Die Initiative gründet auf zwei zentralen Anliegen der biblischen Botschaft und des christlichen Glaubens: Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe. Als Kirche ist es daher eine Selbstverständlichkeit, die Anliegen der Konzern- verantwortungsinitiative zu unterstützen. Sie verhindert, dass weiterhin Menschen misshandelt und Gottes Schöpfung ausgebeutet wird.

Rückblick: Veranstaltungen und Gottesdienste zur Konzernverantwortungsinitiatve

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Auch die Katholische Kirche Region Bern unterstützt das Anliegen der Initiative. So fanden im Herbst 2019 in Berner Pfarreien verschiedene Gottesdienste und Veranstaltungen zur Konzernverantwortungsinitiative statt. Flyer

Samstag, 31. August 2019, 18.00 Uhr und Sonntag, 1. September 2019, 10.00 Uhr, Pfarrei St. Martin in Worb
Gottesdienst zur Konzernverantwortungsinitiative

Sonntag, 8. September 2019, 11.00 Uhr, Pfarrei Heiligkreuz in Bremgarten
Gottesdienst zur Konzernverantwortungsinitiative

Samstag, 14. September 2019, 17.00 Uhr und Sonntag, 15. September 2019, 9.30 Uhr, Pfarrei St. Josef in Köniz
Gottesdienst zur Konzernverantwortungsinitiative

Dienstag, 17. September 2019, 19.30 Uhr, Pfarrei Heiligkreuz in Bremgarten
Filmabend zur Konzernverantwortungsinitiative: Film Sambia - Wer profitiert vom Kupfer sowie Input zur Konzernverantwortungsinitiative und anschliessendes Apéro.

Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00 Uhr, Pfarrei St. Michael in Wabern
Gottesdienst zur Konzernverantwortungsinitiative

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18.30 Uhr, aki in Bern
Filmabend zur Konzernverantwortungsinitiative: Film Trading Paradise sowie Input und Diskussion zur Konzernverantwortungsinitiative und anschliessendes Apéro.

Sonntag, 17. November 2019, 10.30 Uhr, Pfarrei Auferstehung in Konolfingen
Gottesdienst zur Konzernverantwortungsinitiative

 

 

Ökumenische Feier zum Schöpfungstag

Stadtpräsident Alec von Graffenried zu Gast an der Schöpfungsfeier

In der sehr gut besuchten und inhaltsreichen Ökumenischen Feier zum Schöpfungstag am 1.9.2020 in der katholischen Dreifaltigkeitskirche Bern ging es um ein gemeinsames Anliegen aller Kirchen:

Das Beten und Handeln für die Bewahrung der Schöpfung und der Menschenrechte weltweit. Die auch musikalisch schön gestaltete Feier liess die Verantwortung für alles Geschaffene neu bewusst werden. Sie machte auch auf den Zusammenhang zwischen Schöpfungsverantwortung, Menschenrechten und der bevorstehenden Konzernverantwortungsinitiative aufmerksam. 

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried zeigte in der Feier auf eindrückliche Weise auf, was die Stadt  Bern im Bereich Nachhaltigkeit/Klima bereits leistet und noch weiter zu tun gedenkt. Zudem ermutigte er die Kirchen, ihre Stimme auch politisch zu erheben, wenn es um zentrale menschliche und christliche Werte gehe.

Mitgetragen wurde die Feier von der Arbeitsgemeinschaft der Kirchen im Kanton Bern (AKB) sowie oeku Kirche und Umwelt

Flyer

Film et Dialogue

Les Paroisses catholique et réformée de langue française de Berne vous invitent à une soirée d'échange et d'information. Après la projection du film documentaire «Multinationales, l’enquête», les deux invités fourniront des informations sur l'initiative: : Le pasteur Luc N. Ramoni, de Bienne, parlera du soutien de l'Église à l'initiative de responsabilité des entreprises. Le journaliste économique et ancien responsable du programme "Echo der Zeit" Markus Mugglin fournira des informations sur le processus politique et le contenu de l'initiative de responsabilité des entreprises. Un apéritif suivra.

Mardi 15 septembre 2020, 18 h
église française de berne, Zeughausgasse 8 

Flyer 

 

 

Für Menschenrechte und Umwelt

Wenn Konzerne auf Kinderarbeit setzen oder Flüsse verschmutzen, sollen sie dafür geradestehen. Das fordert die Konzernverantwortungsinitiative. Nach einem langen politischen Prozess kommt die Initiative nun am 29. November dieses Jahres zur Abstimmung. Die Pfarreien Bern-West laden herzlich ein zum Informationsabend zur Konzernverantwortungsinitiative. Drei Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Kirche und Recht werden aus unterschiedlichen Perspektiven über die Initiative berichten. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit weiter zu diskutieren und sich auszutauschen.

Montag, 14. September 2020, 19.30 Uhr
Pfarrei St. Antonius, Morgenstrasse 65, 3018 Bern

Flyer