Geschichte

271 Jahre lang war der katholische Glaube im Kanton Bern verboten. Erst 1799 wurde erstmals nach der Reformation von 1528 wieder eine Messe gefeiert. Der Weg zur Anerkennung als gleichberechtigte Kirche war aber auch danach noch lang und steinig.

Erst 1979 erlaubt die Bernische Kantonsverfassung - nach einer denkwürdigen Volksabstimmung - die Gründung einer Römisch-katholischen Landeskirche. Damit ist der Weg frei zu einer demokratisch verfassten Organisation, parallel zu den kirchlich-hierarchischen Strukturen.

2018 nimmt der Grosse Rat des Kantons Bern ein neues Landeskirchengesetz an, das den Landeskirchen grössere Autonomie, aber auch grössere Verantwortung gewährt. Die Landeskirche gibt sich eine komplett überarbeitete Kirchenverfassung, die 2019 in Kraft tritt.

Zur ausführlichen Geschichte der Landeskirche

Die Baustelle der Dreifaltigkeits-Kirche 1898.
Innenraum der "Dreif" heute, ungefähr vom selben Standort aus gesehen.