News

Der Pantomime «Jomi» (Foto: Winfried Götzinger)

Ein Poet der Stille

Der Pantomime "Jomi" ist in zwei Gottesdiensten in Bern zu Gast: Am 15. Mai um 18 Uhr in der Pfarrei St. Antonius Bümpliz und am 16. Mai um 9 Uhr 30 in der Pfarrei St. Franziskus Zollikofen.

Jeder Gottesdienst setzt Glaube "in Szene". Vertraute rituelle Abläufe (Einzug in den Gottesdienstraum, Kreuzzeichen, Hinsetzen oder Aufstehen), Sprache (Begrüssung, Gebete, Lesungen, Predigt), Klang der Musik und Gesang, aber auch visuelle Elemente (Gestaltung Kirchenraum und Architektur) zeigen, wie uns Gottesdienste vielschichtig und tiefgehend ansprechen können.

Nun lädt die Fachstelle Kirche im Dialog in Kooperation mit der Gehörlosenseelsorge zu zwei Gottesdiensten des besonderen "Hin-Schauens" - ein Dialog zwischen praktiziertem Glauben und szenischer Kunst. Jomi, der "Poet der Stille", wirkt seit über 40 Jahren auf internationaler Bühne. Immer wieder tritt er auch im religiösen Kontext auf. Er studierte bei Marcel Marceau an der École de Mimodrame in Paris. Seine Darstellung des Kreuzwegs oder des Lebens des heiligen Franz von Assisi sowie das Thema "Erschaffung der Erde" sind Highlights dieses Schaffens. Jomi (mit bürgerlichem Namen Josef Michael Kreutzer) zählt trotz seiner Hörbehinderung weltweit zu den Spitzenkünstlern seines Faches. Zu den beiden Gottesdiensten sind alle eingeladen.

Die Feier am 16. Mai in Zollikofen ist zugleich die letzte von Felix Weder. Denn der Leiter der römisch-katholischen Gehörlosenseelsorge "verstehen?!" wird pensioniert. Thema des Gottesdienstes: "Wer Ohren hat zum Hören, der höre." (Lukas 8,8).

In der Pfarrei St. Antonius erfolgt die Einschreibung zum Gottesdienst vor Ort.

In der Pfarrei St. Franziskus erfolgt die Anmeldung vorab über die Homepage der Pfarrei.

Es gelten die Corona-Schutzmassnahmen.

Hier finden Sie den Flyer (PDF) zum Download.

3. Mai 2021
erstellt von Kommunikationsstelle
  • Veranstaltungen