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Palliative Care- Und jetzt?

Palliative Care heisst nicht das Ende aller Behandlungen!

Palliative Care betrachtet den betroffenen Menschen und die Angehörigen idealerweise als Ganzes. Die Erhöhung der Lebensqualität, Therapien zur Linderung des Leidens (z.B. Bestrahlung) und den Tod als normalen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren stehen im Vordergrund. Ziele, die nicht leicht sind und bei denen es gut ist, sich mit anderen auszutauschen.

Haben Sie Fragen rund um das Thema Palliative Care?

Brauchen Sie Beratung und Unterstützung? Einfach mal jemanden zum Reden? Ideen für Angehörige? Wünschen Sie einen Besuch?

Kontaktieren Sie die Fachstelle Sozialarbeit oder Ihre Pfarrei und Mission!

Bei Fragen rund um einen Todesfall und die Beerdigung bietet die Broschüre "Die Kirchliche Bestattung" hilfreiche Informationen.

Ihre Kirchen sind auch nach einem Todesfall für Sie da! Sprechen Sie die Mitarbeitenden an.

Krankensalbung- Ein Sakrament der Stärkung

Krankensalbung oder 'Letzte Ölung'- was ist das eigentlich?

Für viele Katholikinnen und Katholiken sind Sakramente längst mehr als Zeichen der Verbindung zu Gott – sie sind feste Bestandteile des gesellschaftlichen und familiären Lebens geworden. Doch während Sakramente wie Erstkommunion oder Eheschliessung im Rahmen grosser Feierlichkeiten gefeiert werden, hat die Krankensalbung für viele Menschen einen negativen Beigeschmack: „Wenn der Pfarrer kommt, ist’s aus“ – denken viele. Aus Angst, man würde sich das eigene Lebensende eingestehen oder es den Angehörigen zuschreiben, schreckt man davor zurück, sich in solch schweren Lebenslagen hilfesuchend an die Kirche zu wenden.

Doch gerade das Erleben von Krankheit führt uns die Zerbrechlichkeit und Endlichkeit unserer Existenz vor Augen. In solchen Momenten kann aber der Zuspruch Gottes in Form des Sakraments eine enorme Ressource sein. Bedauerlicherweise hält sich jedoch bis heute der Begriff der ’Letzten Ölung’ als Bezeichnung für die Krankensalbung in unserem Sprachgebrauch. Das Zweite Vaticanum hat aber die Krankensalbung aus dem Kontext von Tod und Sterben herausgehoben und versucht sie wieder zu dem zu machen, was sie in ihrem Ursprung war – ein Handeln im Namen Christi, das in Krankheit und Schmerz Stärkung verspricht und Schutz für Leib, Seele und Geist bewirkt. Selbst wenn die Medizin eine vollständige Genesung in Aussicht stellt, kann der Mensch existentiell erschüttert sein, so dass er den Beistand Gottes braucht. Dieses Bedürfnis verlangt keine unmittelbare Todes-Gegenwart. Eine Rückbesinnung auf diese ursprüngliche Sicht ist dringend nötig, um die Krankensalbung als Hilfe und Trost zurück in den christlichen Alltag zu bringen. Die Krankensalbung ist ein Sakrament der Stärkung der Kranken und nicht Wegzehrung für Sterbende.

In vielen Pfarreien kann die Krankensalbung vor allem am Krankensonntag, welcher jeweils am 1. Sonntag im März gefeiert wird, empfangen werden. In anderen Pfarreien finden Anlässe am Aschermittwoch statt. Ausserhalb dieser offiziellen Termin können Sie jederzeit Ihre Pfarrei oder Mission kontaktieren, um die Krankensalbung für sich oder für Ihre Angehörigen- wenn diese es wünschen- anzufragen. Die Kontaktdetails hierzu finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Pfarreien. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, um dieses Sakrament der Stärkung zu empfangen!

Weitere Informationen zu den Sakramenten können Sie hier erhalten.

Kontakt und Information

Fachstelle Sozialarbeit FASA
Katholische Kirche Region Bern
Mittelstrasse 6a
3012 Bern
Sekretariat: 031 300 33 66
fasa.bern(at)kathbern.ch

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