Kirchturm von St. Martin in Worb bei Bern. Fotos: Peter Sladkovic

Glocken läuten für den Frieden

Beim nächsten Ton ist:   F R I E D E N

Am 21. September erklingen um 18 Uhr eine Viertelstunde lang europaweit Glocken. Sie erinnern in diesem Jahr 2018 an den Ausbruch und das Ende des Dreissigjährigen Krieges und an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Das Glockengeläut ist zugleich ein klingendes Gebet für den Frieden in der heutigen Zeit.

Der 21. September ist der Internationale Friedenstag. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 soll an diesem Tag mit einem europaweiten Glockenläuten ein starkes Zeichen für den Frieden gesetzt werden. In der Zeit von 18 Uhr bis 18.15 Uhr sind alle Glockenbesitzer - seien diese weltlich oder kirchlich - eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Kirchen und Glocken gehören ja sozusagen zum "Kerngeschäft" der Pfarreien. Ein Läuten von Kirchenglocken ist im Allgemeinen nur aus liturgischen Gründen möglich. Da in diesen unruhigen Zeiten ein besonderes Gebet dem Frieden gelten muss, ist die Inländische Mission dankbar, wenn die Kirchgemeinden der Einladung zum europaweiten Glockenläuten folgen und das Läuten für den Frieden mit ihrem Gebet begleiten, sei dies persönlich oder auch in Gemeinschaft.

Damit dies möglich ist, hat das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken ein Impulsheft erarbeitet, das in angepasster Form auch in der Schweiz verwenden werden kann. Download Impulsheft

Mit der Beteiligung auch durch Gebete wird während der Aktion ein deutliches Zeichen gesetzt, dass es beim Läuten von Kirchenglocken um mehr geht, als "nur" um den Klang.

Pfarreien und Gemeinschaften können sich auf der Webseite der Inländischen Mission registrieren, damit der Netzwerkgedanke des gemeinsamen Läutens und Betens deutlich sichtbar wird.

6. September 2018
erstellt von Kommunikationsstelle
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