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Monika Moritz aus der Kirchgemeinde Heiligkreuz in Belp wurde neu in den Kleinen Kirchenrat gewählt.

Karl-Martin Wyss vom Spiegel gehört zur Kirchgemeinde St. Josef Köniz - er wird neu Präsident des Kleinen Kirchenrats.

Rolf Frei (links) wurde vom Grossen Kirchenrat als bisheriger Verwalter der Gesamtkirchgemeinde Bern gewählt - ebenso sein Nachfolger Alexander Stüssi, der ab Juni 2019 die Geschäfte übernehmen wird.

Neue Gesichter für Berner Kirchenleitung

Monika Moritz aus Belp wurde in den Kleinen Kirchenrat und Karl-Martin Wyss vom Spiegel zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Mitte Jahr übernimmt Alexander Stüssi die Geschäftsleitung der Kirchenverwaltung. Die neue Legislatur des Grossen Kirchenrats begann mit Wahlen.

Der Jurist Alexander Stüssi übernimmt ab Juni 2019 die Geschäftsleitung der katholischen Kirchverwaltung – der reformierte aktive Bernburger freut sich darauf, auch in Katholisch-Bern heimisch zu werden, betonte er bei seiner Vorstellung vor dem Grossen Kirchenrat. Die Wahl des Nachfolgers des bewährten Verwalters Rolf Frei war am 30. Januar eines der wichtigsten Traktanden der ersten Sitzung 2019 des katholischen Parlaments der Region Bern. Im Zentrum Dreifaltigkeit hatte Ruedi Heim zuvor als leitender Priester des Pastoralraums die Legislatur mit besinnlichen Worten eröffnet. Nach der Begrüssung durch Alterspräsident Peter Rippstein aus Ostermundigen wurden die Mitglieder und Vorsitzenden diverser Gremien der Gesamtkirchgemeinde gewählt.

Die verschiedenen Wahlen von Kommissionsmitgliedern bis Stimmenzählern verliefen einstimmig und ohne Diskussion. Neuer Präsident des Kleinen Kirchenrats wird das bisherige Mitglied Karl-Martin Wyss aus der Kirchgemeinde St. Josef Köniz. Allerdings konnte ein Sitz des siebenköpfigen Gremiums noch nicht besetzt werden – die Nachfolge von Ignaz Caminada blieb offen, während die Belperin Monika Moritz anstelle der zurückgetretenen Gerda Hauck gewählt wurde, die den Sozialbereich der Katholischen Kirche Bern in den letzten Jahren stark geprägt hat. Als Präsidentin des Grossen Kirchenrates wiedergewählt wurde Ursula Jenelten Brunner aus der Kirchgemeinde Bruder Klaus.

141‘000 Franken für Kinder-, Jugend- und Familienprojekte

Das letzte Legislaturziel der Stärkung des diakonischen Engagements wird auch in den kommenden Jahren fortgeführt. Das wurde am Ende der ersten Sitzung des Jahres sichtbar. Der Grosse Kirchenrat bewilligte insgesamt 141‘000 Franken als Unterstützung für den Eltern-Kind-Treff in Bern-Nord, den Frauen- und Familientreff in Ostermundigen, den Eltern-Kind-Treff der Pfarrei Dreifaltigkeit und der Paroisse de langue française sowie das Pilotprojekt „Jugend im Haus der Religionen“. Dominique Reymond von der Geschäftsprüfungskommission empfahl die Vorlage, weil sie zeige, „dass wir uns für eine Kirche engagieren, die aktiv auf die Leute zugeht und nicht wartet, bis diese sich eines Tages getrauen, an die Pforten unserer Pfarreien anzuklopfen.“

31. Januar 2019
erstellt von Kommunikationsstelle
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