Aus Bobbys Mutter wird eine Aktivistin.

film and wine: "Prayers for Bobby"

FILMVORFÜHRUNG IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG "VERSCHAFF' MIR RECHT!"

„Ich habe keinen schwulen Sohn!” Mary Griffith, eine streng religiöse Mutter in den USA Anfang der 80er, kann sich mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht abfinden und tut alles, um ihren Sohn von seiner „Krankheit“ zu „heilen“. Sie ist der festen Überzeugung, Bobbys Schwulsein ist eine Sünde. In Hoffnung auf die Anerkennung seiner Mutter tut Bobby alles, was sie von ihm verlangt. Als er jedoch merkt, dass er sich nicht ändern kann, machen die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter ihn zunehmend depressiv und führen letzten Endes zu seinem Suizid. Mary macht sich auf die schmerzhafte Suche nach dem „Warum?” und beginnt, ihren Glauben in Frage zu stellen…

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte: Im August 1983 kam der 20jährige Bobby Griffith durch einen Sprung von einer Autobahnbrücke in Portland (Oregon) zu Tode. Seine Mutter Mary Griffith änderte sich durch ihren Verlust und verzichtete schließlich auf den starren religiösen Glauben, der sie davon abgehalten hatte, Bobby zu Lebzeiten völlig zu akzeptieren.

Prayers for Bobby, USA 2009. - Trailer.

Mit Sigourney Weaver, Henry Czerny, Ryan Kelley, Austin Nichols, Dan Butler, Carly Schroeder u.v.a.

Regie: Russel Mulcahy.

Donnerstag, 16. Juni, 19.00 Uhr
Zentrum Bruder Klaus, Afred-Aebi-Strasse 86, 2503 Biel/Bienne - im grossen Saal

Die Ausstellung "Verschaff' mir Recht!" ist im Arbeitskreis für Zeitfragen, Ring 3, 2501 Biel/BIenne (Altstadt) zu sehen.