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Die Kirchgemeindeversammlung stimmt dem Budget 2016 zu.

Das Budget 2016 wird genehmigt

Die Diskussion über ein Organisationsreglement mit seinen juristischen Formulierungen ist anspruchsvoll, wenn diese zweisprachig geführt wird und die meisten Anwesenden nicht juristisch gebildet sind. Wichtige Änderungen im neuen Reglement sind die Reduktion der Anzahl Kommissionen auf noch acht (sechs Zentrumskommissionen, eine Sozialkommission, eine Kommission Dritte Welt). Auch die Anzahl Mitglieder im Kirchgemeinderat wurde von 13 auf 10 reduziert. Insgesamt soll mit solchen Massnahmen die Organisation schlanker und effizienter gemacht werden. Am meisten zu reden gab die Finanzkompetenz des Kirchgemeinderates. Sie sollte von Fr. 100'000.-- auf 350'000.-- mit Referendumsmöglichkeit erhöht werden. Schliesslich wurde ein Antrag von Urs Riklin angenommen, der eine Finanzkompetenz bis Fr. 200'000.-- ohne Referendumsmöglichkeit vorschlug. Deutlich wurde das OgR schliesslich verabschiedet.

Finanzplan und Budget

Mit Sachkompetenz präsentierten Daniele Caggiula (Mitarbeiter der Verwaltung) und Kirchgemeinderat Michel Esseiva zweisprachig den Finanzplan 2015- 2020 und die verschiedenen Budgetposten des Budgets 2016. Es ist in Zukunft mit geringeren Steuereinnahmen zu rechnen, darauf will die Kirchgemeinde mit verstärkten Sparbemühungen sowohl beim Sach- wie beim Personalaufwand reagieren. Um rund zehn Prozent soll der Aufwand in der Periode 2016 - 2021 reduziert werden.Damit das jeweilige Jahresergebnis bei konstantem Steuerfuss knapp positiv bleibt.

Entscheide

Nach den Orientierung zu Finanzplan und Budget fällte die Kirchgemeindeversammlung im Pfarreizentrum St. Maria folgende Entscheide:

Die Kirchensteueranlage für das Rechnungsjahr 2016 wird auf 0.23 belassen.

Das Budget 2016 sieht bei Einnahmen von Fr. 9'300'892.-- und Ausgaben von Fr. 9'475'866.-- ein Defizit von Fr. 174'974.-- vor und wird genehmigt.

 

Wahlen

Als Synodale für die Amtsperiode 2016 - 2019 stellen sich zur Verfügung.und gelten in stiller Wahl als gewählt: Therese Favrod Stauffer, dt-Pastoral Pilar Florenza-Cuesta, sp-Pastoral Henriette Sindoni, fr-Pastoral Gérard Vögele, fr-Pastoral Die Kirchgemeinde Biel und Umgebung hat neu Anrecht auf acht statt bisher sechs Sitzen in der Legislative der Landeskirche des Kantons Bern. Vier Sitze sind also noch vakant. Michel Esseiva, selber Synodalrat, appellierte an die Kirchenmitglieder, sich doch für diese wichtige Aufgabe im Dienst der Kirche zur Verfügung zu stellen Der zeitliche Aufwand halte sich in Grenzen, dafür könne man die Zukunft der Kirche mitprägen.

Niklaus Baschung

8. Februar 2016
erstellt von Angelus