Aufbrechende Gedanken

Fabian Brand
Biblischer Fastenzeitbegleiter
Kath. Bibelwerk 2018

Vom Symbol der Asche durch den Weg der Wüste bis zum Morgen des Auferstehungserlebnisses: Jedem Tag wird ein Symbol gewidmet. Ein kurzer Bibelvers führt in das Thema ein und wird durch einen Text zum Nachdenken und Innehalten ergänzt. Dazu gibt es einen kurzen Impulstext, der zum reflektierten Umsetzen im Alltag anregen will. So werden die Tage bis Ostern erfüllte Tage.

 

wandeln
Mein Fasten-Wegweiser 2018
Andere Zeiten e.V. 2018, 120 Seiten, Fr. 17.50

Der Wegweiser begleitet durch die sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostermontag – verschiedene Impulse und Anregungen für diese Fastenzeit helfen, sich auf den eigenen Wesenskern zu besinnen und unentdeckte Seiten kennenzulernen. Jede Woche steht unter einem anderen Thema, aktive und meditative Elemente, bodenständige und spirituelle Übungen, Tipps zum Rückzug und zum Austausch wechseln sich ab.

 

Arno Camenisch
Der letzte Schnee
Engeler 2018, 99 Seiten, Fr. 25.–

Der Bündner Schriftsteller beschreibt den Sound Graubündens und was passiert, wenn es in den Alpen immer weniger Schnee gibt. Paul und Georg warten am Skilift auf Schnee und Skifahrer und haben viel Zeit zum Philosophieren: über die Liebe, die Abwanderung aus dem Tal, das Dahinschmelzen der Gletscher und der Sprache. Was in der Welt draussen gerade Mode ist, kommentieren sie mit feiner Ironie, den Gefahren in den Bergen begegnen sie mit Passivität und einem absurden Ordnungssinn. Und der Schlepplift rattert unablässig wie der Lauf der Zeit.

 

Kurt Marti
Wo chiemte mer hi?
sämtlechi gedicht ir bärner umgangs- schprach. Nagel & Kimche 2018, 204 Seiten, Fr. 32.50

1967 erschien Kurt Martis erster Band mit Dialektgedichten «rosa loui» – eine Sensation mit enormer Auswirkung auf die Schweizer Literatur. Im neuen Gedichtband sind alle Dialektgedichte von Kurt Marti erstmals vollständig versammelt.

himeltruurig
s’isch himeltruurig –
isch es im himel truurig?
wenn es im himel
aber truurig isch
wott i nid i himel
und lieber
nöime häre
wo’s luschtig isch

 

Susanne Niemeyer
Mut ist … Kaffeetrinken mit der Angst
40-mal anfangen

Herder 2018, 144 Seiten, Fr. 22.90

Was passiert, wenn wir unsere Komfortzone verlassen und mutig in die Welt hinaus ziehen? In 40 Texten von Wagnissen und Wundern, Aufbrüchen und Neuanfängen nimmt die Kolumnistin und Bloggerin ihre Leser und Leserinnen mit auf die Reise. Ein Buch für Leute, die Lust und Mut zum Träumen haben.


Miroslav Volf
Zusammen wachsen
Globalisierung braucht Religion. Gütersloh 2017, 331 Seiten, Fr. 33.90

Globalisierung und Religion sind unauflöslich ineinander verstrickt: Der Autor, der eine Theologie der Versöhnung entwickelt hat, zeigt die enge Verflochtenheit auf und will verständlich machen, wie Globalisierung und Religion zusammenhängen und welche Beziehung sie idealerweise in Zukunft zueinander haben sollten: Wichtig ist Toleranz allen anderen Religionen gegenüber und das Bewahren von motivierenden Hoffnungsbildern für ein gelingendes Zusammenleben.


Elisabeth Helland Larsen/Marine Schneider
Ein Leben mit dir
Kleine Gestalten 2017.

Das Bilderbuch erzählt uns mit wunderschönen Illustrationen und poetischem Text das Leben: Das Leben setzt alles in Bewegung und pflegt, was wächst und gedeiht. Es begleitet alle Lebewesen von der Geburt bis zum Tod, an den schönen Tagen und auch an weniger schönen Tagen. Denn jeder und jede von uns ist einzigartig und wertvoll.


Bernhard Schlink
Olga
Diogenes 2018, 310 Seiten, Fr. 32.–

Pommern Ende 19. Jahrhundert: Die Waise Olga und der Sohn des Gutsbesitzers lieben einander. Doch Herbert träumt von Grösse und Ruhm. Von einer Expedition in die Arktis kehrt er nicht wieder. Schlinks neuer Roman schlägt den Bogen von der Kaiserzeit bis in die 70er Jahre und zeigt eindrücklich, wie Deutschland immer wieder dem Grössenwahn verfällt.

 

Buchtipps zu Fastenzeit und Ostern der ökumenischen Buchhandlung voirol, Rathausgasse 74, Bern, Tel. 031 311 20 88, www.voirol-buch.ch

7. Februar 2018
erstellt von «pfarrblatt»
  • Pfarrblatt / Angelus
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