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Welche Welt nach Corona?

Was kann mit der Gesellschaft passieren durch Corona? Was wollen wir 2030 über Solidarität im Jahr 2020 erzählen können? Die Tour de Lorraine lädt mit einer Plakataktion im öffentlichen und digitalen Raum zum Diskutieren und Entwerfen von Visionen ein.

Das Kollektiv der Tour de Lorraine ist in normalen Zeiten bekannt für Partynächte, Workshops und politische Veranstaltungen. Nun soll Bern in ein Gespräch über relevante Fragen rund um die Coronakrise verwickelt werden. Mit einer Plakataktion im öffentlichen und digitalen Raum werden Bernerinnen und Berner motiviert, Antworten auf die drängenden Fragen dieser Zeit zu geben.

Eingesandte Plakate oder Wortbeiträge werden gedruckt und an den Plakatsäulen in der Stadt aufgehängt. Den Auftakt macht das Kollektiv selber mit einer Serie von 18 Fragen in verschiedenen Sprachen: Können wir auch anders? Was heisst eigentlich «systemrelevant»? Was brauchst du für ein gutes Leben? Lernen wir grad etwas über Schule? Das Virus stellt in Frage, zeigt Lücken, Fehler im System, aber auch das Potenzial zu radikalen Veränderungen.

Seit 20 Jahren stellt die Tour de Lorraine im Januar als Gegenveranstaltung zum WEF in Davos die aktuellen Verhältnisse in Frage. Und Fragen stellen sich auch jetzt: Die Organisation von Care-Arbeit, die Zementierung von Besitzverhältnissen, Chancengleichheit im Homeschooling oder digitale Überwachung. Sind wir fähig, kreative Antworten zu finden? Retten wir Fluggesellschaften oder Kinder im Flüchtlingscamp Moria? Gelingt es, gemeinsam zu handeln, oder macht uns die Isolation misstrauisch?

www.tourdelorraine.ch/plakis

24. April 2020
erstellt von Kommunikationsstelle
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