kath: bern

News-Artikel

News

Foto: Silke Mattner

Sich Sorgen machen... (Albrecht Mattner)

Sorgen sind so verbreitet, dass es über sie sogar Sprichwörter gibt.
Von Heinz Rühmann, dem deutschen Schriftsteller stammt die Behauptung: „Sorgen ertrinken nicht im Alkohol; sie können schwimmen.“
Und der Geograph und Entdeckungsreisende Sven Hedin äusserte einmal den eigentlich sehr beruhigenden Satz: „Von allen Sorgen, die ich mir einmal machte, sind die meisten nicht eingetroffen.“  

Wie wir mit dem Thema Sorge umgehen ist sicherlich sehr individuell verschieden. Die einen machen sich kaum um etwas Sorgen, empfinden Herausforderungen sogar als stimulierend und suchen deshalb die Herausforderung. Andere wollen lieber auf Nummer sicher gehen, in ihrem Leben, doch wie tut man das eigentlich? Ist es das grosse Bankkonto, auf welches wir dabei bauen oder die eigene Schaffenskraft oder die Familie? Auf welchem Fundament bauen wir unser Leben auf? Wieder andere machen sich so viele Sorgen, dass sie ihr halbes Leben damit verbringen und gar nicht mehr richtig zum Leben kommen.  

Über solch ein zentrales Thema wie das Sorgen machen schweigt auch die Bibel nicht. Eine sehr ausführliche Äusserung dazu finden wir im Matthäusevangelium in der sogenannten Bergpredigt. Über drei Kapitel wendet sich Jesus in der Bergpredigt an seine Jünger, also an seine Nachfolger, an Menschen, die an ihn glauben. Allein schon der Raum, der diesem Thema hier eingeräumt wird, zeigt bereits, dass es sich um ein wichtiges Thema handelt. So sagt uns Jesus: „So seid nun nicht besorgt, indem ihr saget: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach all diesem trachten die Heiden; denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr dies alles bedürfet.“

Als Christen sollen wir uns also keine Sorgen machen, sondern wir sollen dem Vertrauen schenken, der uns erlöst hat, Jesus Christus. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen dieses in Ihrem Leben gelingt!

Albrecht Mattner

4. März 2011