Im katholischen Gottesdienst fühlen sich Gläubige weltweit zu Hause.

Die Kirche und die Migranten

48,6 Prozent der Katholikinnen und Katholiken im Kanton Bern haben einen Migrationshintergrund. Das ist deutlich mehr als der Schweizer Durchschnitt von 38,1 Prozent. Den grössten Ausländeranteil hat die katholische Kirche im Kanton Genf mit fast 70 Prozent, den geringsten im Kanton Schwyz mit 16,4 Prozent. Dies zeigen die jüngst veröffentlichten Zahlen des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts SPI.

Wichtige Hilfe bei Integration

Unter der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz machen die Katholikinnen und Katholiken mit über einem Drittel den weitaus grössten Teil aus. Es mag überraschen, dass auf dem zweiten Platz mit knapp 28 Prozent die Konfessionslosen folgen. Musliminnen und Muslime machen unter den Ausländern nur gerade einen Achtel aus.

Die Statistik unterstreicht die Wichtigkeit der Integrationsarbeit durch die katholische Kirche. Nicht weniger als 16 Missionen und anderssprachige Gemeinschaften werden durch die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Bern ganz oder teilweise finanziell getragen. Dort finden Migrantinnen und Migranten nicht nur ein spirituelles Zuhause, sondern auch soziale Kontakte und handfeste Hilfe in Alltagsfragen.

Manager sind oft katholisch

Auch andere spannende Zahlen lassen sich der Statistik entnehmen. So sind gut 45 Prozent der ungelernten Berufsleute Mitglieder der Römisch-katholischen Kirche. Doch schon auf den nächsten Rängen folgen Personen im obersten Management und in qualifizierten nichtmanuellen Berufen, bei denen sich je knapp 38 Prozent zur katholischen Konfession bekennen.

Diese und viele weitere interessante Facts auf der Website des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts.

8. Februar 2018
erstellt von Landeskirche
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