Zu Beginn des dritten Schuljahres beginnt traditionell die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Kinder aus Bern und Umgebung gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern der Einladung in die Dreifaltigkeit gefolgt, um als grosse Gemeinschaft den Starttag Erstkommunion zu begehen.
Aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir, dass es Einladungen gibt, die eher ein Pflichttermin sind und Einladungen, denen man gerne folgt. Ruedi Heim, leitender Priester des Pastoralraums, geht das nicht anders. Umso mehr hat er sich gefreut, dass so viele Familien der Einladung gefolgt sind. Es zeigt, dass ihnen die Beziehung zu Gott nicht gleichgültig ist.
Diese Beziehung setzt voraus, dass auch wir Gott zu uns einladen, so Ruedi Heim in seiner Predigt, dass wir die Begegnung zulassen und pflegen. Das Besondere an der Einladung Gottes ist, dass er nicht unterscheidet, ob man arm ist oder reich, ob man aus der Schweiz kommt oder aus einem anderen Land. Er nimmt jeden und jede so, wie er ist. Diese Vielfalt wurde in den Fürbitten der Katechet:innen abgebildet, die in unterschiedlichen Sprachen ausgesprochen wurden.
Dass der Starttag Erstkommunion wieder zu einem Fest für die ganze Familie wurde, dafür sorgten Sängerin Nikolina Pinko und Organist Jürg Lietha, die keine Mühe hatten, das musikalische Feuer in den Gottesdienstbesucher:innen zu entfachen. Beschwingt ging es danach in den Garten der Dreif, wo die Erstkommunionkinder in verschiedenen Ateliers erfahren konnten, wie das Gefühl von Gemeinschaft weit über das Erleben des Gottesdienstes hinaus wirken kann.