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Fotos: Marin Bichsel

Gegen den "Black-Friday"-Wahn

Der konsumkritische «Buy Nothing Day» im November wird in über 60 Ländern organisiert. In Amerika ist dieser Tag zugleich der «Black Friday», der Tag nach dem Erntedankfest. Internationaler Chouf-Nüt-Tag am 24. November in Bern.

Der Schwarze Freitag leitet den Beginn der Weihnachtssaison mit Rabatten und Schnäppchen ein, der «Black Friday» ist einer der umsatzstärksten Tage des Jahres. Hier setzt der 24-stündige Konsumverzicht ein – er soll auch gegen ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen protestieren. Und er gibt Zeit zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten und die weltweiten Auswirkungen.

13 – 16 Uhr: Bahnhofplatz und Altstadt Info-Stände, Fitness-Mühle, mobil unterwegs: Das rollende Geschenk-Orakel und die Gespenster mit unheimlich guten Ideen gegen Kaufwahn und für Lebensfreude durch freiwillige Genügsamkeit und Einfachheit.

15 – 16 Uhr: Heiliggeistkirche «Spiel der Alternativen»: Auf lustvolle Art Möglichkeiten entdecken, um Abfall zu vermeiden. Mit Christine Otis, Botschafterin Bern von Zero Waste Switzerland. Mit Tee und gesegeltem Kaffee, frischen Snacks von gestern der Äss-Bar und vom Gmüesgart.

16.30–17.30 Uhr: Heiliggeistkirche: Tagesausklang und Ausblick bei einer meditativen Feier und gemütlichem Beisammensein.

Dazu eine Woche später am Samstag, 1. Dezember, 10 – 16 Uhr: Repair Café Bern in der Turnhalle beim Progr, Speichergasse 4 in Bern

www.offene-kirche.ch

21. November 2018
erstellt von Kommunikationsstelle
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