Paxion für verletzte Seelen

Wer monatelang aus seinem Heimatland an einen sicheren Ort flüchtet, trägt oft sein Leben lang schockierende Erlebnisse mit sich. In Bern wird nun Paxion gegründet, eine Organisation, die sich für psychosozialen Support von Geflüchteten für Geflüchtete engagiert. Sa, 4. Mai, Kirchgemeinde Frieden Bern, 10.00 Uhr

Paxion plant eine neue Form von psychologischer und sozialer Beratung. In Zusammenarbeit mit dem Institut Ipso aus Deutschland wird eine erprobte Vorgehensweise in der Schweiz eingeführt. Personen mit Migrationshintergrund werden zu Beratenden ausgebildet, damit sie Geflüchtete in ihrer Muttersprache beraten können. In einem weiteren Projekt werden Gruppen für Selbstorganisation gefördert: Geflüchtete und Einheimische vernetzen sich und engagieren sich gemeinsam für Integration und Partizipation. Am 4. Mai wird Paxion offiziell gestartet und mit Inputs von Inge Missmahl vorgestellt, der Gründerin von Ipso in Deutschland - gemeinsam mit Menschen mit und ohne Fluchthintergrund, die hinter Paxion stehen. Nach einem Stehlunch vernetzen sich verschiedenste Fachleute und interessierte TherapeutInnen aus der ganzen Schweiz am Nachmittag an einem Fachseminar. Gesucht werden weitere Interessierte, die sich für die Weiterbildung engagieren möchten. Die Katholische Kirche Region Bern unterstützt Paxion bei ihrer Aufbauarbeit.

 www.paxion.ch

24. April 2019
erstellt von Kommunikationsstelle
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