Solidarität 4.0

Die Digitalisierung treibt die Individualisierung voran. Gesellschaften zersplittern in vielfältigste Lebenswelten und Sinnkonzepte. Wer ist da eigentlich noch solidarisch? Ökumenische Herbsttagung am Samstag, 4. November von 9 – 16.30 Uhr in der Event-Fabrik in Bern.

 

Die Digitalisierung wird als vierte industrielle Revolution gefeiert oder gefürchtet. Industrie 4.0 prägt Gegenwart und Zukunft unseres Zusammenlebens und der Arbeitswelt vom Internet der Dinge bis zur Robotik. Die technisch verstärkten Kräfte der Globalisierung führen in Regionen, Gemeinschaften und Gesellschaften zu Identitätsdiskussionen, Abgrenzung und Nationalismus. Unter dem Deckmantel der Vernetzung und weltweiter Kommunikation beschleunigen sich Ungleichheit und Ausbeutung Ressourcen.

An der Herbsttagung forschen wir gemeinsam mit solidarisch motivierten Menschen und Organisationen nach solidarischem Handeln. Wir nutzen die Ideen und das Wissen der Grossgruppe und arbeiten mit der Open-Space-Methode. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren sich viele Organisationen.

Referate von:

·        Thomas Gröbly, Dozent für Ethik und Nachhaltigkeit FH Nordwestschweiz

·        Fabian Bracher, «One Happy Family»

·        Nicole Stolz, Caritas

·        Marc Schiess, Operation Libero

·        Moderation: Esther Kühne, Germanistin und Philosophin

 

Organisation: Fachbereich OeMe-Migration Refbejuso und Kirche im Dialog, Fachstelle der Katholischen Kirche Region Bern – Tagungsbeitrag CHF 30, Anmeldung bis 14. November bei       oeme@refbejuso.ch

Tagungsflyer hier

1. November 2018
erstellt von Kommunikationsstelle
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