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Aus der Vergangenheit lernen

Warum reist der Ekoko-Gott von Bolivien nach Bern und retour? Was haben Geranien mit Kolonialismus zu tun? Was tun Dreadlocks in der Berner Altstadt? Wieso bleibt die Apartheid im Bundesarchiv ein Tabu? Der Online-Stadtplan von Cooperaxion gibt Antworten auf solche Fragen. 

Dutzende von Spuren kolonialer Verstrickungen und rassistischen Hintergründen in Bern werden auf www.bern-kolonial.ch ab 14. März sichtbar. Die Stiftung Cooperaxion lädt nun zur Vernissage ihres neuen Online-Stadtplans ein. Das “City-Mapping“ zeigt die Bundesstadt aus neuer Perspektive und macht verdrängte Geschichte(n) sichtbar. An der Vernissage werden die neue Webseite und die Bildungsarbeit von Cooperaxion vorgestellt und einige der Spuren zu Kolonialismus und Rassismus erläutert. Ein Podium diskutiert über das koloniale Erbe der Schweiz mit seinen Folgen bis heute. Am Podiumsgespräch beteiligen sich der ehemalige Berner Stadtrat Halua Pinto de Magalhães, der Historiker Jo Lang, Izabel Barros und Marianne Naeff von Cooperaxion. Moderation durch Karl Johannes Rechsteiner, Stiftungspräsident von Cooperaxion, dazu musikalische Einwürfe vom Duo KweR.

Anmeldung bis Dienstag, 10. März für freien Eintritt an die Vernissage vom 14. März im Kunstmuseum inkl. Zugang ab 13 Uhr zur Ausstellung „Triumphant Scale“ von El Anatsui aus Ghana, dem wohl prominentesten Künstler Afrikas der Gegenwart. Anmeldung bei mira.koch@cooperaxion.org

12. März 2020
erstellt von Kommunikationsstelle