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Guten Morgen Europa!

Die ökumenische Herbsttagung 2020 geht der Frage nach, ob das "Friedensprojekt" Europa noch existiert oder eher zu einem Wirtschaftsprojekt mit freiem Warenaustausch und abgeschottetem Aussenraum geworden ist.

Kolonialismus, Nationalismus und zwei Weltkriege haben hehre Vorstellungen Europas und bewundernswerte kulturelle Leistungen unter Trümmern begraben. Aus den Trümmern ist die Idee eines Europa als Friedensprojekt mit Solidarität unter Nationen entstanden. Diese Vision steht zunehmend unter Druck: die Begeisterung innerhalb der EU und in der Schweiz für europäische Zusammenarbeit ist mässig und das christliche Abendland wird höchstens beschworen, wenn es politisch gegen andere instrumentalisiert werden kann.

Was können Europa und seine Zivilgesellschaften zu einem menschenwürdigen Umgang mit Migrantinnen und Migranten beitragen? Ist Europa primär ein Wirtschafts- und Wachstumsprojekt? Welchen Beitrag leistet Europa zur Bewältigung der Klimakrise? Was tragen die Kirchen bei? Welche Formen der Zusammenarbeit braucht es, damit Europa an der Basis erlebbar wird?

Am Nachmittag finden Workshops statt. Am Morgen gibt's Referate von:

• Ada Marra, Nationalrätin (SP) und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung im Europarat

• Heribert Prantl, langjähriger Redaktor der Süddeutschen Zeitung (Lesen Sie dazu «Die Vielfalt bringt Frieden», ein Gespräch mit Heribert Prantl, «pfarrblatt», 14.10.20)

• Mario Fischer, Gemeinschaft Evangelische Kirchen in Europa

Es laden ein: Bereich OeME-Migration der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Fachstelle Kirche im Dialog der Katholischen Kirche Region Bern, offene Heiliggeistkirche Bern, Brot für alle

Ort: Der Anlass wurde in den virtuellen Raum verschoben!

Anmeldung bis 28. Oktober bei oeme(at)refbejuso.ch, Flyer bei www.kathbern.ch/kid

13. Oktober 2020
erstellt von Kommunikationsstelle
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