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Heiliggeistkirche in Bern - die Offene Kirche hat hier Gastrecht. Eine neue ökumenische Zusammenarbeitsvereinbarung stärkt nun dieses Angebot. (Foto: Alexander Gempeler Bern)

Support für «Offene Kirche» und «Heitere Fahne»

Eine neue Vereinbarung stärkt die ökumenische Zusammenarbeit mit der Offenen Kirche Bern, und die „Heitere Fahne“ wird weiter unterstützt. Dank Anstrengungen im Finanzbereich bleibt das katholische Kirchenparlament sozialpolitisch grosszügig.

Der Grosse Kirchenrat der römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung verabschiedete am Mittwochabend das Budget 2021 im Umfang von gut 30 Millionen Franken. Die Ausgaben für das soziale Engagement bleiben mit 30 Prozent weiterhin der grösste Posten. Angesichts des drohenden Rückgangs der Kirchensteuern aufgrund der Covid-Pandemie geht der einstimmig genehmigte Voranschlag von einem Defizit von einer halben Million Franken aus. Gespart wird insbesondere bei Investitionen und baulichem Unterhalt. Die vor drei Jahren gesenkte Steueranlage bleibt unverändert.

Die neue Zusammenarbeitsvereinbarung mit der reformierten Gesamtkirchgemeinde stärkt die Aktivitäten der  „Offenen Kirche“ in der Heiliggeistkirche. Das Team erhält zusätzliche Gelder für Geschäftsleitungsaufgaben.

Das Kirchenparlament sprach sich zudem unisono für die Fortführung der Unterstützung des inklusiven Kulturorts  „Heitere Fahne“ in Wabern aus. Der jährliche Beitrag von 70‘000 Franken wurde auf Antrag der Geschäftsprüfungskommission nicht gekürzt.

Ebenfalls bewilligt wurde eine halbe Million Franken für die Fassadensanierung des Ökumenischen Zentrums Ittigen.

Der Grosse Kirchenrat von Katholisch-Bern tagte im Kirchenzentrum der Pfarrei Guthirt in Ostermundigen und wählte den bisherigen Vizepräsidenten Stephan Kessler von der Kirchgemeinde St. Josef Köniz zum neuen Präsidenten als Nachfolger von Ursula Jenelten Brunner, die das Amt sechs Jahre souverän ausgeübt hat. Martin Godel von der Kirchgemeinde Bruder Klaus wurde ebenso einstimmig zum neuen Vizepräsidenten gewählt.

26. November 2020
erstellt von Kommunikationsstelle
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