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Helfen, wo es brennt

Mitte Mai nehmen viele Pfarreien ihr Kirchenopfer für die Pfarreicaritas auf. Ein alter Begriff, der heute auch gegen neue Armut eingesetzt wird.

Direkt, lokal und sofort helfen. Das kann die Pfarreicaritas. Unbürokratisch, flexibel, schnell. Neben den staatskirchlichen Budgets und Sozialprogrammen gibt es in den meisten Pfarreien auch eine Kasse für die Pfarreicaritas. Die hier eingehenden Spendengelder kommen beispielsweise Passanten zugut. Damit werden Essensgutscheine abgegeben, Bons für die Notschlafstelle, ein Beitrag an Kleider aus der Brockenstube, es wird eine dringende Krankenkassen-Prämie überwiesen oder bei einer Zahnarztrechnung einer alleinherziehenden Mutter geholfen, die trotz harter Arbeit materiell auf keinen grünen Zweig kommt. Vielleicht braucht sie auch einen Zustupf an die Rechnung der Kita oder einen Förderbeitrag für die Ausbildung.

Wenn andere soziale Netze versagen, können kleine Beiträge als Hilfe zur Selbsthilfe entscheidend wirken. Fachlich unterstützt vom eigenen Sozialdienst können Notlagen effektiv überbrückt werden. Finanziert wird das Ganze von Spenden - um ohne Bürokratie, Verwaltungskosten unmittelbar zu helfen. Menschliche Nähe auf Augenhöhe. Pfarreicaritas eben.

Diakoniereise Folge 10

2. Mai 2018
erstellt von Kommunikationsstelle
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