Schuld ist eine elementare Erfahrung, die jeder Mensch auf seinem Lebensweg macht. Der Umgang mit Schuld ist schwierig. In der modernen Gesellschaft wird sie häufig banalisiert oder kleingeredet. Doch Schuld kann belasten – und andererseits Vergebung eine echte Hilfe sein. Dies geschieht besonders deutlich im Sakrament der Versöhnung, der Beichte. Die Beichte kann helfen, im Gespräch mit dem Priester einen neuen Blick auf das eigene Leben zu gewinnen und die von Gott geschenkte Befreiung von Schuld zu erfahren. Sie ist eine Chance, Gott als liebenden, verzeihenden Vater zu erfahren und die Möglichkeit eines neuen Anfangs zu erleben.

Beichtzeiten: In unserer Pfarrei bieten wir vor Weihnachten und Ostern die Gelegenheit zu einem Beichtgespräch.  Sie dürfen aber auch über das Pfarreisekretariat einen individuellen Termin für eine Beichte oder für ein Seelsorgegespräch vereinbaren.

Bussfeiern: Vor Weihnachten und vor Ostern bieten wir auch Bussfeiern an, die in einen Sonntagsgottesdienst integriert sind. Die genauen Daten werden im Pfarrblatt und auf unserer Homepage publiziert. 

Im Rahmen des Religionsunterrichts auf der Stufe der 4. Klasse bereiten sich unsere Schülerinnen und Schüler auf die Versöhnungsfeier vor. Im Frühjahr findet dann das Versöhnungsfest statt, das folgendermassen abläuft: Jedes Kind kommt zu einer individuellen Zeit mit seiner selbst gewählten Vertrauensperson ins Zentrum und geht auf den Weg durch die verschiedenen Räume, in denen die Themenbereiche Familie, Schule, Freizeit, Gebet/Gottesbeziehung und Schöpfung/Umwelt gemeinsam besprochen werden.

Es kommen Hand, Herz und Kopf zum Einsatz, wobei ein Eingangs- und ein Abschlussritual den Parcours einrahmen. Die Schülerinnen und Schüler können so in einem geschützten Rahmen positive wie auch negative Seiten der von ihnen erfahrenen Lebenszusammenhänge zur Sprache bringen.

An einem Samstagabend findet dann die Versöhnungsfeier statt, in der die Schülerinnen und Schüler, und auch alle interessierten Gemeindemitglieder, das Sakrament der Versöhnung empfangen dürfen. Um den Aspekt zu betonen, dass die Versöhnung ihren Platz in der Gemeinschaft hat, schliessen wir das Fest mit einer Teilete.

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