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Warten und Sehnen - Gabriella Aebersold

Die lang ersehnten warmen Frühlingstage sind nach scheinbar endlosem Warten endlich eingetroffen. Welch eine Freude!

Die letzten Wochen waren geprägt vom Jammern über das kalte, graue Wetter. Nun ist alles anders:
Die Menschen sind wie neugeboren, ausgestattet mit viel Freude und Goodwill allen und allem gegenüber. Dies wird im Zusammenleben deutlich spürbar, ob zuhause in der Familie, am Arbeitsplatz, draussen auf der Strasse oder beim Einkaufen.

All das „Aufgestaute“ drängt nun: Grill putzen und benutzen, Velo instand stellen, Winterkleider mit der leichten Sommergarderobe tauschen, Gartenmöbel zurechtrücken, Blumen arrangieren, Gartenbeete umpflügen und und und…

Die Sonne wurde aber offensichtlich nicht nur von uns Menschen sehnlichst erwartet: Die Natur explodierte richtiggehend. Sie scheint ebenfalls nur auf die ersten warmen Sonnenstrahlen gewartet zu haben. Wie schön und farbig ist sie nun anzusehen!

So gesehen, kann man dem dringlichen „Warten“ und „Sehnen“ sogar sein Gutes abgewinnen…

 

20. April 2013