Interreligiöser Dialog

Kirche im Dialog fördert und initiiert den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Religionsgemeinschaften in Bern.

Religionen sollen und können den Frieden fördern – Kirche im Dialog engagiert sich dafür:

durch die Mitarbeit im Haus der Religionen

durch die Mitarbeit im CJA-Bern, der Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft

durch das Mitarbeiten für die Nacht der Religionen in Bern

durch das Mitwirken in der ökumenischen Arbeitsgruppe «Arbeitskreis Religion Migration» (AKRM), z.B. mit der Ausstellung «Muslime im Kanton Bern»
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Nacht der Religionen 2020

Die Nacht der Religionen 2020 findet aufgrund von Covid19 nicht statt.

Friedens(t)räume - Die islamisch-christliche Erklärung "Geschwisterlichkeit aller Menschen"

1219 trifft Franz von Assisi den Sultan al-Malik al-Kamil, inmitten der Wirren der Kreuzzüge. Im Februar 2019 begegnen sich Papst Franziskus und der Grossimam Muhammad al Tayyeb von Kairo in Abu Dhabi und bekennen sich gemeinsam zur Geschwisterlichkeit aller Menschen.
Würdigung und Einschätzung der Erklärung aus muslimischer und christlicher Perspektive. Abendveranstaltung mit dem Kapuzinerbruder Dr. Niklaus Kuster und Prof. Amir Dziri vom Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG), Universität Fribourg

Arbeitskreis Religion-Migration der Berner Kirchen in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft Christen und Muslime in der Schweiz (GCM) und dem Haus der Religionen

Dienstag, 19. Januar 2021, 19.00 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3008 Bern

CJA-Preisverleihung 2020

Die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft Bern verleiht jährlich einen Preis zur "Würdigung einer Arbeit zum Themenbereich Begegnung und Dialog zwischen Christentum und Judentum".

Dieses Jahr geht der Preis an David Atwood, Religionswissenschaftler an der Universität Basel, für seinen Essay zur Erinnerungskultur und dem Umgang der Schweiz mit der Zeit von 1933-1945. In seinem Text mit dem Titel "Opfer und Täter erinnern - eine eidgenössische Meditation" plädiert er für eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und eine angemessene Form des Einbezugs der Tätererinnerung.  

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Universität Bern (Hauptgebäude), Hochschulstrasse 4, Raum 201, 3012 Bern

Bitte beachten Sie die Maskenpflicht.

Flyer

 

 

Christlich-Muslimische Trauerfälle - Eine Handreichung für die Seelsorge

Bei Trauerfällen stehen christliche Seelsorgende vor einer Herausforderung, wenn Sterbende oder Nahestehende muslimisch sind und sich eine interreligiöse Trauerfeier wünschen. Der Arbeitskreis Religion Migration (AKRM), bei der Kirche im Dialog mit den christkatholischen und der reformierten Kirche zusammenarbeitet, hat nun eine hilfreiche Broschüre für christlich-muslimische Trauerfälle herausgegeben. Sie gibt den christlichen Seelsorgenden wertvolle Tipps in Fragen der Bestattung oder Trauerfeier.

Online:

Broschüre Christlich-muslimische Trauerfälle

Brochure Deuils islamo-chrétiens

 

Die gedruckte Broschüre kann bestellt werden bei den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Bereich OeME-Migration.

Kontakt

 

 

«denn die Menschen sind alle Geschwister»

Ausstellung «Muslime und Musliminnen im Kanton Bern»

Religionen können Menschen beflügeln. Sie bieten ihren Gläubigen Heimat und Orientierung. Sie können zur Versöhnung aufrufen. Sie sind aber auch ein heikles Feld des Misstrauens und heftiger Emotionen. Oft sind sie deshalb auch Anlass für Reibereien und Unfrieden.

In der Ausstellung geben 10 muslimische Frauen und 10 muslimische Männer Einblick in ihren Alltag und sprechen über ihre Sorgen, Hoffnungen und ihren Glauben.

Die Ausstellung ist ausleihbar. Anfrage und Info: Angela.buechel(at)kathbern.ch

Ein Projekt des Arbeitskreises Religion Migration (AKRM) der Berner Kirchen.
Info

 

 

 

10 Sätze zum Zusammenleben in der multireligiösen Gesellschaft

Wir leben heute in einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft. Diese Vielfalt ist Bereicherung und Herausforde­rung zugleich. Religiöse und kulturelle Traditionen können als Begründung von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt verwendet werden. Sie können aber auch Sinn stiften, die Identität stärken, die Menschen verbinden, sie zum gerechten Handeln motivieren und den Frieden fördern.

Der Arbeitskreis Religion Migration (AKRM) stellt ein Positionspapier zur Verfügung, das dem interkulturellen und interreligiösen Frieden in der Schweiz dienen möge.

Flyer

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