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Ökologische Berner Kirche

Für ihre Verwaltungsgebäude führt die Katholische Kirche Region Bern das Umweltmanagement „Grüner Güggel“ ein. Ausserdem tritt die Gesamtkirchgemeinde der Klimaplattform bei.

An seiner Sitzung vom 23. Januar beschloss der Kleine Kirchenrat, das ökologische Engagement der Römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung zu verstärken. Dazu gehört der Beitritt zur Klimaplattform der Wirtschaft, einer Zusammenarbeit von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand. Dutzende von Unternehmen aus Stadt und Region Bern haben sich gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz der Stadt das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Schriftliche Vereinbarungen sind nicht nötig, es wird auf Freiwilligkeit gesetzt. Allerdings wird von allen Mitgliedern erwartet, dass sie mindestens jedes zweite Jahr ein Projekt zur Emissionsreduktion umsetzen.

„Ein zentrales Anliegen der Kirche ist, die Verantwortung gegenüber der Schöpfung wahrzunehmen“ heisst es in der Begründung der Kirchenverwaltung: „Aus diesem Grund ist es unabdingbar, alle ökologischen Aspekte für Betrieb und Unterhalt (und das betrifft nicht nur die Gebäude und Liegenschaften) in unser tägliches Handeln und Tun einzubeziehen.“

Gleichzeitig beschloss der Kleine Kirchenrat, die kirchlichen Verwaltungsgebäude in der Berner Länggasse einem Umweltmanagement zu unterziehen: Einerseits das Haus der Begegnung an der Mittelstrasse mit Pastoralraumleitung und Fachstellen, andererseits den Sitz der Gesamtkirchgemeinde am Frohbergweg. Der so genannte Grüne Güggel hilft Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Das Label dient der Optimierung des Ressourcenverbrauchs, spart Betriebskosten und wirkt langfristig und motivierend. Der Weg zum Grünen Güggel erfolgt in zehn Schritten: Eine Umweltgruppe erarbeitet in einem Umweltprogramm die wichtigsten Massnahmen, sei es beim Energie sparen, bei der Büroökologie oder bei der Umgebungsgestaltung. Schöpfungsleitlinien halten die wichtigsten Grundsätze für das umweltgerechte Gemeindeleben fest. Klare Abläufe und Verantwortlichkeiten stellen sicher, dass Umweltfragen regelmässig bearbeitet werden.

Die Kirchgemeinde St. Josef Köniz besitzt das Label Grüner Güggel bereits seit 2016. Im vergangenen Jahr wurde auch das Ökumenische Zentrum Ittigen damit ausgezeichnet. Für die Katholische Kirche Region sind der Beitritt zur Klimaplattform und der Grüne Güggel zwei Schritte im Rahmen eines Prozesses für mehr Nachhaltigkeit, der zu weiteren Massnahmen führen soll.

Link zur Klimaplattform

Link zum Grünen Güggel von OeKU - Kirche Umwelt

29. Januar 2020
erstellt von Kommunikationsstelle
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