„Wohnen für Hilfe“ verbindet Generationen in Bern

Die städtische Koordinationsstelle «Wohnen für Hilfe Bern» vermittelt Wohnraum der besonderen Art: Ältere Personen bieten Studierenden Zimmer an und werden statt mit Geld durch Unterstützungen entschädigt. Ein Gewinn für beide Seiten.

Bei manchen älteren Personen stehen in Wohnungen oder Häusern Zimmer leer. Ein Umzug kommt aus verschiedenen Gründen aber oft nicht in Frage. Eine Lösung bietet das Projekt «Wohnen für Hilfe Bern». Hier können ältere Personen Studierenden ein Zimmer anbieten. Als Miete erhalten sie kein Geld, sondern werden durch Dienst- und Unterstützungs-leistungen entschädigt. Die Regel: Ein Quadratmeter Wohnfläche entspricht einer Hilfeleistung von einer Stunde pro Monat.

Die Koordinationsstelle «Wohnen für Hilfe Bern» sorgt für das Zusammenführen geeigneter Parteien. Der Wohnraum kann besser genutzt werden, ältere Personen können länger in ihrer Wohnung bleiben. Und das Projekt fördert den Austausch zwischen den Generationen. Das Projekt wurde von der Stadt Bern zusammen mit der StudentInnenschaft der Universität Bern (SUB) vor zwei Jahren lanciert. Das Kompetenzzentrum Alter der Stadt Bern bietet Beratung an und ist gleichzeitig Anlaufstelle für interessierte Studierende.

Auskünfte: Kompetenzzentrum Alter, Telefon 031 321 63 11, www.bern.ch/wohnenfuerhilfe

19. Juli 2018
erstellt von Kommunikationsstelle
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