im Dialog mit Kunst

Bildende Kunst und Religion im Dialog

Die Veranstaltungsreihe im Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee lädt ein zum Dialog zwischen Religion und Kunst. Im Gespräch mit Vertreter*innen beider Seiten eröffnen sich neue Sichtweisen auf Kunstwerke aus Geschichte und Gegenwart.

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Kunstmuseum Bern, Zentrum Paul Klee, den drei Landeskirchen und dem Haus der Religionen.

Flyer

Sonntag, 25. November 2018, 15.00-16.00 Uhr, Zentrum Paul Klee
In der Ausstellung Emil Nolde Brigitta Rotach (Haus der Religionen) im Dialog mit Fabienne Eggelhöfer (Zentrum Paul Klee)
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Rückblick

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Sonntag, 28. Oktober 2018, 15.00-16.00 Uhr, Kunstmuseum Bern
In der Ausstellung Hodler Parallelismus Jan Straub (Christkatholische Kirche Bern) im Dialog mit Anna Schafroth (Kunstmuseum Bern)
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Sonntag, 9. September 2018, 15.00-16.00 Uhr, Kunstmuseum Bern
In der Ausstellung République GénialeValerian Maly (Ko-Kurator und Dozent HKB) im Dialog mit André Flury (Dr. theol., Leiter Fachstelle Kirche im Dialog der Katholischen Kirche Region Bern)

«Kunst ist, was das Leben interessanter macht als Kunst» (Robert Filliou)

Könnte dasselbe von Religion gesagt werden? Welche Art Religion wäre das? Und von welcher Art Kunst spricht Filliou?

Die Begegnung von Religion mit Kunst, die teilhat am Esprit des Robert Filliou, ruft tausend spannende Fragen hervor – tiefschürfende, humorvolle, lebensrelevante. Wieweit verdankt sich Fillious Sicht der Gleichwertigkeit von «bien fait, mal fait, pas fait» seiner Zeit in einem Zen-Buddhistischen Kloster? Und kann diese Sichtweise mit den mystischen Erfahrungen des «Gott in allen Dingen» verbunden werden?

Wie verhält sich das «mal fait» – im Sinne eines Scheiterns und des Muts zum Scheitern verstanden – zu einer Theologie des Scheiterns, die ihren elementarsten Ausdruck im Kreuz fand?

«…insbesondere habe ich ihnen das Geheimnis der immerwährenden Schöpfung gegeben» (Robert Filliou)

Wie verhält sich die Auffassung der Kunst als Prozess zur Prozesstheologie, die ebenfalls in der fortwährenden Veränderung des Glaubens (der Gottesbilder usw.) etwas Grundlegendes sieht? Und wie verhält sich die für Filliou grundlegende Auffassung einer création permanente zu der theologischen creatio contiua?

Valerian Maly (Ko-Kurator und Dozent HKB) und André Flury (Dr. theol., Leiter von kircheimdialog.ch) laden ein zu einer «1 Meter über dem Boden schwebenden» Entdeckungsreise – bei der die von Kunst und Religion aufgeworfenen Fragen ebenso wichtig sind, wie die Beobachtungen und Fragen der Teilnehmenden.

Museumseintritt: Fr. 10.00
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Sonntag, 27. Mai 2018, 15.00-16.00 Uhr, Zentrum Paul Klee
In der Ausstellung Klee im Krieg Beat Allemand (Reformierte Kirchgemeine Münster) Dominik Imhof (Zentrum Paul Klee)
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Sonntag, 29. April 2018, 15.00-16.00 Uhr, Kunstmuseum Bern
In der Ausstellung Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen
Hanna Kehle (Katholische Kirche Region Bern) im Dialog mit Magdalena Schindler (Kunstmuseum Bern)
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Sonntag, 25. März 2018, 15.00-16.00 Uhr, Zentrum Paul Klee
In der Ausstellung Touchdown. Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom Käthi Rubin (insieme 21 Kanton Bern) im Dialog mit André Flury (Katholische Kirche Region Bern)

Mehr Informationen:
Touchdown, Zentrum Paul Klee, 24.01.-13.05.2018
Tagesschau-Beitrag mit Künstlerin Pia Heim (SRF Tagesschau, 23.01.2018)
Kein Grund zum Glotzen (Bernerzeitung, 24.01.2018)
«Ich bin kein Kind» (Bernerzeitung, 24.01.2018)
«Kunst voller Leben», André Flury, Kirche im Dialog (Berner Pfarrblatt, 23.02.2018)
Hier ein Video zu  «Down-Syndrom und Mutterliebe» 

Theater und Religion / Kirche im Dialog

Rückblick 2017

«Hündchen muss zuhause bleiben»

Das musikalische Weihnachtsspiel von Angelo Lottaz (Libretto) und Bruno Wyss (Musik) feierte am Samstag, 16. Dezember 2017 seine Uraufführung .

Die Weihnachtsgeschichte wurde neu erzählt als gefahrvolle Fluchtodyssee: Marya, Yussuf und ihr kleines Kind fliehen aus ihrem kriegsgebeutelten Heimatland Syrien. Auf der Suche nach einem sicheren, friedlichen Zuhause gelangen sie an die Schweizer Grenze...

Drei nahezu ausverkaufte Vorführungen in der Kirche St. Antonius berührten zutiefst.

Rückblick auf die Spielsaison 2015/2016

Wir freuten uns, dass nach Schauspieldirektorin Iris Laufenberg auch die neue Direktorin Stephanie Gräve 2015 den kreativen und sozial- wie religionskritischen Dialog zwischen dem Schauspiel von Konzert Theater Bern und Kirchen / Religionen weiterführte. Dass Stephanie Graeve im Januar 2016 freigestellt wurde, bedauern wir sehr.

Wir gratulieren Stephanie Gräve zur Wahl als Intendantin in Bregenz:

«Sie hat es geschafft!» – Journal-b, 13.12.2017

«Gräve wird neue Landestheater-Chefin» – vorarlberg.orf.at, 12.12.2017

«Perspektiven im Vierländereck» – nachtkritik.de, 12.12.2017

 

Presseberichte und Kommentare zur Freistellung von Stephanie Gräve

Schauspiel-Chefin Gräve im ersten Akt abgesägt (BZ, 22.01.2016)

Eine faustdicke Überraschung (BZ, 22.01.2016)

Ein halbes Jahr Bewährungszeit (Nachtkritik, 21.01.2016)

Keine ganze Spielzeit – und schon wieder weg (Der Bund, 22.01.2016)

Schweigen ist Macht (Der Bund, 24.01.2016)

«Strikt nichts» – und dabei bleibt es (Der Bund, 31.01.2016)  

 

Hier berichtet Stephanie Gräve, warum sie diesen Dialog führte:

Her mit den grossen Menschheitsfragen (Der Bund, 18.12.2015)

Vorhang auf (Berner Pfarrblatt, 12.09.2015)

Weitere Medienberichte zum Dialog finden sich hier:

Theater und Kirchen fragen gemeinsam nach Lebenssinn (kath.ch, 08.10.2015)

Was vom Menschen bleibt (reformierte presse, 04.12.2015)

«Kirche und Theater wollen auf die Gesellschaft einwirken» (reformiert., 01.2016)

Die Spielsaison 2015/16 wurde mit einer grossartigen Aufführung von Joseph Roths «Hiob» eröffnet - berührend, tiefschürfend, menschlich stark und zerbrechlich zugleich.

HIOB – nach Joseph Roth

Die Frage nach dem Leid wird in allen Religionen gestellt – weil es eine Frage von uns Menschen ist. Wie mit Leid umgehen? Wie Leid verhindern? Wie trotz Leid weiterleben? 

Zwei Theatergottesdienste in der Dreifaltigkeitskirche und der Marienkirche in Bern nahmen den Dialog zwischen dem biblischen Hiob und jenem von Joseph Roth auf.

Ein Symposion im Haus der Religionen lud am 7. Februar 2016 zum Fragen, Nachdenken, Diskutieren und Suchen ein. Weit über 150 Personen nahmen an dem spannenden, humorvollen, interreligiösen und interdisziplinären Anlass teil.

Herzlichen Dank an alle!

Besonders auch den Mitwirkenden: Regisseur Ingo Berk, KTB, Schauspielensemble KTB, Prof. Dr. Konrad Schmid, Univerität Zürich, Rabbiner Tonvia Ben Chorin, St. Gallen, PD Dr. Abbas Poya, Univerität Erlangen, Gastprofessor Univerität Zürich, Prof. Dr. Andreas Kilcher, ETH Zürich, Dr. Christine Stark, Redaktorin SRF.

Flyer zum Symposion

 

Inhaltliche Gedanken zum Hiob bei Joseph Roth und in der Bibel:

Die Frage nach Gott im Leid, André Flury (Berner Pfarrblatt, 21.11.2015)

 

Presse zu Joseph Roths «Hiob» in der Inszenierung von Ingo Berk:

Mendel Singer kann es nicht fassen (NZZ, 22.09.2015)

Aufbruch ins gelobte Land (BZ, 20.09.2015)

Kommt ein Mann nach Amerika (Der Bund, 21.09.2015)

Die Welt geht im Schiffsbauch unter (Der Bund, 16.09.2015)

Anne Frank

Auf engstem Raum und unter eingeschränkten Bedingungen sehnen die Untergetauchten das Ende des Kriegs herbei, bangen, hoffen, während Anne ihre Gedanken zum politischen Geschehen und gleichzeitig ihre ganz persönlichen Empfindungen über das Erwachsenwerden in ihrem Tagebuch festhält. Und immer wieder, wenn man ihre Worte, ihre Gedanken hört und liest, ist das Frappierendste die Normalität einer Jugend inmitten des Entsetzens.

In Zusammenarbeit mit dem Konzert Theater Bern wurde in verschiedenen Kirchen das Tagebuch der Anne Frank aufgeführt. Lassen Sie es sich nicht entgehen:

Freitag, 1. April 2016, 19.30 Uhr
Pfarrei St. Antonius, Bern-Bümpliz

Mittwoch, 4. Mai 2016, 18.00 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, Bern

Der gute Mensch von Sezuan

Auch wenn Bertolt Brecht sein Schauspiel im fernen China ansiedelt, so stellt es uns alle vor die Frage: Welche unserer Werte sind wir bereit, über Bord zu werfen, wenn es darum geht, den materiellen Wohlstand zu sichern?

Szenischer Gottesdienst mit einer Prise Brecht
Sonntag, 24. Januar 2016, 10.30 Uhr
Heiliggeistkirche Bern

Lesegruppen zum Theaterstück

Gemeinsamer Theaterbesuch 
mit einer kurzen Einführung in das Stück durch Stefanie Gräve, Schauspieldirektorin, Konzert Theater Bern
Dienstag, 6. Mai 2016; Samstag 4. Juni 2016; Samstag 11. Juni 2016 

Diskussion zum Theaterstück:
Mittwoch, 1. Juni 2016, 19.30 Uhr
Pfarreizentrum St. Josef, Stapfenstrasse 25, 3098 Köniz

Gesprächs- und Vertiefungsabend mit Mitgliedern des Schauspielensembles
Dienstag, 14. Juni 2016, 20.00-21.45 Uhr
Pfarreizentrum St. Josef, Stapfenstrasse 25, 3098 Köniz

Flyer

Das Erdbeben in Chili – Heinrich von Kleist

Die ev.-ref. Kirchgemeinden Bethlehem und Bümpliz führten einen interessanten Dialog zu Heinrich von Kleists «Das Erbeben von Chili».
Eine Einführung ins Stück, die thematische Vertiefung und zuletzt ein Gottesdienst zum Thema rundeten diesen spannenden Dialog ab.

Flyer zum Dialog-Projekt

Rückblick auf die Spielsaison 2014/2015

Der Dialog mit dem Schauspiel von Konzert Theater Bern hat bereits in der Spielsaison 2014/2015 viel kreative Energie freigesetzt.

Hier erzählen Iris Laufenberg, die damalige Schauspieldirektorin des KTBs, und  Pfarrer Peter Weigel, warum Kirche und Theater «Zwillinge der Sinnsuche» sind.

Eine spannende Auseinandersetzung zwischen Kirche und Theater waren Michèle Rotens Predigten, die durch Schauspielende in verschiedenen Berner Kirchen gehalten wurden.

Der zerbrochne Krug - 2014

Zu Heinrich von Kleists «Der zerbrochne Krug» konnten wir in einer Vortragsreihe und Theatergottesdiensten einen überaus spannenden Dialog mit dem Konzert Theater Bern führen.

Herzlichen Dank allen Schauspielenden, Schauspieldirektorin Iris Laufenberg sowie besonders der Dramaturgin Karla Mäder und dem Dramaturgen Jan Stephan Schmieding.

 

TRAILER

Flyer

Pressestimmen:

Theater und Kirche: Zwillinge der Sinnsuche, Schauspieldirektorin Iris Laufenberg und Pfarrer Peter Weigl im Gespräch (Radio SRF 2, Kontext, 25.5.2015)

Krug kaputt: Zoff im Theater (Berner Zeitung, 31.10.2014)

Adam und Eva in Huisum (NZZ, 05.11.2014)

Wenn Kirchen zur Bühne werden (Der Bund, 30.10.2014)

Mi 5.11.14 Adam und Eva - oder: vom Nacktsein

Mittwoch, 5. November 2014, 19.30- 21.00 Uhr, Novembervortrag
Rotonda Pfarrei Dreifaltigkeit, Sulgeneckstrasse 13, Bern


mit André Flury, Dr. theol., Leiter Kirche im Dialog

Rückblick:

Es war ein sehr gut besuchter Abend mit spannenden Einblicken und Diskussionsbeiträgen. Vielen Dank allen Teilnehmenden!

Auf mehrfachen Wunsch, hier ein Auszug der Präsentation.

Mi 12.11.14 Von der Freiheit und Unfreiheit der Justiz

Mittwoch, 12. November 2014, 19.30-21.00 Uhr, Novembervortrag
Rotonda, Pfarrei Dreifaltigkeit, Sulgeneckstrasse 13, Bern

mit Felix Schöbi, PD Dr. jur., Bundesrichter

Interview mit Bundesrichter Felix Schöbi

Rückblick: Ein brillianter Vortrag mit weitem Horizont, philosophischem Tiefgang und menschlicher Grösse. Danke auch an die 65 Teilnehmenden für die interessante Diskussion!

So 9.11.14 Theatergottesdienst - St. Marien Kirche

Sonntag, 9. November 2014, 09.30 -10.30 Uhr
Pfarrei St. Marien Kirche Bern, Wylerstrasse 24

mit Manfred Ruch, Gemeindeleiter; André Flury, Kirche im Dialog
mit Schauspielerinnen und Schauspieler von Konzert Theater Bern
Musik: Kathrin Bögli (Cello), Jürg Bernet, Piano

Rückblick: Es war ein eindrucksvolles, berührendes, grossartiges Erlebnis. Herzlichen DANK allen MITWIRKENDEN und MITFEIERNDEN!

Hier ein kleiner Einblick ins Schauspiel und die Inszenierung von Mathias Schönsee.

Do 20.11.14 Heinrich von Kleist - Leben und Werk

Mit einem Blick auf seine Kirchenszenen

Thomas Nehrlich, M.A., Literaturwissenschaftler

Donnerstag, 20. November 2014, 19.30 - 21.00 Uhr, Novembervortrag
Rotonda Pfarrei Dreifaltigkeit, Sulgeneckstrasse 13, Bern

Rückblick: Was für ein Leben, was für ein Mensch! Danke an Thomas Nehrlich für das facettenreiche Bild und den Teilnehmenden für die inspirierende Diskussion!

Mi 26.11.14 Fenstersturz aus dem Paradies. Der «Krug» im Theater

Mittwoch, 26. November 2014, 19.30-21.00 Uhr, Novembervortrag
Rotonda Pfarrei Dreifaltigkeit, Sulgeneckstrasse 13, Bern

mit Karla Mäder, M.A., Dramaturgin Konzert Theater Bern
Jan Stephan Schmieding, M.A., Dramaturg Konzert Theater Bern

Rückblick: Die überaus spannenden und vielfältigen Einblicke in des Theaterschaffen von Karla Mäder und Jan Stephan Schmieding vom Konzert Theater Bern haben begeistert!

Interview mit Karla Mäder, Dramaturgin Konzert Theater Bern

So 29.11.14 Theatergottesdienst - Dreifaltigkeitskirche

Sonntag, 29. November 2014, 20.00-21.00 Uhr Theatergottesdienst
Dreifaltigkeitskirche Bern, Taubenstrasse 4

mit Antonia Hasler, Theologin; André Flury, Kirche im Dialog
mit Schauspielerinnen und Schauspieler von Konzert Theater Bern
Musik: Michael Frei

Rückblick:
Eine mit 150 Menschen berührende, ausdrucksstarke Feier, ein wunderbarer Lichtblick zum ersten Advent. Danke an alle!

Judas - kann weiterhin aufgeführt werden!

Konzert Theater Bern führte das Stück «Judas» in verschiedenen Kirchen auf - ein emotional reiches und tiefschürfendes Nachdenken über Verrat, Ehrlichkeit und Identität.

 

Pressestimmen zu Judas:

Ein Judas tourt mit seiner Sicht der Dinge (Berner Zeitung, 12.01.2015)

Ein Monolog als Image-Kampagne (Der Bund, 13.01.2015)