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Sprayerei an der Heiliggeistkirche beim Bahnhof Bern, seit 20 Jahren auch als Offene Kirche ein ökumenisches und interreligiöses Projekt. Der Grosse Kirchenrat bewilligte nun eine Erneuerung des Leistungsvertrages bis 2020. Foto: K.J. Rechsteiner

Bauen an der Offenen Kirche

Die Katholische Kirche Region Bern erneuert den Leistungsvertrag mit der Offenen Kirche. Der Grosse Kirchenrat entschied am 24. April an seiner Sitzung in der Rotonda der Dreifaltigkeitspfarrei ausserdem über diverse Renovationskredite.

Im November vor 20 Jahren öffnete die Heiliggeistkirche am Berner Bahnhof ihre Türen erstmals auch als Offene Kirche. Sie soll ein Zeichen der Offenheit setzen gegenüber Gott und der Welt und bietet im Zentrum der Bundesstadt einen Ort der Einkehr, der Geborgenheit, der Besinnung und der Begegnung. Sie steht allen Menschen offen und wird ökumenisch und interreligiös geführt. Gleichzeitig dient sie weiterhin als Heimatkirche der reformierten Kirchgemeinde Heiliggeist.

Nun stimmte der Grosse Kirchenrat der römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung einstimmig der Erneuerung der Leistungsvereinbarung mit dem zuständigen Verein zu. Angesichts der erfolgreichen ständigen Angebote und regelmässigen Anlässe war das Geschäft unbestritten. Manche Seelsorgeangebote und Feiern richten sich an Einzelne oder ein kleines Publikum. Bei Grossveranstaltungen wie der Museumsnacht, dem Filmfestival Shnit bis zum Festival der Kulturen besuchen Tausende von Menschen die Offene Kirche. Am kommenden 20. September findet beispielsweise erneut das Foodsave-Bankett statt, wo auf dem Bahnhofplatz über 2000 köstliche Menus aus Lebensmittelabfällen zubereitet werden.

Das katholische Kirchenparlament der Region Bern stimmte mit der neuen Leistungsvereinbarung dem jährlichen Betriebsbeitrag von 40'000 Franken zu. Zur Kenntnis genommen wurde, dass die katholische und die reformierte Gesamtkirchgemeinde in den kommenden Monaten eine Neuorganisation der Strukturen der Offenen Kirche planen wollen.

An seiner ersten Sitzung 2019 nahm der Grosse Kirchenrat ausserdem den Rechenschaftsbericht 2018 entgegen und entschied über bauliche Renovationsprojekte im Ökumenischen Zentrum Ittigen und in der Dreifaltigkeitspfarrei. Dazu gehört auch die Fassaden- und Dachsanierung der Dreifaltigkeitskirche samt Turm. Dessen Erscheinungsbild soll in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege stärker der ursprünglichen Ausführung angepasst werden.

26. April 2019
erstellt von Kommunikationsstelle
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