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LESELUST

12 Romane zu Migration und Integration

Was ist LESELUST?

 - Eine kleine, handliche Broschüre, in der 12 Romane zu Migration und Integration
   vorgestellt werden. Es sind Empfehlungen für Einzelpersonen und Lesekreise.

- Gleichzeitig eine Veranstaltungsreihe mit spannenden Lesungen von Autor*innen.

- Ein Projekt von Arbeitskreis Religion Migration.

Broschüre LESELUST  


Bestellung der Broschüre / Information:                                                                                            
Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn               leselust(at)refbejuso.ch             
OeME-Migration / Sabine Jaggi                                 
Altenbergstrasse 66                                                         
Postfach, 3000 Bern 22

Trägerschaft:
Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn | Christkatholische Landeskirche Bern | Kirche im Dialog der Katholischen Kirche Region Bern


Gesamtflyer 2020                               

LESELUST – Büchertipps

Alle ausgesuchten Bücher haben Gemeinsamkeiten:
Die Geschichten, die darin erzählt werden, spielen hier und heute. Es handelt sich also um zeitgenössische Literatur. Schauplatz ist meist Westeuropa. Die Geschichten spielen in der Schweiz, in Deutschland, Belgien, Frankreich, England, in den USA und an der Mittelmeerküste.
Die Protagonist*innen sind Menschen «mit Migrationshintergrund», wie man heute zu sagen pflegt. Es sind Menschen wie Sie und ich, die
uns einen Einblick in ihre Welt geben.

Unsere Büchertipps sind Anregungen für Sie. Lesen Sie, tauchen Sie ein in fremde Welten. Nähern Sie sich den Themen Migration und Integration einmal auf etwas andere Art: mit spannenden Büchern. Und wenn Sie Lust haben, mehr über die in den Büchern aufgegriffenen Themen zu erfahren, sind wir gerne für Sie da. Das Redaktionsteam und die ökumenische Trägerschaft wünschen Ihnen interessante Lesestunden.

«Rocco und Marittimo» von Vincenzo Todisco

«Warum sagen sie Tschingg zu uns?»
Marittimo


«Um uns an unseren Stolz zu erinnern.»
Onkel Leopardo, S. 154

«Schwarze Schwestern» von Chika Unigwe

«Ob ich ins Ausland möchte, Herr Dele? Sie fragen
doch auch ein Kind nicht, ob es Lust auf ein Bonbon
hat, oder?»   
Efe, S. 80

«Ohrfeige» von Abbas Khider

«die Einheimischen gingen shoppen.
Wir wärmten uns an ihrem Leben.» S. 67

«Ehre» von Elif Shafak

«Männer besassen Ehre. (...). Frauen besassen keine
Ehre, sie besassen Scham.»
S. 30f

«Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» von Thomas Meyer

«A wajb schtelt oif di fis un warft fin di fis.»
Eine Frau stellt einen auf die Füsse und wirft einen
von den Füssen.
Sprichwort, S. 282

«Doppelpass» von Charles Lewinsky

«Ich habe gar nichts gegen Neger und nichts gegen
Ausländer. Schon gar nicht, wenn sie Fussball spielen
können.»    
Nationalrat Eidenbenz, S. 48

«So wie ich will» von Melda Akbas

«Für Deutsche bin ich eine Türkin, für Türken eher
eine Deutsche.»   
Melda Akbas, S. 152

«Kains Opfer» von Alfred Bodenheimer

«Klein hatte das Gefühl, in diesem Sarg liege, zusammen
mit dem Körper, eine Fülle von Geheimnissen.»
S. 59

«Samba für Frankreich» von Delphine Coulin

«Ohne Papiere gab es kein Leben für ihn.»  
S. 215

«Kannibalen» von Mahi Binebine (aus Leselust 1. Auflage)

«Jeder unserer Träume wird auf der rechten Seite von
einem Engel bewacht, auf der linken von einem Djinn.»   
Nordafrikanisches Sprichwort, S. 56

«Der Duft der Farben» von Preethi Nair (aus Leselust 1. Auflage)

«Es blühen immer Blumen für die, die sie sehen wollen.»
Henri Matisse, S. 9

«Hochzeitsflug» von Yusuf Yesilöz

«Dem Schaf geht es um das Leben und dem Metzger
ums Fleisch.»   
Oft benutzter Spruch von Beytos Vater, S. 49