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„Du bist gemeint!“

Eine Pantomimenpredigt in der Kirche St. Franziskus, Stämpflistrasse 28, 3052 Zollikofen. Christoph Schwager spielt in einem Gottesdienst mit viel Körpersprache und wenig Text.

Lange bevor sich die Menschen durch die Sprache ausdrücken konnten, taten sie dies mit ihrer Körpersprache. Diese ist authentisch, bringt sie doch innere Bewegung wie Gedanken, Wünsche und Gefühle unverfälscht zum Ausdruck. In der heutigen Zeit und Kultur stehen der Verstand und die verbale und geschriebene Sprache im Vordergrund. "DU bist gemeint" nimmt das Thema der christlichen Berufung auf. Ausgehend von der Geschichte Elias geht der erste Teil der Performance der Frage nach, wo und wie der Mensch die Stimme Gottes hören kann. Im Mimenspiel wird aufgezeigt, dass christliche Berufung auch ein Weg der Selbstverwirklichung, der Selbstentdeckung ist. Gottes Stimme ist oft nicht im Grossen, Lauten, sondern eher im Kleinen, im Stillen, im eigenen Innern zu finden. Das Gleichnis des Sämanns ist die Grundlage des zweiten Teils der Pantomime. Der Mime nimmt die Bilder des Bibeltextes auf. Sie zeigen, was für die Nachfolge hinderlich sein kann, wie zum Beispiel Angst, Minderwertigkeitsgefühle und Fatalismus. Zudem zeigt das Spiel in Bildern auf, wie der Mensch seine Ressourcen in der Nachfolge Christi einsetzen kann. Die Pantomime wird von einer Gebärdendolmetscherin und einem Beamer begleitet. Im Anschluss an das Spiel können sie sich bei Kaffee, Brot und Kuchen austauschen. Mitwirkende: Paul Hengartner und Felix Weder

www.schwager.ch

12. Mai 2019
erstellt von Kommunikationsstelle
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