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"Ich habe den Himmel gegessen."

Ein Theater-Monolog nach Texten von Silja Walter, eine Art Reise ins Innere. Das Stück wird am Freitag 13. März um 19.30 Uhr in der Pfarrei Guthirt in Ostermundigen aufgeführt, das einzige Mal in der Region Bern.

Die junge, erfolgreiche Lyrikerin begibt sich auf eine Reise ins Innere. Hinter den Mauern des geschlossenen Klosters Fahr beginnt die Geschichte einer grossen Leidenschaft. Sie hinterfragt die Hierarchien, die strengen Regeln, rebelliert - und bleibt dennoch. Auf wenigen Quadratmetern lebt sie konsequent ihre Suche nach dem "Absoluten". Die Erforschung der "anderen Wirklichkeit" ist existenziell und führt sie bis an die Ränder ihres Daseins.​

Mit über 60 Werken und unzähligen Preisen hat Silja Walter eines der reichsten Oeuvres der Schweizer Literaturgeschichte vorzuweisen. Ihr Schaffen ist eine unbedingte, allerfüllende Liebesgeschichte. Sie findet frische, unerhörte Worte für die urmenschliche Sehnsucht, das eingeengte Ich in etwas Grösseres einfliessen zu lassen, das Freiraum und Frieden verspricht - "die Wahrheit hinter dem Frühling".

Ihr Lebensweg ist für unsere gegenwärtige Welt geradezu eine Provokation - wenngleich der Wunsch nach Berufung und Erfüllung uns unvermindert umtreibt.

​Ich habe den Himmel gegessen ist ein Monolog mit Liedern. Die Sängerin und Spielerin Christine Lather hat Original-Texte Walters (Lyrik und autobiographisches Material) zu einem Theater-Monolog verflochten. Dieser wird von Kompositionen Felix Hubers getragen. Am Klavier ist er ihr Dialogpartner. Er ruft, antwortet, manifestiert, erinnert, widerspricht, unterstützt. Zusammen lassen sie Silja Walters Leben und Denken gegenwärtig werden. Gedichte weben sich, über Musik gesprochen oder als Lied vertont, nahtlos in die Prosatexte.

Im Anschluss gibt es einen Apéro.

Eintritt frei – Kollekte

www.himmelgegessen.ch

7. Februar 2020
erstellt von Kommunikationsstelle
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