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Mit Kurt Aufdereggen ist die Exekutive der Gesamtkirchgemeinde wieder komplett. Der 49jährige Sozialwissenschaftler wurde vom Grossen Kirchenrat per Akklamation in den Kleinen Kirchenrat gewählt. Beruflich ist er als Umweltbeauftragter bei «oeku Kirche und Umwelt» tätig. Ausserdem ist er Mitglied der bischöflichen Nationalkommission Justitia et Pax. (Foto: Andreas Krummenacher)

Guter Jahresabschluss für Kirche Region Bern

Das katholische Kirchenparlament der Region Bern nahm an seiner Sitzung die positive Jahresrechnung 2018 zur Kenntnis. Zudem wurde ein Projektierungskredit für ein neues Pfarreizentrum in Zollikofen bewilligt und Kurt Aufdereggen in den Kleinen Kirchenrat gewählt.

„Wir müssen uns nicht verstecken, wir sind eine offene und grosszügige Kirche“ kommentierte Dominique Reymond den Jahresabschluss 2019. Der Sprecher der Geschäftsprüfungskommission betonte, wie wichtig es auch in Bern sei, sich als Kirche für die Menschen in Not, die Leidenden und die Verzweifelten einzusetzen. Damit sprach er die stark gestiegenen Ausgaben für sozialdiakonisches Engagement an: Rund 6,6 Millionen oder 20 Prozent des gesamten Aufwandes flossen in Bereiche wie die Sozialarbeit, Beiträge an soziale Institutionen oder die Kinder- und Jugendarbeit.

Vorzüglicher Jahresabschluss

Die Stärkung des Sozialbereichs war möglich durch die gute finanzielle Lage der römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung. Es konnten sämtliche Investitionen von 3,5 Millionen Franken voll abgeschrieben werden, und es resultierte ein Gewinn von rund 775'000 Franken. Die Steuererträge stiegen um 3,4 Prozent auf 27,7 Millionen Franken, während Personal- und Sachaufwand leicht sanken.

Offenlegung der Geldanlagen gefordert

Markus Geiser von der Kirchgemeinde Dreifaltigkeit forderte, das Anlageportfolio offenzulegen, um Investitionen in problematische Firmen zu vermeiden, welche etwa den Klimawandel fördern. Der Kleine Kirchenrat verwies auf die vorhandenen Reglemente und die konservative Anlagepolitik mit sozialen und ethischen Kriterien. Eine Einsicht ins Anlageportfolio sei durchaus möglich.

Neues Zentrum in Zollikofen

Einstimmig sprach sich das Kirchenparlament für einen Projektierungsauftrag für ein neues Pfarreizentrum St. Franziskus in Zollikofen aus. Beauftragt wird damit die Leismann Architekten AG aus Bern. Die Baukosten werden auf drei Millionen Franken geschätzt, das Baugesuch soll im April 2020 eingereicht werden.

Detaillierter Sitzungsbericht hier im Berner Pfarrblatt

28. Juni 2019
erstellt von Kommunikationsstelle
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