«Es ist eine dunkle Zeit für unsere Kirche»
Opfer von Missbrauch in der Kirche bei einer Mahnwache während des Anti-Missbrauchsgipfels am 21. Februar in Rom. Im Hintergrund: der Petersdom im Vatikan. Foto: Stefano dal Pozzolo/Romano Siciliani/KNA

 

Die Nachrichten um sexualisierte Gewalt, deren Vertuschung und Verdrängung in der Kirche sind Legion. Die Verantwortlichen in der Hierarchie der Kirche tun sich global betrachtet immer noch schwer mit dem Thema. Eine Konferenz in Rom brachte nicht die erwartete Ruhe. Wie könnte sie auch?

Auf der Redaktion erreichen uns viele Reaktionen, im direkten Gespräch werden wir darauf angesprochen. Viele Menschen können sexuellen Missbrauch in der Kirche nicht einordnen, suchen nach glaubwürdigen, seelsorgerischen Antworten. Wir haben darum Seelsorgende in den Pfarreien genau darum gebeten. Es gibt keine definitiven Antworten. Aber es gibt ehrliche, direkte und persönliche Auseinandersetzungen. Wie gehen Sie mit dem Thema Missbrauch in der Kirche um? Wie können Sie das für die Gläubigen einordnen? Was sagen Sie ganz persönlich dazu?

Das ist sehr viel verlangt, es wird persönlich. Nur so aber, davon sind wir auf der Redaktion überzeugt, kann Kirche glaubwürdig sein.

Andreas Krummenacher

Lesen Sie auch in unserem Dossier «Sexuelle Gewalt in der Kirche»