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Bild von Alex Güdel: „was übrig bleibt“, 2019 Foto-Malerei-Installation, www.alexgüdel.ch

Kunst kreuzt Weg in Bern

Kreuzwege thematisieren seit Jahrhunderten das Leiden Christi. Sie erzählen an mehreren Stationen die Geschichte von der Verurteilung Jesu bis zu seiner Kreuzigung auf Golgatha und der Grablegung. 2021 führen 14 Stationen mit künstlerischen Installationen durch Bern.

Wer einem Kreuzweg entlang geht, begegnet auf vielfältige Art auch eigenen Leiden und Schmerzen - diese althergebrachte Form hilft uns Menschen beim Meditieren auch über Themen wie Tod, Trauer, Ohnmacht und Wut. Sie sind nicht nur existentielle menschliche Erfahrungen, sondern tiefe Herausforderungen unserer Zeit. Das wird auch sichtbar unterwegs bei "Kunst-kreuzt- Weg" durch die Stadt Bern. 14 zeitgenössische Kunstschaffende interpretieren die 14 Stationen in ihrer eigenen künstlerischen Sprache. In den letzten Jahren geschah dies in den Künstler-Ateliers im Progr, dem Kulturzentrum am Waisenhausplatz. Die Covid-19 Pandemie gab den Anstoss, den Weg in diesem Jahr im öffentlichen Raum zu begehen und zu installieren.

"Kunst-kreuzt-Weg" beginnt 2021 in der Heiliggeistkirche, führt über die Kleine Schanze ins Marzili und via Florapark und Hirschengraben zurück zur Heiliggeistkirche. Er besteht aus physischen und digitalen Installationen und kann mit Hilfe einer App jederzeit begangen werden. Dieses Jahr beteiligen sich folgende Kunstschaffende rund um den Progr: Diego Sanchez, Laura Schuler, Anne-Marie Haller, Regula Gerber, Clemens Wild, Luzius Schuler, Araxi Karnusian, Tanja Bippus-Jäger, Philipp Zürcher, Alex Güdel, Theresa Affolter, Jürg Curschellas und Martin von Allmen.

Hier ein direkter Einblick in zwei Stationen:

Station 6 «Schweisstuch» in der Dreifaltigkeitskirche von Theresa Affolter und  ein zweites Video dazu

Station 9, «zum dritten Mal fallen» von Alex Guedel an der Monbijoustrasse 27

Flyer kunst kreuzt weg 2021

Stadtplan kunst kreuzt weg 2021

Link zur Webseite von Alex Güdel - siehe Bild

www.kunstkreuztweg.ch

25. März 2021
erstellt von Kommunikationsstelle
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