Aus den Pfarreien und Pastoralräumen

Eine Auswahl an Nachrichten

Seit dem 5. Jh. feiert...

Pastoralraum Bern Zentrum
... die Kirche am 15. August das Fest Mariä Entschlafung. Seit dem 19. Jh. auch Maria Himmelfahrt. Zwei Stätten beanspruchen der Ort zu sein, wo Maria heimgegangen ist: der Wallfahrtsort Meryemana bei Ephesus als Haus des Johannes und der Maria, und ihr Grab, das im Kidrontal in Jerusalem gezeigt wird. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern der Glaube, dass die Mutter Jesu ins Licht Gottes heimkehren durfte.


14. Orgelspaziergang

Dreifaltigkeit Bern
Herzliche Einladung zum Orgelspaziergang durch die Berner Altstadt am Samstag, 19. August. Statt Konkurrenzdenken gibts unter den Berner Organisten Eintracht, statt einsames Orgeln gemeinsame Programme. Nun findet bereits der 14. Orgelspaziergang statt, bei dem die Zuhörer von Kirche zu Kirche gehen und so in den Genuss eines mehrteiligen Orgelkonzerts kommen. Ein Event, den man sich nicht entgehen lassen sollte! 12.00 Dreifaltigkeitskirche 13.00 Münster 14.00 Kirche Peter und Paul 15.30 Französische Kirche 16.30 Heiliggeistkirche Dazwischen Texte von Guy Krneta zum Thema «glich vrschide». Man kann jederzeit auf dem Orgelspaziergang dazu stossen oder wieder aussteigen.

Offene Gesprächsabende

offene kirche in der Heiliggeistkirche Bern
«Aufbrüche im Reich der Mitte» – an den offenen Gesprächsabenden wird im zweiten Halbjahr Chinas neue Rolle auf der Weltbühne fokussiert. Diskutieren Sie mit renommierten Fachpersonen auf Augenhöhe! «Chinas Künstler/innen brechen auf» – Zeitgenössische chinesische Kunst als Herausforderung für den europäischen Kunstbegriff Mittwoch, 23. August, 19.00 Gast: Kathleen Bühler, Kuratorin für Gegenwartskunst, Kunstmuseum Bern. Moderation: Rita Jost

Neuanfang und Heimkommen

Pastoralraum Bern Nord
 … ist es für uns, wenn wir jetzt unsere Arbeit im Pastoralraum Bern Nord schwergewichtig als Bezugspersonen für die Pfarrei Heiligkreuz aufnehmen. Es wird für uns ein Neuanfang sein, weil wir hier Menschen kennenlernen und begegnen dürfen, weil neue Aufgaben auf uns warten und wir ausloten werden, wie wir unsere Begabungen einbringen können. Eine unserer Begabungen ist das Singen und Musizieren. Für uns ist es immer eine besondere Freude, am Klavier zu sitzen oder die Gitarre unter den Arm zu klemmen und zusammen «z’liede». Es wird für uns aber auch ein Heimkommen sein, denn als ausgesprochene Familienmenschen freuen wir uns sehr, wieder nahe bei unseren erwachsenen Kindern und ihren Familien sein zu dürfen. Auch beruflich ist es für uns ein Heimkommen, da uns viele schöne berufliche Erinnerungen mit Bern verbinden. Neu für Heiligkreuz wird sein, dass wir zu zweit kommen und dass wir uns die Stelle als Bezugspersonen teilen werden. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen und mit Ihnen auf dem Weg sein zu dürfen.
Johannes Maier, Doris Hagi Maier

Jassnachmittag

St. Franziskus Zollikofen
Montag, 21. August, 14.00, Restaurant Capriccio, Zollikofen. Auskunft: W. Dierauer, 031 911 19 04

Familiengottesdienst zum Schulanfang und Ministrantenaufnahme

Heiligkreuz Bern
Samstag, 19. August, 17.00, Kirche Heiligkreuz. Zu diesem Gottesdienst sind alle Kinder mit ihren Eltern ganz herzlich eingeladen. Während der Feier heissen wir die neuen MinistrantInnen herzlich willkommen: Benninger Samuel, Lingg Sophie, Koncilia Mateus, Meier Noémie, Michel Raphael und Schaller Janina. Wir freuen uns, dass sich sechs Kinder für diesen speziellen Dienst bereit erklärt haben.

Sei dieser Fisch

Bern Inselspital
Ambrosius, ein Theologe des späten dritten Jahrhunderts, predigte über die tiefen Wasser der Schöpfung. Er spielte mit einem Vers aus der ersten Schöpfungserzählung: «Die Wasser sollen Lebendiges hervorbringen, und Lebendiges wurde geboren» (Gen 1,20). «Imitiert den Fisch» verkündigte er. Obwohl dieses Geschöpf keinen hohen Rang in der Hackordnung der Nahrungskette oder der Hierarchie der Schöpfung innehat, «so erscheint es uns doch wie ein Wunder». Bischof Ambrosius wählt den Fisch als Metapher für all unsere Mühen inmitten des Chaos. Der Fisch ist im Meer, und er ist auf den Wellen; er ist im Meer und schwimmt mit den Wogen des Wassers. Der Sturm wütet auf der See, die Winde brüllen, doch der Fisch schwimmt, er wird nicht verschlungen, denn er ist an das Schwimmen gewöhnt. Für dich ist die Welt das Meer. Ihre Strömungen sind ungewiss, ihre Wasser sind tief, die Stürme heftig. Und du musst dieser Fisch sein, damit dich die Wellen der Welt nicht verschlingen. In den wilden Wassern der Welt geht der Fisch nicht unter. Er ist in seinem Element. Inmitten des Unvorhersehbaren schwimmt er in der Gnade. «Uns ist es vorbehalten, dass das Wasser uns zur Gnade erneuert.»
Von Ingrid Zürcher gefunden in: Catherine Keller, Über das Geheimnis. Gott erkennen im Werden der Welt

Seniorenausflug

Auferstehung Konolfingen
Mittwoch, 6. September, 14.00 Wir fahren nach Bowil und erfahren, wie die fleissigen Bienen Honig produzieren. Selbstverständlich kann auch Honig gekauft werden. Anschliessend folgt das gemütliche Beisammensein zum Zvieri. Alle Senioren erhalten eine Einladung mit der Möglichkeit zur Vorauswahl der Speisen. Unsere Kirchgemeinde übernimmt die Getränkekosten. Aufgrund der Erkrankung von Poldi Dauner übernimmt das Pfarreisekretariat die Administration. Vielen Dank für die Kenntnisnahme und frühzeitige Anmeldung.

Hilfe in der Hitze

Pastoralraum Bern Ost
Wo Dogmen und theologische Lehren Barrieren sind, können Bilder helfen, mancher Glaubenswahrheit auf die Spur zu kommen, sie nicht allein mit dem Verstand zu erfassen, sondern auch mit dem Herzen auszuloten. – Eine eindrucksvolle Darstellung von der Himmelfahrt Mariens befindet sich in der Basilika Santa Maria in Trastevere. Das Mosaik in der Apsis zeigt vor goldenem Grund Christus, der auf einem Thron Seite an Seite mit Maria sitzt und ihr den Arm um die Schulter legt, so als wollte er sagen: «Es ist schön, dass du hier bist. Bei mir kannst du dich ausruhen.» Und Maria scheint diesen Zustand in aller Stille zu geniessen. Sie fühlt sich angenommen. Sie ist geborgen. Beide strahlen eine große Ruhe aus. Wer sich aus dem geschäftigen Treiben Roms in die mächtige Basilika zurückzieht, wird beleuchtet von einer anderen Welt. Einer Welt, in der die schicke Inszenierung keine Rolle mehr spielt, sondern in der der Mensch gefragt ist, nur der Mensch.
Italo Cherubini

Oft verstehen wir uns im Alltag nicht, obwohl wir die gleiche Sprache sprechen

Pastoralraum Bern Südwest
Wir gehen von verschiedenen Voraussetzungen aus, setzen andere Massstäbe oder geben Wörtern unterschiedliche Bedeutungen. Dies führt bei allen Beteiligten zu Frus- trationen. So war es auch früher bei uns zuhause mit meinem Bruder. Ich hatte das Gefühl, als kämen wir von verschiedenen Planeten. Obwohl Deutsch unsere Muttersprache ist und wir uns sehr gut kannten, kommunizierten wir unterschiedlich. Noch heute verstehe ich meine Mitmenschen nicht immer. Dies passierte plötzlich auch den Menschen beim Turmbau zu Babel. (Gen. 11,6–7): «Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen. Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, so dass keiner mehr die Sprache des andern versteht.» Gerne drehe ich den Sachverhalt um. Wenn wir uns besser verstehen, wird Unvorstellbares möglich. Kräfte, die wir nun zum Wohle aller Menschen/aller Wesen einsetzen können.
P.W.

 

 

Ökumenischer Gottesdienst im Bernaupark

St. Michael Wabern
Hier stehe ich – stehen wir zusammen? Sonntag 20. August, 10.00 Pfarrer Bernhard Neuenschwander (ref.), Christine Vollmer, Gemeindeleiterin (kath.), Musikgesellschaft Köniz-Wabern. Apéro im Anschluss an den Gottesdienst. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der reformierten Kirche statt. Auskunft ab 09.00: Telefon 031 961 60 38. Herzlich laden ein die Villa Bernau sowie die reformierte und katholische Kirche Wabern.

Vom Segnen

Pastoralraum Oberaargau
Vom Segnen In den beiden Gottesdiensten am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel segnen wir die von Ihnen mitgebrachten frischen (oder getrockneten) Kräuter und auch Blumen. An anderen Festen und zu anderen Anlässen segnen wir Salz, Wasser, Wein, aber auch Häuser, Ställe, Brücken, Fahrzeuge, Sportgeräte ... und vor allem die Menschen, welche diese Dinge in Dienst nehmen oder geniessen. Peter Modler schreibt in seinem Buch «Die wunderbare Welt der Katholiken. Eine Art Liebeserklärung» zu diesem Tun: «Katholiken scheinen grundsätzlich davon auszugehen, dass so ziemlich jedes einigermassen positive Vorhaben einen Segen nötig habe. Und sie gehen freigiebig damit um. Es wäre freilich falsch verstanden, wenn man ihnen dabei Unernst unterstellte. Denn sie sind überhaupt nur darum so zum Segnen bereit, weil sie sich selbst so oft als gesegnet empfinden. Man bekommt in dieser katholischen Glaubenswelt zuerst etwas geschenkt, ohne vorab moralische Höchstleistungen erbringen zu müssen. Zuerst ist das da, was Christen Gnade nennen. Ihr Gottesbild ist das eines Segen verteilenden Gottes, der Menschen Gutes tun möchte, und darum können sie auch selbst so frohgemut segnen.» Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest – und segnen Sie das Brot, das sie essen, das Kind, das sich auf den Schulweg macht ...
Ihr Pfarrer

Patrozinium St. Maria Königin

St. Maria Königin Langenthal
In der Messe Maria Königin am Sonntag, 20. August, 10.30, startet der Chor ins zweite Halbjahr und singt die St.-Anna-Messe von Joseph Flury. Neu probt der Chor mittwochs um 20.00 im Katholischen Kirchgemeindehaus. Aufneue Sänger/innen freuen wir uns schon

Liebeserklärung

Pastoralraum Emmental
Kilometer um Kilometer erstrecken sich von der Kantonsgrenze Luzern, quer durch den Kanton Bern, zur Kantonsgrenze Solothurn. Der Weg durch die bezaubernden Hügellandschaften führt über Wiesen und durch Wälder, an steinigen Felsen und erfrischendem Wasser entlang, durch Dörfer und an abseits gelegene Häusern vorbei in ebenes, weitläufiges Gebiet. So zeigt sich unser Patoralraum Emmental–Schangnau via Burgdorf bis Utzenstorf, und dazwischen liegen viele Gemeinden, Dörfer und Weiler, in denen Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Sorgen, Freuden und Hoffnungen leben. Es sind Menschen, die in eine einzigartige Landschaft, in ein gross- artiges Kulturland hineingeboren wurden oder hier eine Heimat gefunden haben. Im Volksmund heisst es so schön: «Menschen werden von Landschaften geprägt». Einen Funken Wahrheit entdecke ich in dieser Aussage. In dieser manchmal wild- romantischen Gegend und den vielen aktiven und fleissigen Menschen liegt auch die Kraft der Ruhe. Menschen und Landschaft sind mir in diesem Pastoralraum tief ins Herz gewachsen!
Annelise Camenzind-Wermelinger

Maria Himmelfahrt am 15. August: Kräuterweihe

Pastoralraum Seeland
Die katholische Kirche sieht die Kräuterweihe vor allem als Ausdruck für die Achtung der Schöpfung und die Heilkraft der Kräuter als Symbol für die Zuwendung Gottes zum Menschen. Der Zusammenhang zwischen Maria und den Kräutern begründet sich in Legenden aus der Frühzeit der Kirche. Sie berichten, wie der Gottessohn seine Mutter in den Himmel aufgenommen hat und die Apostel beim Öffnen des Grabes nur mehr Rosen vorgefunden haben. Unsere Vorfahren drückten so ihren Dank für diese heilenden Pflanzen aus und baten um Segnung der weiblichen Gottheit, der die Kräuter unterstanden. Und so brauchen wir eigentlich nicht die «Wellness-Produkte» aus dem Urwald, Kristallsalz aus dem Himalaya, Aloe aus Südamerika, Ginseng aus China –, wir haben kraftvolle, heilbringende Pflanzen vor der Haustür – das sollte man sich an diesem Tag vielleicht wieder einmal bewusst machen (www.kath-aufderbaar.de). Sonntag, 20. August, 09.30: Gottesdienst mit Kräuterweihe in St. Katharina Büren a.A.

«Der Eremit» – Eine Begegnung mit Niklaus von Flüe Gastspiel im Berner Oberland

Pastoralraum Bern Oberland
Samstag, 9. September, 18.30 in der Kirche Bruder Klaus Spiez. Das Stück, das Paul Steinmann geschrieben und Dieter Ockenfels inszeniert hat, lädt ein zu einer - vielleicht ungewohnten - Begegnung mit Bruder Klaus. Das Stück ist nicht eine historisierende Darstellung des Lebens von Bruder Klaus, sondern verbindet die Lebensthemen von Bruder Klaus einerseits mit aktuellen, gesellschaftlichen Fragestellungen, anderseits auch mit den Anliegen der Arbeit von Fastenopfer für eine gerechtere Welt. Das knapp 45-minütige Stück ist also nicht eine in sich abgeschlossene Geschichte, sondern regt zum Nachdenken an über Lebensthemen, das Verständnis von Bruder Klaus und die Impulse, die er uns auch heute geben kann. Im Anschluss an die Vorstellung offerieren wir einen Apéro. Zudem besteht die Möglichkeit, über das Gesehene mit den Schauspielenden ins Gespräch zu kommen. Beschränkte Parkplätze sind vorhanden. Wir bitten, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Der Eintritt ist frei (Kollekte)