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Geflüchtete zeigen das Museum

Das Bernische Historische Museum ganz neu entdecken. Menschen mit Fluchthintergrund laden auf Spaziergängen durch die Ausstellungen dazu ein, Objekte anders zu betrachten, neue Perspektiven zu gewinnen und Gegenwartsbezüge zu knüpfen.

Jede Führung wird durch die Persönlichkeit und Herkunft der Multaka-Guides geprägt - dank dem offenen Austausch mit und zwischen den Teilnehmenden wird dies jedes Mal zu einer einzigartigen Erfahrung. Öffentliche Multaka-Spaziergänge finden jeden zweiten Sonntag um 15 Uhr statt. Die Katholische Kirche Region Bern unterstützte den durchführenden Verein Multaka 2019 mit 8000 Franken aus dem Fonds für diakonische und pastorale Projekte.

Die Führung vom 1. Dezember leitet Dania Murad, Studentin und politische Aktivistin. Sie ist als Palästinenserin in Syrien aufgewachsen. Im Museum deckt sie Parallelen zwischen dem Schicksal und der Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas und Menschen aus Palästina auf. Ihr Jahrgang: 1995, ihre Sprachen: Deutsch und Arabisch.

Die Führung am 15. Dezember gestaltet Farhad Haji. Der Kurde stammt aus Syrien. Er ist Jugendarbeiter und hat das Projekt "IntegrationsBrücke Bern" gegründet. Im Museum durchleuchtet er kritisch die Darstellung orientalischer Kultur und diskutiert über politische Mitbestimmung in seiner Heimat. Jahrgang: 1994, Sprachen: Deutsch, Kurdisch und Arabisch.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eintritt gemäss Preisliste für Dauerausstellungen des Historischen Museums. Ohne Anmeldung. Die Spaziergänge finden auf Deutsch statt.

www.bhm.ch siehe in der Agenda "Multaka"

28. November 2019
erstellt von Kommunikationsstelle
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