Das Thema Suffizienz steht 2026 im Zentrum der Aktivitäten des Nachhaltigkeits-Teams im DOCK8. Ganz einfach auf den Punkt gebracht: Was gewinnen wir, wenn wir weniger verbrauchen? Eine Überlegung, die ideal zur Fastenzeit passt und die für manche Menschen eher wie ein Luxus erscheint.
Was bedeutet Suffizienz eigentlich aus der Sicht von Menschen mit Armutserfahrung? Denn während sich die Einen aus freien Stücken zu einem Lebenswandel mit geringem Ressourcenverbrauch entscheiden, sind Andere aus ökonomischen Gründen dazu gezwungen. Armutsbetroffene Menschen leben meist ressourcenschonend, ortsgebunden auf kleinem Raum – weil ihre finanzielle Situation es nicht anders erlaubt. Das Netzwerk Nachhaltigkeit betrachtet das Thema 2026 aus unterschiedlichen Perspektiven.
Filmserie "Films to open our eyes"
Den Auftakt zu diesem Perspektivenwechsel macht am 5. März ein Dokumentarfilm aus der Nachhaltigkeitsfilmserie «Films to open our eyes». Das bewegende Portrait «Nathalie» zeigt ungeschönt und mit feinem Humor das Leben am Existenzminimum und bricht mit dem Tabuthema Schulden.
Save the date: Dialogveranstaltung "Endlosschleife Armut"
In einer Kunstausstellung im DOCK8 reflektieren Menschen mit Armutserfahrung das Erleben von Armut und damit einher gehende Diskriminierungen. Darauf folgt am 7. Mai die Dialogveranstaltung «Endlosschlaufe Armut?» mit ATD Vierte Welt, wo sich Menschen mit und ohne Armutserfahrung gleichberechtigt austauschen. Die Veranstaltung basiert auf den Erkenntnissen eines Forschungsberichts, in dem Menschen mit Armutserfahrung, Fachpersonen und Forscher:innen ein umfassendes Verständnis von Armut in der Schweiz entwickeln.
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