Der Anonymität entreissen

Täglich fallen Babys, Kinder und Jugendliche dem Gaza-Konflikt zum Opfer. Gedenken in Ostermundigen am 20./21. September.

Jedes Jahr zum Flüchtlingstag werden die Namen der Geflüchteten verlesen, die im Mittelmeer ertrunken sind. Im Gaza sterben täglich zahlreiche Babys, Kinder und Jugendliche. Ihrer wird in der Pfarrei Guthirt in Ostermundigen am Bettags-Wochenende gedacht, indem deren Namen verlesen werden.

Der Gaza-Konflikt macht viele sprachlos: das Massaker am 7. Oktober 2023 genauso wie die nachfolgenden Kriegshandlungen gegen die Menschen im Gaza. Unter den Leidtragenden auf beiden Seiten sind sehr viele Kinder. In einem stundenlangen Gebetsmarathon verlesen wir die Namen von mehr als 12000 Babys, Kindern und Jugendlichen, die seit dem 7. Oktober 2023 auf palästinensischer wie israelischer Seite getötet wurden.

Erzbischof Zuppi hat am 15./16. August 2025 die Namen der Kinder in Bologna gelesen. «Wir wollen an die Namen erinnern, um jedes einzelne Kind zu ehren und der Anonymität zu entreissen», betonte der Erzbischof: «Jeder Name eines ermordeten Kindes ist eine Bitte an Gott, aber auch an die Menschen, sich von diesem Unrecht berühren zu lassen.»

Samstag, 20. September, 8 Uhr bis Sonntag, 21. September, ca. 15 Uhr, Pfarrei Guthirt, Obere Zollgasse 31, Ostermundigen

(Am Sonntagvormittag um 10.05 wird die Lesung für den Gottesdienst am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag unterbrochen. Der Gottesdienst wird gefeiert im Gedenken an die Völker und Menschen, deren Leben vom Leid gekennzeichnet ist.)

 

Mehr Infos zum Ablauf und zur Beteiligung finden Sie HIER.

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